22. Juni 2012

Zynismus - das Gift in unseren Beziehungen

Zynismus kommt von Kynismus, einer antiken philosophischen Geisteshaltung. Die Kyniker waren die Minimalisten des alten Griechenlands. Sie lehnten Besitz ab, strebten nach Unabhängigkeit und Glück durch Natürlichkeit und Entsagung. Alles natürliche war ihnen frei von Scham und Schande. Nackt wie die Tiere wollten sie sein, aber selbstbewusst und um ihr Leben wissend. Im Grunde stellten Sie die ganze Gesellschaft, ihre Werte und Normen in Frage. Das machte die antiken Kyniker nicht eben beliebt. Man könnte meinen, sie schossen durch ihre Radikalität und den Spott, den sie über die herrschenden Normen und Sitten ausgossen, über ihr Ziel hinaus und versauten sich damit den guten Ruf. Sie verscherzten es sich dermaßen mit der Gesellschaft, dass wir heute nur noch negatives mit dem Begriff Zynismus verbinden.

Der Kyniker als Minimalist des antiken Griechenlands: Diogenes von Jules Bastien-Lepage (1873)

Man begegnet dem modernen Zynismus überall: In der Politik ist es zynisch, wenn unsere Regierung gegen Tyrannen in Nordafrika wettert, aber gleichzeitig Waffen-Deals dahin unterstützt und Panzer exportiert. Das Ergebnis ist die berühmte Politikverdrossenheit oder gar die Abkehr von der Demokratie. Auf der Arbeit gibt es Zynismus, wenn Bosse und Mitarbeiter aneinander vorbei reden und sich nicht mehr über den Weg trauen. Und auch zu Hause kennen wir Zynismus, wenn wir zum Beispiel einen Streit schlichten wollen, aber der andere nur weiter Öl ins Feuer gießt, unsere ernsthaften Bemühungen und unsere Liebe karikiert.

Zynismus auf der Arbeit und was man dagegen tun kann
Im Grunde ist das der Kern des Zynismus heute: Das durchaus ernsthaft Gemeinte wird ins Lächerliche gezogen. Das ist deshalb so destruktiv, weil es jegliche Basis zur offenbar nötigen Besserung zerstören kann. Häufig ist die Lage so verhärtet, weil beide Seiten ihren Anteil am Aufkommen des Zynismus haben. Ich habe es in Firmen und Teams gesehen, dass dort Monate oder Jahre lang versäumt wurde, das Richtige zu tun: Strukturen wurden vernachlässigt, Firmenkultur nicht gepflegt, transparente Kommunikation blieb aus, ein Team fühlte sich in der Firma mit Füßen getreten und dann plötzlich kam einer daher, der es besser machen sollte. Aber die Mitarbeiter hatten bereits einmal zu oft gehofft. Warum sollte es jetzt klappen, warum sollten sie dieser neuen Person trauen? Statt die neuen Maßnahmen zu unterstützen, machte man bittere Witze, blieb resigniert beim alten Trott und sagte sich: "Kenn ich schon, wird nix, haben wir schon versucht, lass doch, kann man nichts machen!" 


Das ist eine ganz gefährliche Situation. Wenn man das als Manager hört, müssen die Alarmglocken angehen. Da hilft gar nichts, nur drastische Änderung. Für die Mitarbeiter ist es dasselbe: Eine zynische Arbeitsatmosphäre ist toxisch. Ja länger man sich darin aufhält, desto mehr vergiftet man sich daran. Jegliche Motivation kommt abhanden und eine negative Grundstimmung legt sich wie Bleistaub über alles. Ein Manager muss im Grunde sofortige Änderungen durchsetzen, Besserungen erwirken. Man muss zeigen, dass man es wirklich ernst meint und das geht nicht durch reden. Nur dadurch straft man die Zyniker lügen, in dem man durch Taten zeigt, dass man doch etwas machen kann. Dazu muss man sich diejenigen Kollegen auf seine Seite holen, die noch nicht zynisch vergiftet sind. Sie sind Katalysatoren, sie symbolisieren durch ihre positive Mitarbeit den anderen Mitarbeitern, dass es OK ist, nicht zu resignieren, sondern für sich selbst zu kämpfen. 


Wenn Sie als Mitarbeiter in solch einer Atmosphäre sind und es tut sich gar nichts oder gar Ihr Chef selbst zynisch ist, dann müssen Sie radikal sein und gehen, um nicht vergiftet zu werden. Wiegen Sie sich nicht in Sicherheit, Sie haben nur das eine Leben (soweit wir wissen) und Sie können es sich nicht leisten, dieses eine Leben nutzlos und uninspiriert irgendwo aufzureiben. Gehen Sie, wenn Sie es nicht ändern können. Für Manager kann das Problem auch anders herum aussehen: Sie kriegen ein Team oder eine Firma nicht mehr in Griff, wenn Sie die Zyniker nicht heilen oder loswerden. Zyniker in einem Team sind wie faule Zähne in einem Gebiss. Irgendwann wird alles infiziert und entzündet sein. Je eher Sie den faulen Zahn ziehen, desto besser für alle. Zögern Sie nicht, seien Sie erbarmungslos, zeigen Sie allen, dass Sie Zynismus nicht tolerieren, sondern positive Mitarbeit, Tatkraft und guten Teamgeist unterstützen.


Werden wir Kyniker!
Das gleiche gilt im Grunde für unsere Familienbeziehungen und für die Politik. Wir dürfen Zynismus nicht dulden, denn er vergiftet unsere Liebe, unsere Familie, unser Land. Tun Sie was! Springen Sie über Ihren Schatten! Küssen Sie ihren Partner, machen Sie etwas großartiges, ändern Sie sich, wenn es sein muss. Beweisen Sie das Gegenteil, zeigen Sie, was geht. Oder gegen die zynische Alternativlosigkeit der Politik: Wählen Sie, demonstrieren Sie, spenden Sie, machen Sie den Mund auf, machen Sie aktiv mit. Tragen Sie Kröten über die Straße, pflanzen Sie Bäume, helfen Sie in einer Suppenküche. Was weiß denn ich. Hauptsache ist, wir lassen uns nicht vergiften, bis wir nur noch lethargisch mit den Schultern zucken und sagen: "Da kann man nichts machen." Lieber werden wir wahre Kyniker! 

Kommentare:

  1. Ein sehr schöner Beitrag! Die meines Erachtens perfideste Form von modernem Zynismus ist die, die gepaart mit Ironie daherkommt. So lässt sich kaum unterscheiden, ob die Lächerlichkeit ernst gemeint ist, um der eigenen Destruktivität Ausdruck zu verleihen, oder ob es nur eine "moderne" Form der Ironie ist, weil Ironie gerade "in" ist. Paradoxe Handlungen fördern eine zynistische Haltung, wie an deinem Beispiel "..., wenn unsere Regierung gegen Tyrannen in Nordafrika wettert, aber gleichzeitig Waffen-Deals dahin unterstützt und Panzer exportiert."

    Letzten Endes ist Zynismus m.E. nichts anderes als Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit und des Gefühls der Ohnmacht. Und deshalb gebe ich dir recht: Gegen Zynismus hilft nur das Wahrnehmen und Erweitern des eigenen Handlungsspielraums. Einem Zyniker ist erstmal nicht zu helfen, man kann höchstens Brücken bauen und - sofern das im der eigenen Handlungsmöglichkeit liegt - den Selbstwert aufbauen. Aber was man auf keinen Fall dulden sollte, ist die Verbreitung des verbalen Gifts, das die Handlungen des Umfelds lähmt, und Zyniker auf den "Thron der Wahrheit" hebt.
    Lassen wir die Zyniker auf ihren Thrönen sitzen und kommen wir in der Zwischenzeit ins Handeln als "wahre Kyniker"!

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    1. Grüß dich, Claudia.
      Ich kann Memschen wie dich gut leiden. Hilfsbereit, Hoffnungsvoll, Freundlich und Zuversichtlich auf eine goldene Zukunft. Das gibt mir immer das beflügelnde Gefühl, dass es doch noch Leute gibt, die niemals zu den "Großen" gehören wollen, weils im Nimmerland so schön grad ist. Das erinnert mich stets daran, wie froh ich bin, dass ich in meinem Glauben an die unverbesserliche Dummheit des Menschen nicht aufgeben soll und weiterhin meiner, wie du doch so schön sagtest, "Destruktivität Ausdruck verleihen" muss. Kämpf weiterhin für die gerechte, kunterbunte Kinderwelt und erkenn vielleicht irgendwann, dass du eigentlich aus dem Alter des falschen Heldentums herausen sein müsstest (das hat man ungefähr zwischen 14 und 21 Jahren).
      Hochachtungsvoll, Stefan, der böse, böse Realist

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    2. Grüß dich Stefan.
      Na, das ist doch mal Zynismus in Reinform plus Ironie. Willst du auch nur deinem Gefühl der Ohnmacht Ausdruck verleihen, wie Claudia oben sagt? Pass auf, dass dir nichts verlorengeht in deiner "bösen" Welt des Realismus.

      PS: Ich kann dich auch gut leiden.

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    3. Zynismus in Reinform? Ich hab mein Standpunkt nur dargestellt und das ist zynisch? Aber ja, in der heutigen Zeit ist es ziemlich frevelhaft, wenn man widerwärtiger Weise etwas so sieht, wie es ist, als so, wie es sein sollte. Und Nein, ich fühle mich nicht ohnmächtig: ich kann Wählen gehen, ich kann spenden und so weiter. Wo ist da die Ohnmacht? Sicher, die Amis haben den IS mit Waffen beliefert und bombardieren ihn nun. Das ärgert mich schon, aber was willst machen? Soll ich zu den Freunden mit den Napalmbomben rüberfliegen und ihnen kräftig den Hintern versohlen? Wenn ich noch 13 wäre, würde ich dies doch tatsächlich in Erwägung ziehen; leider aber hat die liebe Zeit mich dem Sarg schon ein kleines bisschen näher gebracht. Und im Nimmerland, das schon im vorherigen Kommentar meinerseits Erwähnung fand, ist - wenn ich mir all die Kommentare durchlesen - tragischerweise kein Plätzchen mehr frei. Warum sollte ich den Gedanken gut heißen, Realisten (eure schlimmen Zyniker) zu verachten, um den Traum einer heilen Welt auszuleben und darin vollkommen mich zum Gespött derer zu machen, die wissen.
      Ich hab tatsächlich nichts gegen euch - um Klugheit zu kennen, brauchts ja auch ein paar Träumer -, aber nehm ich mir doch das Recht heraus, meine Meinung klar und deutlich zu machen.

      Gruß, Stefan

      Und jetz n'kleines PS für dich: Dein Abschlusskommentar ("Ich kann dich auch gut leiden.") hat doch auch ein bisschen was ironisches, oder nicht?

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    4. Oh sorry, ich dachte die Ironie in meinem Kommentar (nicht nur im PS) kam deutlich rüber. Natürlich ist das Ironie! Das ist alles Ironie ;)

      Und jetzt mal ohne Ironie: Zynismus und Ironie haben auch ihren Sinn, ganz besonders in Systemen, denen wir eben manchmal hilflos gegenüberstehen. Und ich verweise noch mal auf die "wahren" Kyniker, von denen ich oben im Text schreibe. Immer noch besser, als irgend welche Bomben.

      Dem Zyniker droht nur die Gefahr, dass er nichts tut, sondern sich in eine lähmende Negativität hineinschraubt. Was du da immer mit deinem "Realisten" hast, verstehe ich gar nicht. Es gibt keine "Realisten" bzw. nur solche, die sich selbst dafür halten. Und Selbsteinschätzung ist bekanntlich der Standpunkt, der am weitesten von jeder Realität entfernt ist.

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    5. Wenn ich zynisch werde, dann verspotte ich lediglich diese lächerlichen, pseudo-moralistischen Werte des Konsumenten-Zeitgeistes, oder die besten Idioten der Welt, die ewigen Weltverbesserer. Und das geschieht dermaßen automatisch, dass ich es gar nicht mehr richtig bemerke. Da du dich ja solcherlei Sorgen um mich machst, muss ich dir versichern: keine Angst, ich versink schon nicht in einer "lähmenden Negativität". Im Gegenteil sogar: würde ich nicht meiner " Destruktivität Ausdruck verleihen" (Verzeih mir, aber diese Begrifflichkeit ist immer noch zum Schießen :'D) könnte ich nachts wahrscheinlich nicht einmal einschlafen, weil Ehrlichkeit für mich ein wichtiger Wert ist. Und um deine Frage zu beantworten: der Mensch neigt dazu, sein Gefühl bei der Beurteilung äußerlicher Begebenheiten viel zu viel mitreden zu lassen. Dabei können auch Lebenseinstellungen optimistischer, pessimistischer, nihilistischer oder anderweitiger Natur eine Rolle spielen. Und diejenigen, die der Vernunft und der Logik den Vortritt lassen und dann auch die Fakten nennen, egal wie hitzig eine Diskussion oder wie unpassend die Aussage an sich ist, bezeichne ich als Realisten. Ob sie das von sich selbst auch behaupten oder nicht, kümmert mich gleich viel, wie wenn eine Fliege gerade irgendwo in Mexiko erschlagen wird. Und weil eben diese Realisten häufig die rationalen Fakten in Streitigkeiten klar auf den Tisch legen, vielleicht auch - offengestanden - mit einem abfälligen Beigeschmack, nennt man sie Zyniker.

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    6. Man möchte brechen, wenn man hier dieses dahergeschwurbelte selten dämliche Zeug liest. Oscar Wilde sagte einmal: "Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte." Natürlich wird das Sagen der Wahrheit zu gern als "Hilflosigkeit" dargestellt, damit kann man ja schließlich die eigene Argumentationslosigkeit am besten abwenden ... "Getroffene Hunde bellen", sagt man bei uns. Wenn man nichts mehr gegen eine bittere Wahrheit sagen kann, weil es nunmal so ist, dann ist der andere gleich "hilflos" oder "zynisch" oder "menschenverachtend". Ich bin auch Zyniker und das weiß ich, trotzdem muss ich mit diesem Moralapostelgetratsche, wie es einige hier aufführen, nicht versuchen, die Welt zu verbessern. Zumal das Adjektiv zu "Zyniker" "zynisch" und nicht "zynistisch" heißt, liebe Claudia. Oder war das jetzt auch eine Ausflucht ins Hilflose?

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  2. Ja, wichtiger Artikel, geht es doch um den Schutz unserer Selbst, und um das Vorgehen beim Change Management. Hole Diejenigen an Bord, die noch motiviert sind, aber höre Dir die Kritiken der Zyniker an, denn dann weißt Du, was bisher nie gegangen ist. Und wenn sie gefragt wurden und sehen, dass ihre Kritiken aufgegriffen wurden, dann haben auch sie eine Chance, mitgenommen zu werden.
    Aber es gibt wohl noch eine ganz andere Art von Charakteren, vor den wir nicht die Augen schließen sollten, die aber im Gegensatz zu den Zynikern aufgrund ihres Charakters meist die wichtigen Positionen besetzen konnten. Andreas Helten hat gestern seinen neuesten Artikel veröffentlicht:
    Die Seelenfresser
    VG Martin

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  3. Eigentlich habe ich etwas über Minimalismus gesucht und gefunden habe ich einen Beitrag, der mich etwas erschreckt und gleichzeitig fasziniert.
    Mir war bis jetzt nicht bewußt, dass ich von so vielen Zynikern umgeben bin. In meiner Naivität habe ich oft geglaubt,noch mehr Überzeugungskraft investieren zu müssen, um anderen klar zu machen, dass es sich lohnt Chancen zu nutzen, Neues auszuprobieren und gemeinsam etwas zu schaffen.
    Dieser Beitrag hilft mir weiter an mich zu glauben und meine neuen Aufgaben in der Firma gut zu meistern. Zyniker werd ich nicht überzeugen können. Ich werd mir Verbündete suchen, die so ähnlich ticken wie ich.
    Danke!
    LG Angelika

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    1. Hallo Angelika,

      danke für den tollen Kommentar! Dein Ansatz ist völlig richtig. Zyniker kann man nicht durch Reden "bekehren", nur durch Taten. Vor allem: Sie schlauchen und wir brauchen unsere Energie für besseres.

      In diesem Sinne: Viel Erfolg bei den Sachen, die dir wichtig sind.

      Liebe Grüße,

      Gilbert

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  4. Ein schöner Artikel! - Bei dem, was du über Zynismus in der Politik schreibst, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es sich da wirklich um Zynismus oder nicht einfach um Verlogenheit handelt. Zynismus ist ja schon auch noch eine Form von Humor, was man von Verlogenheit nicht sagen kann.

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  5. Ich frage mich, was man tun kann, wenn man merkt, dass man selber zynischer geworden ist, und man das Gefühl hat, dass dies einem schadet.
    Ist natürlich nu nicht hier der richtige Ort dafür, aber ich denke, diese Frage gehört beantwortet.

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    1. Das Bemerken, dass man zynisch wird, ist schon die halbe Miete. Ab dann heißt es, die konkreten Momente im Umgang mit anderen zu identifizieren, in denen man zynisch ist. Diese Momente dann "objektivieren", sich fragen, wie der andere das wahrnimmt, was ihn bewegen könnte, welche Sorgen und berechtigten Wünsche er hat und wie man auch in der Kommunikation zu einem besseren Ganzen kommen kann... So etwas öffnet den Geist für Empathie, Gemeinsinn, Fortschritt und dämmt den Zynismus ein.

      Welche Rezepte hast du?

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  6. Das zu lesen war ein kleiner Schock. Dieses Verhalten passt zu 100 % auf meinen Vater. Das muss ich erstmal verdauen, meine Gedanken sammeln. Aber endlich kann ich es benennen. Auch die Seelenfresser habe ich gelesen. Alles passt. Das ist unglaublich. Weiß noch nicht so genau, wie ich das verdauen und verarbeiten kann ... Große Traurigkeit breitet sich gerade aus.

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  7. Meine Frau wird oft zynisch, wenn sie das Gefühl hat nicht verstanden zu werden. Sie setzt immer ihren "Dickkopf" durch und verletzt dabei ihre Mitmenschen. Sie hat Angst ihre Gefühle, oder Schwächen zu zeigen.
    Gestern wurde sie aus unserem Verein geworfen, weil die Leute dort ihre Art nicht weiter dulden.
    Als Ehemann habe ich mir das schon über Jahre angesehen und weiß einfach keinen Ausweg.
    Wenn sie gute Laune hat, ist alles in Ordnung. Kommt es aber zu Konfliktsituationen wird sie beleidigend und greift den anderen verbal an und das auf ihre extrem zynische Art, daß man vor Angst weiterer Eskalationen lieber resigniert.
    Wir haben 3 Kinder, der Kleinste ist 8 und ich bin kurz davor die Scheidung einzureichen.
    Ich fühle mich von ihr Mißverstanden und bin völlig Ratlos.
    Was kann ich machen?

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    1. Leider kann ich Ihnen keinen passenden Ratschlag bieten, vielleicht sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen, z.B. bei Beratungsstellen für Familien, Ehen oder bei Psychologen. Ich wünsche alles Gute auf dem Weg.

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