21. Januar 2012

Frauen und Männer sind verschieden

Unser Autor Erich Feldmeier kommt mit sensationellen Neuigkeiten: Frauen und Männer sind verschieden. Also doch! Wir haben es irgendwie schon immer geahnt. Und nun?

Die Wissenschaft hat uns wieder einmal eine bahnbrechende Erkenntnis geliefert: Männer und Frauen sind verschieden. Das ist ja doll, mag die geneigte Leserin einwenden. Wenn man die Augen aufmacht, fällt das jedem noch so vertrottelten Deppen auf. Doch in diesem Fall lohnt es tatsächlich genauer hinzusehen.

Marco del Giudice hat in der Public Library Of Science (PLOS) einen Artikel veröffentlicht, in dem er begründet warum dieser eklatante Unterschied viele Jahrzehnte gleichsam einnivelliert wurde (1). Er stellt dabei die gängigen Verfahren des statistischen Mittels wissenschaftlich grundsätzlich in Frage. Die Schwachstellen der Durchschnitts-Statistik, ein Verfahren, das auch von Annette Mennicke bemängelt wird (2), zeigt er beeindruckend am Beispiel der Persönlichkeitsmerkmale von Männern und Frauen:
"Vielfach seien dabei mehrere Charakterzüge zu großen Komplexen zusammengefasst worden: Unter dem Schlagwort Extraversion verbergen sich beispielsweise Eigenschaften wie Anpassungsfähigkeit und Dominanz – zwei Charakterzüge, in denen Frauen und Männer oft gegenläufige Tendenzen zeigen. Werden die beiden Werte in einen Topf geworfen, so Del Giudice, verschmelzen sie zu einem einheitlichen Mittelwert und es entstehe der Eindruck, es gäbe gar keinen Unterschied." (wissenschaft.de)
Die Ergebnisse, die er uns in seiner Studie liefert, sind derart verschieden von den bisher als richtig anerkannten Daten, dass es sich lohnt, nicht nur die sogenannten Persönlichkeitstests grundsätzlich wissenschaftlich genauer zu untersuchen. Vor allem wird wieder einmal deutlich, dass das was jeder intuitiv ahnte, sich durchaus auch wissenschaftlich sauber beweisen lässt, wenn man nur mutig genug ist, die Meinungen des Mainstream kritisch zu hinterfragen.

Cordelia Fine
Männer und Frauen sind also nicht nur ein bisschen, sondern extrem verschieden: "Im Durchschnitt gab es bei den einzelnen Eigenschaften nur Überschneidungen von etwa 10 Prozent." Unter anderem wissen wir aus der alltäglichen Büro-Hölle und dem Ehe-Paradies, dass es gar nicht so einfach ist, das Anderssein der anderen zu ertragen. Natürlich ist es zum Schmunzeln, aber eben auch aufschlussreich, wenn Cordelia Fine ein Buch über Neurobiologie schreibt und sich dabei vor allem auf einen Kugelschreiber-Streit mit ihrem Sohn und ihrem Mann bezieht (3). Und auch Axel Hacke, der Meister der Alltags-Kolumne schreibt bevorzugt über Zahnpastatuben, verlorene Schlüssel und Brillen im Haushalt (4). Das, was wir unserem geliebten Ehepartnern und Kindern als Spleens durchgehen lassen, mutiert im Büro tatsächlich oft zur Hölle. Wir sehnen uns laut bekennend nach Diversity, aber eigentlich ist es uns zu anstrengend, dem Herrn Müller-Lüdenscheid zu erklären, wie er seinen Schreibtisch zu organisieren hat - nach unserem Ordnungsmuster natürlich.
"In Heiratsanzeigen suchen die meisten Menschen einen 'Gleichgesinnten', schauen Sie in die Zeitung. De facto heiraten sie eine Art Gegenteil. Sehen Sie neben sich" (aus Wild Duck: Empirische Philosophie der Mensch-Computer-Vernetzung). 

Die Bedürfnisse bzw. Prioritäten von Männern und Frauen sind verschieden. Ein Umstand, dessen gesellschaftliche und private Folgen Alex Rühle folgendermaßen beschreibt:
“Man geht als modernes Paar rein [in den Kreiss-Saal] und kommt in den 50er Jahren wieder raus. Da geht er dann von früh bis spät arbeiten, sie verdient dazu. Teilzeit bedeutet eigentlich immer einen Karriere-Knick... [bei eh schon] 22 % Lohnabstand” (SZ, 14.01.12)
Letztlich liegen diesen Differenzen solche ultimaten Ursachen aus evolutionsbiologischen Zusammenhängen und spiel-theoretisch unlösbare Dilemmas zugrunde, die Annette Mennicke in ihrem Buch Mütter und Väter im evolutionären Licht betrachtet besonders prägnant getroffen hat.

Wir setzen voraus, dass Männer selbstverständlich den Bedürfnissen ihrer Partnerinnen genügen wollen, doch die wenigsten Männer akzeptiert einen statistisch 99 % vorhersagbaren Karriere-Knick. Die Beziehungs-, aber auch die Familien-Arbeit, vor allem die nicht beliebig platzierbare Kindererziehung und Altenpflege, wird so auf einen nicht näher bezeichneten Zeitpunkt verschoben, das Ganze versuchen wir somit durch den Kunstgriff Beschleunigung des sozialen Handelns durch die Gute-Nacht-Geschichte in einer Minute zu erledigen, am besten virtuell vom Handy.

Virtuelle Gute Nacht

Das Bild zeigt das weiterhin beliebte Kinderbild auf dem iPhone, anstatt im Fotorahmen auf dem Schreibtisch und 13.000 ungelesene E-Mails, mit denen mann sich in schicken Hotelzimmern an die virtuelle Gute-Nacht-Geschichte in einer Minute erinnern kann. Soziales Leben lässt sich nicht beschleunigen. Aus der Zwickmühle gibt es schier kein Entrinnen. Deshalb scheitern wir wahrnehmungsgestörten Getriebenen nicht nur an der Heimatfront, sondern vor allem auch in den Beziehungen zu unseren Partnern und Mitarbeitern.

Houston, wir haben ein ultimates Problem, das nicht so einfach zu lösen ist. Vor allem dann nicht, wenn es an der Muße zur Wahrnehmung fehlt. Ein Problem, deren Bedeutung weit über die hier beschriebenen Zusammenhänge hinausgeht. In einer Zeit, in der wir latent dazu neigen, alle potentiellen Probleme zu verdrängen, bzw. am besten auf Ausländerinnen, Frauen, die nächsten Generationen, die Staatsverschuldung, die Umwelt und die Familie etc. abzuladen, ist das ein ernst zu nehmender Aspekt.  Wenn wir lernen, unserer Wahrnehmung zu trauen und ohne falsche "Correctness" oder Ideologie das Anderssein akzeptieren, statt es weg zu "gendern", dann haben wir auch eine Chance, mit uns selbst ins Reine zu kommen. Nebenbei könnten wir noch ein paar häusliche, organisatorische und globale Probleme ernsthaft angehen. Wär' das nicht schön?


Kommentare:

  1. "Diese Erkenntnis eröffne neue Ansätze für die Untersuchung psychologischer und kultureller Ursachen dieser ganz und gar nicht kleinen, aber feinen Unterschiede." (letzter Satz der oben zitierten Studie auf wissenschaft.de) Ja, ich denke auch, eine jahrtausendalte Menschheitsgeschichte lässt sich nicht "weggendern", da hilft das ganze "Diversity-Management" nichts. Mit Nur-Akzeptieren mag ich mich aber auch nicht zufrieden geben. Ich will verstehen - und ab diesem Zeitpunkt habe ich die Möglichkeit zu verändern: meine Sichtweise, mein Denken und in der Folge mein Handeln. Wobei letzteres immer das Schwierigste ist... Aber dann könnte ich tatsächlich "ein paar häusliche, organisatorische und globale Probleme ernsthaft angehen" (s.o. Erich Feldmeier). Als Frau kann ich dazu nur sagen:

    "Wenn Frauen die Gesellschaft wirklich verändern wollen, könnten sie es tun. Ich habe vor, sie zu verändern. Ich will nur vorher einen Mann finden." (Ally McBeal, TV-Serie)

    ;)

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  2. Im Scientific American gibt es einen Artikel Get Over It: Men and Women Are from the Same Planet von Agustín Fuentes, der die oben genannten Studien "just poor science" nennt. Erich Feldmeier hat mich auf den Artikel selbst hingewiesen. Der Autor nennt drei wichtige Gründe, warum er die Studie schlechte Wissenschaft nennt: a) “gender” und “sex” werden nicht differenziert, b) evolutionäre Auseinander-Entwicklungen zwischen Mann und Frau wurden nicht berücksichtigt und c) die genutzten Daten und Fragebögen sind sehr beschränkt (z.B. nur "weiße und gut ausgebildete Amerikaner" wurden befragt). Das kann ich alles nicht beurteilen, aber wenn schlampige Wissenschaft passiert, ärgert mich das, denn genau dafür und nichts andere haben wir ja Wissenschaftler: Dass sie ihre Arbeit gefälligst gründlich, Ergebnis offen und nachprüfbar machen. Anhand von selektiven Beobachtungen spekulieren kann ich alleine und mache ich auch regelmäßig ;)

    Ich glaube, wir wollen einfach auch eingestehen, dass wir verschieden sind und dann uns nicht ewig auf den Geist gehen mit Anforderungen und Quoten, die eigentlich sowieso niemand gerne erfüllen möchte. In diesem Sinne verstehe ich diesen Artikel. Vielleicht auch in einem fortschrittlichen Sinne: Weitermachen, Wichtiges tun, nicht in Ideologien verharren. Meine Vermutung ist, dass die typischen Forderungen, die sich aus falsch(er) (verstandener) Gleichmacherei ergeben, eigentlich nur einem männlichen Ideal hinterherrennen, das selbst schon ausgedient haben sollte (siehe der ganze Burnout-Quatsch).

    Agustín Fuentes sagt auch, dass wir alle eben gerne einfache Erklärungen hätten: Mars/Venus oder eben alles gleich. Aber so einfach ist es nicht. Allein schon wegen Sex vs. Gender. Apropos: das "weggendern" war meine Formulierung, hier trifft Erich Feldmeier keine Schuld ;)

    Etwas, das Erich Feldmeier hier schreibt, halte ich aber für überholt: "die wenigsten Männer akzeptiert einen statistisch 99 % vorhersagbaren Karriere-Knick." Das stimmt so ein Glück nicht mehr. Hier ändert sich gerade viel. Allerdings auf einer Seite, ohne dass ich gerade erkenne, dass die Frauen die vakanten Karriere-Stellen statt der Männer unbedingt besetzen wollen. Das wird noch spannend.

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  3. poor statistics, statistics of the poor.

    Nicht zuletzt geht es ja in dem Artikel um eine massive Kritik an der gedankenlosen Erstellung von sog. Durchschnitts-Statistiken.
    Annette Mennicke hat genau dieser Statistik-Bildung in ihrem Buch ein eigenes Unterkapitel "4.1.2 Das Problem der überlappenden Verteilungen" gewidmet. Diese Studie, die letzte Woche in PLoS One erschienen ist, hat endlich die bisherigen Methoden auf den Prüfstand gestellt: Die üblichen Fragebogenerhebungen mit den sog. Big Five sind ungeeignet, Unterschiede sauber herauszuarbeiten.


    Zum zweiten und zum 99 % ig vorhersagbaren Karriereknick:
    Alex Rühle schreibt sehr dezidiert von einer 'Feminisierung der Armut'. (Teilzeit-)Frauen (und Männer!) hätten am Ende ihres Arbeitslebens 'zu viel zum Sterben, aber definitiv zu wenig zum Leben'
    vgl. http://de-de.facebook.com/notes/christian-n%C3%BCrnberger/neue-m%C3%A4nner-braucht-das-land-neue-frauen-auch-vor-allem-aber-neue-chefs/217751358311885

    Die 80 Millionen-Statistik ist also grausam und unbarmherzig unbestechlich.
    Gleichwohl ist es falsch, eine Extrapolation der Vergangenheit auf die Zukunft vorzunehmen. Die demograpische Wende wird dazu führen, dass sich Personalarbeit ändern muss.
    Nur: Die Verhaltensmechanismen der Menschen sind eine Spiegelung der Vergangenheit und nicht der (höchst ungewissen) Zukunft, vgl. insbesondere
    http://ed.iiQii.de/gallery/Querdenkerinnen/NeueVaeter_vaeter_und_karriere_de

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    1. Dass "sich die [evolutionären] Einflüsse der übrigen 99,5 % nicht spurlos in der Moderne verflüchtigt haben", glaube ich auch. Allerdings habe ich manchmal den Verdacht, wir neigen dazu, die evolutionären Elemente dahingehend zu überschätzen, dass wir uns nicht zutrauen, spontan radikale Verhaltensänderungen an den Tag zu legen, wenn die Umwelt (und sei es auch die selbst geschaffene) es von uns verlangt. Vielleicht sind wir in manchen Hinsichten an so einem Punkt. Denn, was Alex Rühle da beschreibt, ändert sich stetig. Ich sehe das als Personaler mehr und mehr, ohne Diskriminierung. Es dauert freilich eine Weile, bis das in den Statistiken ankommt. Im Artikel spricht - wie er selbst vermutet - wirklich Rühles protestantische Über-Ich, mehr seine Kollegen. Und das leitet über zur nächsten Frage: Müssen wir vielleicht erst einmal lernen, mit diesen Möglichkeiten auch psychisch umzugehen, keinen Teilzeit-Stress "einsickern zu lassen", sondern es als Befreiung zu erleben? Auf jeden Fall bleibt an allen Ecken und Enden noch viel zu tun.

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  4. Ich habe die Studie von Giudice komplett gelesen und mir lange den Kopf darüber zerbrochen. Ich muss gestehen, dass ich das mit der Überschneidung von 10%nicht nachvollziehen kann. Diese Prozentangabe macht bei einem Faktorentest wie den 16PF nicht wirklich Sinn. Das ist ungefähr so wie wenn ich sage: "Nur 10% aller Tage im Jahr hat es in Köln und Dortmund die gleiche Temperatur" und dann daraus folgere: "daher herrscht in beiden Städten ein vollkommen anderes Klima." Das die Temperatur dabei am Rest der Tage im sehr ähnlichen Bereich liegt, und nur selten signifikant abweicht, wird dabei völlig unterschlagen, weshalb diese Folgerung kompletter Unsinn ist.
    Was genau sind also diese 10%? 10% gleiche Antworten im Test? 10% gleiche Gesamtprofile aller 15 Faktoren? Oder ein mathematischer, aus der Kombination der Faktoren künstlich erzeugter Wert, der nicht viel mit der realen Persönlichkeit zu tun hat, also nicht wirklich greifbar ist? Ich denke Letzteres. Aber was bringt uns dann dieser Wert ohne Vergleiche zwischen anderen Gruppen? Wie hoch ist dieser Wert der Überschneidung bei jungen und alten Menschen? Wie hoch bei Verheirateten und Ledigen, bei Weißen und Asiaten? Erst mit solchen Vergleichswerten könnte man beurteilen, wie viel diese 10% bei Mann/Frau wirklich wert sind. Ich vermute nämlich stark, dass dieser Wert keine wirkliche Bedeutung hat und künstlich konstruiert ist.

    Vielleicht ist von euch jemand schlauer und kann es erklären?
    Ich halte diesen 10%-Wert für sehr zweifelhaft, da unzählige anderen Studien zuvor Überschneidungen von 80-90% gefunden haben. Das bisher nicht genug ins Detail gegangen wurde, ist kein Argument, denn die Big Five haben mit ihren 30 Facetten sogar eine noch höhere Detailbreite als die 16PF, und da hat man bisher auch nur geringe Unterschiede gefunden.

    Zudem sei gesagt, dass die Studie Daten von 1993(!) des 16PF nutzt. Beim 16 PF gibt es nur Fragen mit entweder/oder/dazwischen Antworten (z.B.: "Ein ruhiger Abend sagt mir mehr zu als eine lebhafte Feier. a) stimmt b) stimmt nicht c) dazwischen"). D.h. dieser Test forciert die Tendenz in die eine oder andere Richtung und damit auch starke Unterschiede. Er hat keine fünfstufige Antwortskala wie bei Big Five und Co. Dazu kommt, dass die Macher der Studie darauf abzielten möglichst maximale Unterschiede zu erreichen und ihre Auswertung danach ausgerichtet haben.

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    1. Noch etwas:
      In der Studie heißt es, die Überschneidung beträgt nur 10%, und, dass selbst wenn man den Faktor mit den Größten Unterschieden weglässt, die Überschneidung immer noch "nur" 24% beträgt.

      D.h. also, einer von 15 gleichwertigen Faktoren macht 14% des Gesamten aus? Ich bin kein Mathegenie, aber 100% durch 15 macht bei mir 6,6% pro Faktor. D.h. selbst wenn in einem Faktor der Unterschied zwischen Mann und Frau volle 100% beträgt (was sehr unwahrscheinlich ist), dürfte dieser Faktor nicht mehr als 6,6% vom Gesamten ausmachen.

      Ein weiteres Zeichen für mich, das es sich bei den 10% um eine absurde mathematische Rechnung handelt, die nichts mit der Realität zu tun hat.

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  5. Lieber Lars,

    ich fürchte, ich kann die Detailtiefe der Statistik nicht in wenigen Sätzen schriftlich erklären,
    freue mich aber über ein Telefonat mit einem 'Typenfesten'.

    http://ed.iiQii.de/gallery/KeyPerformance/PeinlichesVerhoer_wikipedia_org
    http://ed.iiQii.de/gallery/Die-iiQii-Philosophie/DK_CGJ
    etc.

    Es ist recht klar, dass Durchschnitts-Statistiken rein gar nichts aussagen, so wie auch Susan Cain über das TEAM 'Überleben am Pol' beschrieben...
    http://www.geistundgegenwart.de/2011/08/still-die-bedeutung-von-introvertierten.html

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  6. Testosteron-TEAM-Bildung nach Nick Wright im Forum Konkurrenz & Kooperation der Gruppe Evolutionsmanagement:
    "Lange wurde es vermutet, jetzt ist es bewiesen: Ein Forscherteam hat durch Experimente belegt, dass das männliche Geschlechtshormon Testosteron Dominanzverhalten beim Menschen fördern kann. Weibliche Probanden, die eine Dosis des Hormons erhalten hatten, neigten nämlich dazu, ihre eigene Meinung zu überschätzen und ihre Ansicht vehementer gegenüber anderen durchzusetzen. Letztendlich beeinträchtigte dieses Verhalten häufig die Qualität gemeinsamer Entscheidungen"
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314931.html
    https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=39588718;sc_o=as_g

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  7. "Hirnscans, die das Forscherteam während der Betrachtung der Fotos anfertigte, bestätigten diese Ergebnisse, hielten aber auch eine Überraschung parat: „Interessanterweise zeigten die Scans während der Betrachtung positiver Bilder bei Frauen eine höhere Aktivität der rechten Gehirnhälfte, bei Männern dagegen in der linken Gehirnhälfte“, berichtet Lavoie. Frühere Studien hatte genau das Gegenteil ergeben: bei Frauen eine höhere Aktivität in der linken Gehirnhälfte, bei Männern in der rechten.

    „Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse, wie komplex die Speicherung emotionaler Erinnerungen ist und unterstreichen, wie wichtig es ist, bei Untersuchungen der Gehirnaktivität die Wertigkeit, Intensität und das Geschlecht mit einzubeziehen“
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314934.html

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