1. August 2011

Die Chemie in introvertierten Köpfen II

Teil 1: Die Chemie in introvertierten Köpfen I

Menschen können durch verschiedene Umstände lernen, Sinnesdaten sensibler zu verarbeiten und natürlich können sie sich auch - aus welchen Gründen auch immer - von der Gesellschaft zurückziehen, introvertiert werden. Umgekehrt gilt das genauso: Man kann gegenüber Reizen abstumpfen oder lernen, soziale Ängste abzulegen und aufgeschlossener zu sein.

Physiologische und genetische Determination
Gibt es aber eine Veranlagung, die physiologisch determiniert, dass eine Person hochsensibel und/oder introvertiert ist? Hochsensibel zu sein, das heißt Reize extrem intensiv wahrzunehmen, ist eine grundlegende Komponente von Introversion. Introvertierte Personen schirmen sich von Reizüberflutung ab und benötigen eine Menge Ruhe, um sich vom Gewusel der Gesellschaft zu erholen. Außerdem speichern und verarbeiten sie Informationen auf anderen und komplizierteren Wegen, als extravertierte Personen. Die physiologische Grundlage dazu, die Reizschwelle gewissermaßen, scheint genetisch vererbt zu sein. Elaine N. Aron, auf die der Begriff hochsensibel zurückgeht, zitiert Studien an Kleinkindern und Zwillingen, die zu belegen scheinen, dass wir unterschiedliche Reizschwellen haben, schon bevor wir diese durch Umwelteinflüsse erwerben könnten. Qualitativ blieben diese Schwellen von der Kindheit durch das Erwachsenenleben dieselben. Pränatale und frühe Umweltreize regulierten die Gene, über welche die Vererbung stattfindet. Genetik und Umwelteinflüsse sind also nicht strikt voneinander zu trennen.

Evolution der Temperamente
Aron führt auch verhaltensgenetische Untersuchungen an, die die These von der angeborenen Zurückhaltung stützen. Egal welche Spezien hier untersucht wurden (z.B. die beliebte Fruchtfliege Drosophila), immer gab es die Mehrheit (um die 80%) der risikofreudigen Bewegungstypen (rover) und die Minderheit der vorsichtig abwartenden (sitter) Individuen. Es erscheint plausibel, dass unterschiedliche “Temperamente” evolutionsbiologisch sinnvoll sind und solch eine durch Vererbung organisierte Verteilung in der Natur der Arterhaltung dient.

Beim Untersuchen der Nervensysteme dieser vorsichtigen tierischen Minderheit wurde, genauso wie bei den behaupteten 20% der introbvertierten/hochsensiblen Menschen, eine größere Sensibilität und Konnektivität der Synapsen festgestellt. Das sei konsistent mit einem erhöhten Grad an Wahrnehmung und Informationsverarbeitung und geringerer Bewegung. Sie sitzen und beobachten und handeln erst dann, wenn “kein Risiko” besteht. Aron findet es wahrscheinlich, dass Hochsensibilität/Introversion die menschliche Ausprägung der tierischen Sitter-Strategie ist. Aron bekräftigt ihre These der physiologisch determinierten Hochsensibilität noch weiter mit MRT-Tests, die zeigten, dass die kulturelle Herkunft bei der Verarbeitung von Information durch hochsensible keinen Unterschied macht. Die Personen, die als nicht hochsensitiv getestet wurden, zeigten hingegen je nach Herkunft unterschiedliche Verarbeitungsmuster im Hirn. Immer wieder wird in der Literatur auch hervorgehoben, dass sich die graue Substanz (Nervenzellkörper) in verscheidenen Hirnarealen bei hochsensiblen Menschen anders verteilt als bei Vergleichspersonen.

Buchtipp
Dopamin und Acetylcholin
Marti Laney, die sich in ihrem Buch The Introvert Advantage: How to Thrive in an Extrovert World auf Aron stützt, führt die Verebung der chemischen Balancen (Neurotransmitter) in unseren Hirnen an. Diese Balancen seien verantwortlich für unsere verschiedenen Temperamente wie Introversion/Extraversion, denn sie regeln die Blutversorgung für die verschiedenen Hirnregionen. In Untersuchungen mit Positronen Emissions Tomographie hat man herausgefunden, dass introvertierte Personen in Entspannungsphasen insgesamt mehr Hirnaktivität (durch Blutzirkulation angezeigt) haben, was auf größere interne Stimulation bei Abwesenheit äußerer Reize hinweist. Außerdem war die Blutzirkulation in den Hirnen der introvertierten komplizierter und konzentrierte sich in Hirnarealen, die vor allem für interne Erfahrungen wie Erinnerung, Problemlösung und Planung zur Verfügung stehen. Die extravertierten griffen auf ihre sensorischen und motorischen Hirnareale zu (Was passiert um mich herum?”) und die Blutzirkulation war deutlich unkomplizierter. Die Parallelen zum internen Fokus der Introvertierten und dem externen Fokus der extravertierten Personen sind hier sehr deutlich.

Auf genetischer Ebene nennt Laney das “Neugierde-Gen” D4DR, das über die oben dargestellten physiologischen Mechanismen dafür sorgt, wieviel Risiko jemand bereit ist einzugehen. Der Zusammenhang stellt sich darüber her, wie empfindlich die Person für Dopamin ist. Es erscheint plausibel, dass hochsensible-introvertierte Personen empfindlicher für Dopamin sind und deswegen weniger Aufregung und Stimulanz benötigen, weil das nur unnötig viel von diesem Neurotransmitter produziert. Neugierde und Risikofreudigkeit halten sich in Grenzen. Man kann es sich auch so vor Augen führen: Um sich gut zu fühlen, braucht der eine viel Action und der andere mehr Ruhe. Gut fühlen sie sich aber beide. Der primäre Neurotransmitter der introvertierten sei eben nicht Dopamin, sondern Acetylcholin, das für ruhige Aufmerksamkeit sorgt, auf das Langzeitgedächtnis zugreift und für ein gutes Gefühl beim Nachdenken sorgt.

Sympatikus vs. Parasympathikus
Acetylcholin ist auch die Überträgersubstanz der beiden Gegenspieler in unserem Nervensystem: Parasympathikus, der für Ruhe, Erholung und Schonung sorgt und Sympathikus, der die nach außen gerichtete Handlungsbereitschaft aktiviert. Genau auf diese zwei Gegenspieler des vegetativen Nervensystems führt Laney die Gegensätze Intoversion und Extraversion zurück. Und tatsächlich erinnert das, was oben über Rover und Sitter gesagt wird verdächtig an die Aufgabenverteilung von Sympatikus und Parasympathikus.

Die Welt ganz genau wahrnehmen und genießen
Zusammenfassend kann man sagen, dass es manifeste physiologische Grundlagen für unsere unterschiedlichen Temperamente gibt, die uns von der Geburt an durch unser gesamtes Leben begleiten. Mich fasziniert, dass die physiologischen Besonderheiten der introvertierten oder hochsensiblen ziemlich konsistent psychologische Merkwürdigkeiten erklären können, die ich bei mir selbst bemerkt habe. Sei es die hohe Dosis an Ruhe und Stille, die ich benötige oder die Schwierigkeiten, die ich habe, beim schnellen Erinnern von Wörtern und Namen, der verminderte Augenkontakt, wenn ich selbst reden muss. Meine Neigung zum kontemplativen Leben, die Ausgeglichenheit gepaart mit Empfindlichkeit für Stimmungen. All das ist normal und kann erklärt werden. Mir ist es wichtig, dass die langsameren, ruhigeren unter uns, sich selbst nicht als defizitär erleben, nur weil die Welt um sie herum verrückt spielt. Vielmehr sollten wir unserer eigene Art schätzen und pflegen, die Dinge langsam und ruhig angehen, nachdenken, bevor wir handeln und die Welt um uns herum ganz genau wahrnehmen und genießen.


  1. Elaine N. Aron: Revisiting Jung’s concept of innate sensitiveness [PDF]
  2. Elaine N. Aron: The Clinical Implications of Jung’s Concept of Sensitiveness [PDF]
  3. Marti Laney: The Introvert Advantage: How to Thrive in an Extrovert World

Kommentare:

  1. Mal wieder ein wahre Freude, das zu lesen. :-)

    Den verringerten Augenkontakt beim Sprechen beobachte ich auch bei mir (genau wie die starke Wahrnehmung von Stimmungen).

    Hat der Augenkontakt was damit zu tun, dass sich der Fokus aufs Innere verlagert, statt wie bei Extravertierten aufs Äußere? Oder ziehe ich die Parallele falsch?

    Danke für diese(n) Artikel! "Chill on!" :)

    PS: Dein Kommentar-Fomular meckert wegen jeder Kleinigkeit rum, dann erscheint noch nichtmal eine Fehlermeldung sondern nur so ein roter Punkt. Ist der Spamfilter zu hart eingestellt?

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  2. Spannender Post! Fühle mich irgendwie so angesprochen ;)

    "Introvertierte Personen schirmen sich von Reizüberflutung ab und benötigen eine Menge Ruhe, um sich vom Gewusel der Gesellschaft zu erholen. Außerdem speichern und verarbeiten sie Informationen auf anderen und komplizierteren Wegen, als extravertierte Personen."

    Sehr gut gefällt mir auch dein Fazit und die Literaturhinweise, das werde ich mal weiterverfolgen.

    Cheers!

    PS: Die Anmerkung in Bezug auf das Formular kann ich unterschreiben...

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  3. Danke für die Komplimente und Kommentare!

    Alex, zum Augenkontakt: Es ist einfach so, dass introvertierte sich extrem konzentrieren müssen und sozusagen tief im Gedächtnis kramen müssen, um die Wörter zum Gedanken "auszuspucken" (siehe kompliziertere Speicherwege). Daher geht der Blick meistens links oben am Gesprächspartner vorbei. Anders übrigens als bei schüchternen Menschen, die beim Sprechen eher nach unten schauen.

    Heike - dich habe ich aber nicht als introvertiert in Erinnerung ;) Vielleicht bist du ja eine von den seltenen hochsensiblen extravertierten Menschen?

    Dummes Formular! Tut mir Leid, das ist von Blogger gebaut. Wenn alle Stricke reißen, kann man auch anonym posten.

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  4. Ich stimme Alex zu, wahrlich eine Freude!!

    Zudem ich festgestellt habe, dass es wohl viele engl. Bücher zum Thema Introversion gibt und mein englisch grottenschlecht ist. So freu ich mich an einer übersetzten Zusammenfassung. ;-)

    Mit dem Augenkontakt ergeht es mir anders: Wenn ich zuhöre brauch ich soviel Konzentration, dass ich denjenigen nicht anschauen kann, weil dann noch mehr Reize z.B. Mimik dazu kommen.

    Also mir ist es wesentlich schwerer gefallen meine Hochsensibilität anzunehmen, als die Introversion.

    Freu mich auf weitere Beiträge!
    LG

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  5. Ich konnte feststellen, daß sich mütterlicherseits die Hochsensibilität, zum Teil auch gepaart mit Hochbegabung, wie eine Linie durch den Stammbaum zieht.
    Meine dreijährige Nichte ist unter Garantie die nächste im Club.
    Das ist umso plausibler, weil sich hochsensible Menschen, insbesondere was Beziehungen anbelangt, durchaus gegenseitig suchen. (Was das im Falle der Fortpflanzung bedeutet, weiß ich auch noch von der guten Drosophila)

    Ich habe damit allerdings nicht gesagt, daß Beziehungen zwischen zwei Hochsensiblen leichter sind ;-) Es kann sogar sehr schwer sein, meine Freundin ist in der Lage, ohne etwas zu sagen, nur durch ihre Stimmung, die gefühlte Raumtemperatur auf minus 10 Grad zu senken ;-)

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  6. Danke, Regenfrau ;)

    Das mit dem Englisch ist vollkommen richtig. Es gibt nicht viel, was dazu bisher auf deutsch erschienen ist.

    Hier ist noch etwas, das ich gerade entdeckt habe: http://www.textransfer.de/sensible.html

    Ganz glücklich bin ich mit den zahlreichen Begriffsüberschneidungen und vorläufigen physiologischen Befunden und angeblichen Vererbungswahrscheinlichkeiten noch nicht. Aber so ist das in Randfeldern oder neuen Gebieten. Depression, Hysterie usw. - Begrifflichkeiten und exakte Daten sind am Anfang in der Psychologie offenbar immer schwer.

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  7. Jan - falls es tröstet: Die Beziehungen zwischen hochsensiblen Fruchtfliegen sind weitaus komplikationsloser, aber auch viel kürzer und vermeintlich langweiliger.

    Das mit der Raumtemperatur kenne ich auch von zu Hause. Am Schlimmsten: Das eisige Schweigen ;)

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  8. Danke, danke danke auch von meiner Seite;
    ein wirklich durchdachter und umfangreicher, d.h. substantieller Artikel.
    Mehr hier:
    http://ed.iiQii.de/gallery/Querdenkerinnen/SusanCain_thepowerofintroverts_com

    http://ed.iiQii.de/gallery/VictimsOfGroupThink/DieGestoerten_brandeins_de

    http://ed.iiQii.de/gallery/KeyPerformance/JohnForbesNash_wikipedia_org

    http://ed.iiQii.de/gallery/Querdenkerinnen/KlugeMaedchen

    Innovative Grüße,
    EF

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  9. Danke für die interessanten Links! Eine schöne Wunderkammer haben Sie da zusammengestellt!

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  10. Danke auch für die Links :)

    Über hochsensible hab ich nun sehr viel gelesen, aber über Introversion weniger. Und für mich ist das ein Unterschied-welcher genau kann ich noch nicht sagen, vielleicht liegts aber auch einfach am Begriff und dass das sensible in meiner Umgebung immer (na gut: sehr oft) abgewertet wurde. Wer kennt ihn nicht den Spruch: jetzt sei halt nich so empfindlich.
    ;-)
    Beste Grüße!

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  11. Es gibt begriffliche Unterschiede, aber die Phänomene sind zum großen Teil deckungsgleich. Man könnte es so beschreiben: Wer (in C.G. Jungs Sinne) introvertiert ist, ist auch hochsensibel, da die Reizüberflutung und die Art, die Reize zu verarbeiten genau zu den physiologischen Eigenarten führen, die Introversion auszeichnen. Nicht jeder hochsensible ist deswegen sozial introvertiert, obwohl jeden hochsensiblen soziale Interaktion erschöpft. Wenn man Hochsensibilität und Introversion also unter physiologischen und energetischen (Wo bekomme ich meine Energie her?) Gesichtspunkten betrachtet, sind sie beide kongruent.

    Was man nicht vergessen darf: Auch andere physiologische Individuelamerkmale spielen eine Rolle, zum Beispiel welche Hirnhälfte dominiert. Je nach dem ist man mehr oder weniger analytisch oder emotion usw. Das wiederum hat Einfluss darauf, wie stark die soziale Introversion ausgeprägt ist. Weiterhin, sind Introversion-Extraversion genauso ein Kontinuum wie die die Sensibilität. Mann ist es eben mehr oder weniger extrem, aber nie total.

    Frage dich, woher du normalerweise deine Energie beziehst. 1. Aus der Interaktion mit möglichst vielen anderen? 2. Aus der zeit mit dir allein oder ganz wenigen und hoch geschätzten Personen. Wenn 1. zutrifft, bist du ziemlich wahrscheinlich extravertiert, wenn 2. zutrifft eher introvertiert. Wenn es nach einigem Nachdenken nicht klar wird, dann kann es auch sein, dass du ziemlich ausgeglichen in der Mitte des Kontinuums liegst.

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  12. Na dass ich introvertiert bin is keine Frage:) Nur würd ich eben gern mehr drüber lesen (obwohl in dem Buch *still* ja schon sehr viel stand)
    Mal sehn ;)
    LG!

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  13. Sehr interessant! Auch, dass ich gerade in Schweden ein dickes Buch über Introvertierte in einer extravertierten Welt gelesen habe, in dem es genau um solche Dinge ging wie du beschreibst. Das war irgendwie tröstlich, denn manchmal komm ich mir halt doch so verkehrt vor so mit dem extremen Ruhe- oder Einsamkeitsbedürfnis und so :)

    "Mir ist es wichtig, dass die langsameren, ruhigeren unter uns, sich selbst nicht als defizitär erleben, nur weil die Welt um sie herum verrückt spielt. Vielmehr sollten wir unserer eigene Art schätzen und pflegen, die Dinge langsam und ruhig angehen, nachdenken, bevor wir handeln und die Welt um uns herum ganz genau wahrnehmen und genießen."

    Das sollte man sich glaube ich öfter mal in Erinnerung rufen.

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  14. Es gibt hochsensible Extravertierte?
    Hm, jetzt komm' ich ins Grübeln. Das könnte einiges erklären.
    Wo erfahre ich mehr dazu?

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  15. Hi Mel,

    ich würde sagen, es gibt hochsensible introvertierte, die es gelernt haben, sich extravertiert zu verhalten. Dazu kannst du das Buch "Sind Sie hochsensibel?" lesen, von dem du oben links das Cover siehst.

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  16. Ich würde von mir auch behaupten dass ich eher introvertiert bin aber mich im Laufe der Zeit gelernt habe anderen mitzuteilen und Kontakte zu knüpfen, wenn ich so darüber nachdenke ist das die beste Entwicklung die es gibt, das introvertierte sehr gut zu kennen u. in sich zu haben aber auch das extrovertierte anwenden zu können. Oder liege ich falsch?
    Ich denke ich bin einfach von beidem ein bisschen...kann das sein?

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  17. Prinzipiell hat man immer beides: introvertierte und extravertierte Persönlichkeitsmerkmale. Wenn man weit "links" oder "rechts" auf einer Skale von I----x----E liegt, sagt das nur etwas darüber aus, wie stark die jeweiligen Präferenzen ausgeprägt sind. Man kann - bildlich gesprochen - auch in der Mitte liegen, also ausgeglichen sein. Und ich stimme absolut zu: Es ist eine der größten Sachen, sich selbst gut kennen zu lernen und auch die Seiten an einem zu trainieren, die einem nicht automatisch gut liegen.

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  18. Vielen Dank - es ist das erste Mal, dass ich überhaupt auf Artikel zu diesem Thema stoße und bin überrascht davon, wie sehr wir doch biologisch determiniert sind. Für jemanden, der oft mit sich selbst hadert, ist das durchaus befreiend, ohne einengend und festgefahren zu wirken und sich nicht für die extrovertierte Seite in sich öffnen zu wollen. Vielen lieben Dank für diese Anregungen! Das nächste Mal, wenn ich in einer Gruppe sprechen soll und merke, wie die Aufregung steigt und sich die Stimme senkt, werde ich bestimmt milder über mich denken.

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  19. Die meisten denken doch, sie seien hochsensibel, hochintelligent und introvertiert. Dabei sind sie doch nur laut und durchschnitt.

    Oder dass alle Kinder hochbegabt sind - stimmt nicht. Alle sind dumm außer den hochbegabten.

    Und wenn wer sagt: ich lebe mit 40 bei Oma und traue mich nicht laut zu furzen dann erklärt er das mit Introvertiertheit.

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