27. August 2014

Es gibt einen Grund für unsere dauernde Sorge

Angekommen in der Eigentlichkeit des Seins

Warum rennen wir in diesem Hamsterrad und versuchen nur noch zu überleben? Warum macht das alles keinen Sinn mehr? Warum ist alles immer nur noch pragmatisch? Warum lernen unsere Kinder in den Schulen höchstens, wie sie einen Schulabschluss bekommen, aber nichts fürs Leben? Wo sind die ineinander greifenden Sinnbezüge unserer Lebensbereiche? Niklas Luhmann würde sagen, die einzelnen Systeme (Bildung, Wirtschaft, Kunst) differenzieren sich aus und werden immer selbstbezüglicher, haben immer weniger mit einander zu tun. Es gibt kein großes Ganzes mehr. Haben wir uns nicht in unseren pragmatischen Banalitäten verrannt, ohne noch zu sehen wozu?

Die Einbindung aller Systeme ins große Ganze war einst durch die Religionen (religio ist lateinisch für Rückbindung) gewährleistet. Durch die radikale Aufklärung haben wir jedoch dafür gesorgt, die gesellschaftlichen Teilsysteme zu entkoppeln. Und es ist uns ja auch zu Recht sehr wichtig, dass Staat und Kirche getrennt sind, dass unsere Kinder in den Schulen nicht religiös indoktriniert werden, dass wir im Gericht nicht nach den zehn Geboten oder der Scharia gerichtet werden. Das sind wichtige Errungenschaften der Zivilisation. Aber haben wir das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet?


Ohne Distanz zur Welt wird das Leben zu einer einzigen Sorge (Bild von Alon via Flickr CC)

Der Verlust der Distanz zur Welt

Wie genau kommt es aber dadurch zu einer Sinnkrise? Interessante Gedanken dazu habe ich in Peter Sloterdijks Du mußt dein Leben ändern: Über Anthropotechnik gefunden. Auf den ersten Blick mutet seine Analyse paradox an: Durch das Wegfallen der religiösen und anderer integrierender Praktiken sind wir (und damit meine ich nachfolgend immer uns als heutige, westliche Menschen) wieder viel dichter am "eigentlichen Leben". Wir sind raus aus den Phantasien zwischen Gott und Teufel. Hölle und Paradies erleben wir nun hier auf Erden. Es fehlt die Isolationsschicht, es fehlt die Distanz und es fehlen die Interpretationsmöglichkeiten - denken wir an einen sonntäglichen Gottesdienst - mit denen wir die alltäglichen Probleme überhöhen und gerade damit relativieren können. Denn wenn alles - meine Freuden und mein Leid - Teil eines großen göttlichen Plans ist, auf den ich wenig Einfluss habe, dann muss ich mich darum auch nicht sorgen. Wenn aber alles in meiner Verantwortung liegt, dann habe ich einen ganzen Sack voll Sorgen.

Die Sorge ist ein Begriff, dem Martin Heidegger zu einer besonderen Tiefe verholfen hat. Heidegger ist der Philosoph, der 1926 in seinem Hauptwerk Sein und Zeit den Menschen aus seiner Mittelstellung zwischen der Welt und den Erzählungen in die Unmittelbarkeit des Seins zurückholt. Sloterdijk fasst das etwas salopp so zusammen:

Seiner spontanen Beschaffenheit nach ist der Mensch eine Marionette des Kollektivs und eine Geisel der Situationen. Erst in »zweiter Lesung«, nachträglich und ausnahmsweise, kommt das Dasein auf sich und sein mögliches Mandat des Selbstseins zurück, und alle Versuche, dieses nachträgliche Entdeckte zu einer ersten Substanz, einer Urform, einer durch das Ich ragenden Weltachse zu erheben, verraten die Spuren subtiler Fälschungen. [...] »Wer Ich sagt, will sich selber täuschen.« (Sloterdijk, 2012, S. 696)

Durch Heideggers "Dasein als In-der-Welt-Sein" geht die Distanz zu den Dingen und Geschehnissen verloren. Der Mensch hat die Beobachterperspektive, die ihm durch über 2000 Jahre Theorie und Erzählung zuteil wurde, wieder verlassen und ist erneut eingebettet in die direkten Geschehnisse und Abhängigkeiten. Dieses Ankommen in der Eigentlichkeit, das bei Heidegger nur diagnostiziert, aber in der Welt der technischen und wirtschaftlichen Pragmatik unter dem Verzicht auf große Erzählungen, Philosophien und Religionen faktisch vollzogen wurde, sorgte also nicht dafür, dass wir die jenseitigen Glücksversprechen in diesseitige Zuckererbsen verwandeln konnten. Vielmehr re-etabliert es durch den Distanzverlust gegenüber den Geschehnissen die ständige Sorge. Das Ich als Subjekt verschwindet damit.

Wer aus dem »Subjekt« wieder das »Dasein« macht, ersetzt das Zurückgezogene durch das Einbezogene, das Gesammelte durch das Zerstreute, das Verewigte durch das Entewigte, das Erlöste durch das Nicht-Gerettete. Was Heidegger die Sorge nennt, ist das Zugeständnis des Menschen an die Welt, daß er sich gegen ihre Infiltration nicht abzudichten vermag. [...] Von Anbeginn ist das Dasein durch Weltlichkeiten kolonialisiert. Weil es immer schon in Sorge aufgegangen ist, muss es Prioritätenlisten erstellen und sie wie sein innerstes Anliegen abarbeiten. (Sloterdijk, 2012, S. 697 f.)

Damit sind wir spirituell in einem Kreislauf wieder dort angekommen, wo vor knapp 3000 Jahren die moderne westliche Menschheitsgeschichte mit Hilfe der Götter, Halbgötter und schließlich der Heiligen mitsamt ihren Jüngern seinen Anfang nahm. Jetzt stehen wir wieder ohne jedes transzendente Obdach da und fragen uns, was all das soll. Statt einer Hacke für die Feldarbeit haben wir nun To-Do-Listen auf unseren Smartphones in der Hand. Für Sinnhaftigkeit, Größe und Geborgenheit der einzelnen Existenzen ist dabei jedoch nicht viel herum gekommen.

Was bitte hat all das mit mir zu tun?

Sowohl für den einzelnen als auch für die Menschheit als Ganzes steht fest: So geht es nicht mehr weiter! Die Leere hinter der in Sorgenfalten gelegten Stirn eines jeden, um durch die Zumutungen des westlichen Lebens zu kommen und der rote Schein der globalen Katastrophe am Horizont lassen wenig zu hoffen übrig. Aber Sloterdijk wäre nicht der praktische und moderne Visionär, der er ist, wenn er es bei dieser deprimierenden Diagnose bewenden ließe. Ähnlich wie Alain de Botton ruft er auf, die Praktiken eines übenden Lebens, die Zeremonien, die Rhythmen und Zyklen, die Vergegenwärtigungen des Erhabenen wieder zu beleben. Einen Gott braucht man dazu nicht, wohl aber einen Anspruch an sich selbst, sein Umfeld und an sein Leben.

Geben wir uns ohne höhere Ansprüche nur den pragmatischen Zwängen eines Lebens zwischen Arbeit und Ferien hin, verfallen wir also ins unreflektierte Überleben, dann bleiben wir einer "Stumpfheit, der Niedergeschlagenheit, der Verranntheit, vor allem aber der Banalität" verhaftet, die man kaum ein Leben als Mensch nennen kann. Fürs erste hilft es, sich nicht mit der Banalität zu arrangieren, sondern eine Distanz zum Leben und seinen vermeintlichen Zwängen aufzubauen. Denken, lesen, etwas kreieren, die Welt gestalten und sich damit dem Leben als bloße Sorge zu entledigen. Das wäre ein Anfang für jeden von uns. Sinn schaffen, anstatt Sinn suchen. Zu wissen, dass man eines Tages sterben wird, ist ein weiterer Schritt in die Distanz, weg vom selbstvergessenen und selbstbezüglichen Alltag.

Was wir als Menschheit angesichts der sich immer stärker ankündigenden und näher rückenden Katastrophe tun können? Ich weiß es nicht, und das macht mir wirklich Sorgen.



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Kommentare:

  1. Wir müssen lernen uns zu entschleunigen, uns von negativen Gedanken zu befreien und wir müssen lernen unser Ego, das alles und jeden ständig bewertet, in Schach zu halten. Dann haben wir gute Chancen zu uns zurückzufinden und wenn wir wieder in uns zu Hause sind, erscheint die ganze Welt plötzlich so klar, sodass man sich förmlich an die Stirn schlägt, weil man feststellt, wie einfach das Leben sein kann: Die Gedanken kreisen nicht mehr, sie stehen geordnet in Reih und Glied, Sorgen und Ängste haben nicht mehr die Oberhand.

    Allerdings gibt es dieses Leben nicht umsonst - es erfordert ein wenig Übung und leider sind die meisten von uns nicht einmal dazu bereit, sich zehn Minuten ruhig hinzusetzen und nur dem eigenen Atem zu folgen, ohne dabei zu denken. Viele von uns haben Angst vor der Stille und jagen lieber unterhaltsamen Erlebnissen nach, die letzten Endes noch mehr zum Stress beitragen. Dabei gilt es die Jagd zu beenden, denn sie, die alles Ablehnenden, wissen gar nicht was sie verpassen, denn ein Leben im Jetzt ist bejahend, befreiend und aufschlussreich. Haben wir begriffen wer wir sind, wissen wir auch was wir wollen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

    Janett Marposnel

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  2. Ich bin mir nicht sicher, ob ich zustimmen kann. Denn natürlich stimmt es, dass wir diese "Distanz durch Religion" nicht mehr haben. Aber sind wir wirklich dadurch wieder "näher dran"? Oder ist unsere Welt so abstrakt geworden, dass wir eigentlich ganz wo anders sind? Die meisten Leute sind Zahnrädchen in einer Maschine, die so groß ist, dass die eigene Bedeutung verschwimmt. Am Ende muss jeder wohnen, essen, sich pflegen. Doch damit beschäftigen wir uns eben nicht. Wir sind eben nicht konfrontiert mit dem Tod durch Krankheiten, mit dem Hunger, mit der Not. Wir sind konfrontiert damit, dass wir virtuelle oder echte Aktenordner jonglieren und dass das alles ganz wichtig sein soll, was da drin passiert. Auch wenn es mit dem Leben am Ende nichts mehr zu tun hat. Es ist also eigentlich noch schlimmer: Wir haben keine Distanz zu unserer Arbeit, wohl aber eine Distanz zum Leben an sich. Den ganzen Tag Kartoffeln zu ernten ohne Kirchgang, das wäre keine Distanz zur Arbeit und auch keine Distanz zum Leben – aber man hätte auch keine quälenden Sinnfragen zu beantworten, denn essen will und muss man schließlich.

    In Deinem Post über Alain de Botton habe ich viel eigenes Kopfnicken gefunden. Und ich kann das oben von mir Geschriebene auch zusammen bringen mit dem Mangel an Religion, oder eher: Dem Mangel an Spiritualität. Das eigene Leben wirklich erfahren und zu spüren, das ist uns abhanden gekommen. Das innere Gefühl eines "ich bin" (und Gott betrachtet mich wohlwollend) ist ersetzt durch ein "ich funktioniere" (und mein Chef treibt mich an). Was Persönliches: Manchmal überfällt das "ich bin" mich ganz arg und spontan, zum Beispiel im Gebirge, wenn ich spüre, dass ein einziger Fehltritt ganz einfach der Tod wäre. Nach der ersten Angst bin ich dann dankbar, dafür dass ich bin.

    Die Esoterik füllt schon lange die entstandene Lücke für diejenigen, die an sie glauben können. Die anderen ziehen nun langsam nach und reden von Achtsamkeit.

    Auch ich finde, dass es insgesamt so nicht weitergehen kann. Aber weil wir ja heute individualisiert sind, ist der Ausstieg (oder Wiedereinstieg?) eine Aufgabe des Einzelnen und nicht des Kollektivs.

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    1. Danke für deine Worte! Die mich nun wieder zum Kopfnicken gebracht haben. Mit der Esoterik... ja - die stößt irgendwie in diese Lücke, aber trifft dann nicht. Knapp vorbei.

      Dieses "näher dran sein" klingt irgendwie erstrebenswert und deswegen fällt es uns vielleicht schwer zu verstehen, wie das ein Problem sein kann. Ich verstehe es eher mit Sloterdijks "Geisel der Situationen". Wir stellen keine Distanz zur Situation (z.B. das wichtige Jonglieren von Akten) her, sondern folgen einfach den unsichtbaren Fäden der Notwendigkeit.

      Wie könnte solch ein Ausstieg (oder Wiedereinstieg?) als Aufgabe für einen Einzelnen aussehen? Und wie bringen wir es damit zu den kritischen Massen?

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    2. Vielen Dank für Ihre Bestärkung meiner eigenen Theorie!
      War Jahrzehnte am Jonglieren in der UNO, wobei ich keinen effektiven Sinn in all dem gesehen habe - außer daß am Monatsende ....
      War dann (vermutlich als Folge dessen und der UNO Finanzkrise) auch arbeitslos, dann in meiner 2. Heimat (AUS) und fand, peu a peu, zu mir selbst. Meine Tochter, alleine ihr Sein, hat mir vieles klar gemacht. Auch wenn wir jetzt um die halbe Welt reisen und chatten, so ist unser "Band", selbst nach 11 Jahren, kein bischen eingerissen. Damit will ich nur deutlich machen was wirklich zählt auf dieser Welt: Liebe und Achtung vorm Leben! Dazu fand ich kürzlich einen sehr passenden Song: "Kuscheln, Sex und Händchenhalten"
      Viele Menschen die ich heute so beobachte wünschen sich nichts sehnlicher, sind aber so verängstigt, daß sie nur sehr zurückhaltend auf freundlichen Zuspruch und Aufnahme reagieren. Sehr, sehr bedauerlich!

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  3. Leben, und Freude haben
    (Die Antwort auf ihre Frage).
    Der Mensch neigt wohl dazu, sich Problemen erst anzunehmen,
    bis sie eine unüberschaubare Größe angenommen haben.
    Hat bisher funktioniert. Wird wieder funktionieren.
    Meine Hoffnung ist, dass sich das Leid, trotz allem in Grenzen halten wird.
    Und vielleicht einige wenige Weise etwas Vorarbeit tun, für den Fall
    der Fälle.

    Herzlichst,
    Ian C.

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  4. "Sinn schaffen, anstatt Sinn suchen." - vielen vielen Dank für diesen Satz!! Ich fühle mich gerade erleichtert und erleuchtet zugleich, bin auf etwas Inneres gestoßen, auf einen neuen Weg.

    In Liebe,
    Simon

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  5. Ja, dieser Satz ist wirklich gut. "Sinn schaffen, anstatt Sinn suchen."
    Ich habe die letzte Zeit darüber nachgedacht und mich auch mit meinem Partner darüber ausgetauscht.

    Ich sehe das Leben aus dem Blickpunkt, dass wir Menschen selbstbestimmt sind, was natürlich nicht gleich bedeutet, dass wir alles kontrollieren können. (Kontrolle ist manchmal auch eine Illusion..)
    Ich führe ein selbstbestimmtes Leben, genauso wie ich meine Freunde, meine Hochschule (Bildung), meine Religion selbstbestimmt wähle.
    Natürlich kann bei aller Selbstbestimmung auch mal Überforderung auftauchen und das es Zeiten gibt, in denen man nicht weiter weiß, ist auch allzu menschlich und letztlich ist alles in einem Prozess. Ich tröste mich damit, dass es diesen Phasen gibt und dass auch diese vorbei gehen und etwas Neues entstehen kann.

    Sinn schaffen, bedeutet eben für mich "aktiv sein", auch mal aus dem eigenen Gedankenkarussell raus zu gehen, sich mit anderen austauschen, empfänglich für die Lebensgeschichten anderer Menschen zu sein. (Und sich selbst dabei auch nicht zu vergessen.)
    Sinn suchen jedoch finde ich auch nicht verwerflich, jedoch passiv.
    Passivität kann auch oft den Anschein haben, dass einfach "Nichts" passiert...bin ich passiv, wird es weniger zur Bewegung kommen, folglich ist ein Wandel weniger wahrscheinlich. Und Wandel führt oft bekannterweise zum Wachstum.

    Sinn schaffen, damit meine ich aber keinen "blinden Aktionismus" zu lesen, sondern ein bewusstes Leben, indem man abschätzt, was für einen selbst gut ist. (So wie ich dich kenne und einschätze...)

    Ein Sinn erschließt sich auch oft in der Rückschau einer Phase oder des Lebens.
    Und es gibt da auch diese "Flow-momente", wo einfach alles passt und man es sich selbst nicht erklären kann. Dies habe ich vor ein paar Monaten in einem Selbst- und Fremderfahrungsseminar unserer Hochschule entdeckt. Wir haben viel mit Imaginationen gearbeitet. Nach dieser Woche war es schwierig anderen zu erklären, was man erlebt hat, weil es für manche Dinge einfach keine ausreichend füllende Worte gibt. Ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass es nicht mehr so viel auf das Erklären ankommt, sondern vielmehr auf das Erleben.

    Liebe Grüße und einen schönen sinnvollen oder sinnfreien Wochenstart!

    Maria S.

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  6. Hallo Gilbert,

    sehr interessanter Artikel. Ich möchte hier den Bewusstseinsphilosophen Ken Wilber ins Spiel bringen, der vor über 10 Jahren schon das Phänomen der weiteren Differenzierung in der Moderne skizzierte. Die einzelnen "Disziplinen" entfernen sich immer weiter voneinander (Religion, Wissenschaft etc.).
    Wilber zeichnete auch ein Modell der Bewusstseinsentwicklung auf - individuell wie kollektiv - wo nach es eine natürliche Abfolge oder Transzendenz in der Natur gibt - das "Gute" aus der vorherigen Stufe wird mit übernommen in eine bis dato völlig neue Bewusstseinsebene. Prärational - Rational - Transrational. Wenn ich das richtig verstanden habe, stehen wir gerade an der Schwelle vom Rationalen ins Transrationale.

    Letztlich halte ich es wie du, dass ich nicht weiß, wie das alles weitergehen soll und ich jeden Tag mehr mit dem Kopf schüttele. Doch irgendwieg glaube ich an die "Kraft und die Weisheit" der Evolution und halte mich solange an dem Satz fest: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" (frei nach Sokrates).

    Viele Grüße
    Oliver

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    1. Danke, Oliver, für diese Ergänzung.

      Ken Wilber habe ich auch vor langer Zeit mal gelesen, als ich mich mit Bewusstseinstheorien befasst habe. Vielleicht habe ich ihn nicht verstanden, aber das kam mir alles höchst spekulativ, ja mystisch vor. Das ist ja deswegen nicht falsch, aber es fesselt mich nicht, wenn ich das Gefühl habe, Theorien sind zu "ausgedacht", einfach weil sie dann keine Anbindung an plausible Kontexte haben. Vielleicht wird es Zeit, dass ich noch einmal einen Lektüreversuch wage?

      Beste Grüße,
      Gilbert

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