25. Mai 2017

Ein kurzes Vibrieren vom Glück entfernt?

Ein Artikel von Sara Volkmer. Sara brennt für die wissenschaftliche Untersuchung der positiven Aspekte des menschlichen Erlebens und Verhaltens und arbeitet deswegen an einer Studie, die Zusammenhänge zwischen Glückserleben und Handynutzung aufdecken möchte. Und ihr könnt dabei mitmachen (Update 1. 6. 2017: Umfrage inzwischen beendet) und nach Ausfüllen des kurzen Tests sofort eure Auswertung lesen! Ich hab das getan und fand es faszinierend. Aber lest erst einmal selbst:


Erfahre, wie glücklich oder unglücklich dich dein Handy macht!  

Smartphones sind heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind ja auch super praktisch. Man kann schnell ein Foto machen, oder nachschauen, wie man am schnellsten nachhause kommt, wann der Hausarzt offen hat und wie die Kinder von Angelina Jolie heißen. Manchen Leuten wird die Omnipräsenz des Smartphones allerdings zu viel, sodass es inzwischen sogar Apps gibt, die einen für das Ignorieren des Smartphones belohnen. Beinahe jeder hat eine Meinung zu Handys und wie sie sich auf die Lebensfreude wohl auswirken, aber niemand weiß irgend etwas genaues, weil die Forschung dazu fehlt. Mich interessiert, ob es tatsächlich einen direkten Zusammenhang zwischen individuellem Wohlbefinden und dem Ausmaß der Handynutzung gibt und ob es dabei eine Rolle spielt, wie achtsam eine Person ist.


Glücklich trotz oder wegen Smartphone?

Smartphones, Depressionen und Angst

Die meisten Menschen brauchen das eigentlich nicht und merken selbst, wann es ihnen zu viel wird. Doch wie beim Alkohol, gibt es auch beim Smartphone Leute, die nicht davon lassen können, obwohl sie es eigentlich wollen oder sollten. Das kann sie selbst und die Menschen um sie herum mal kurz stören oder frustrieren, es kann aber auch zu schwerwiegenderen Folgen kommen. Neun von zehn Studien berichten eine signifikante Korrelation zwischen problematischer Smartphone-Verwendung und depressiver Symptomatik (Elhai et al., 2017). Studenten, die viele Textnachrichten verschicken, berichten eine ausgeprägtere Angstsymptomatik (Lepp, Barkley & Karpinski, 2014). Diese wirkt sich natürlich auf weitere Lebensbereiche aus und auch darauf, wie glücklich jemand ist.

Also sind Smartphones generell schlecht?

Natürlich nicht. Wir Menschen sind soziale Wesen und speziell für zwischenmenschliche Kontakte sind Mobiltelefone sehr praktisch. So gibt es eben auch Studien, die zeigen, dass die moderne Informationstechnologie unserem Wohlbefinden guttut. Personen, die ihr Smartphone für kommunikative Zwecke nutzen, zeichnen sich auch durch ein besseres subjektives Wohlempfinden aus (Chan, 2015). Eine aktuelle Studie der University of California lässt sogar vermuten, dass Handyfotos die Laune heben. Versuchspersonen sollten tägliche ein Selfie machen, auf dem sie lächeln, oder etwas fotografieren, was sie selbst oder andere glücklich macht. Egal welcher Gruppe die Personen zugeordnet waren, ihre Stimmung war nach drei Wochen besser (Chen, Mark & Ali, 2016).

Macht überdurchschnittliche Nutzung überdurchschnittlich unglücklich?

Es gibt allerdings keine Studien, die den direkten Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Handynutzung und Wohlbefinden untersuchen. Man kann nicht ohne Weiteres aus Studien zu Depressionssymptomatik darauf schließen, dass "Viel-Nutzer" generell unglücklicher sind, denn trotz statistischem Anstieg psychischer Erkrankungen, sind die Menschen heute weitgehend genauso glücklich, wie vor 60 Jahren (Myers, 2000). Woher dieses Paradox kommt, weiß man (noch) nicht, auch nicht, ob es auch für den Bereich der Smartphone-Nutzung gilt.

Studie Handysucht und Lebenszufriedenheit

Aus diesem Grund führen wir jetzt eine Studie durch, die mögliche Zusammenhänge zwischen dem Ausmaß der Handynutzung, dem Wohlbefinden, der Lebenszufriedenheit und der Achtsamkeit zeigen soll. Das Schöne bei dieser Untersuchung ist, dass Teilnehmer am Ende ihre persönlichen Ergebnisse zurückgemeldet bekommen. Wer gerne wissen möchte, wie glücklich, achtsam und vom Handy eingenommen man ist, der kann hier an der Studie Handysucht und Lebenszufriedenheit teilnehmen (Update 1. 6. 2017: Umfrage inzwischen beendet). Nach Auswertung werden wir die Ergebnisse hier vorstellen.


Literatur:

  • Chan, M. (2015). Mobile phones and the good life: Examining the relationships among mobile use, social capital and subjective well-being. New Media & Society, 17(1), 96-113. doi: 10.1177/1461444813516836
  • Chen, Y., Mark, G., & Ali, S. (2016). Promoting positive affect through smartphone photography. Psychology of Well-Being, 6(1), 8. doi: 10.1186/s13612-016-0044-4
  • Elhai, J. D., Dvorak, R. D., Levine, J. C., & Hall, B. J. (2017). Problematic smartphone use: A conceptual overview and systematic review of relations with anxiety and depression psychopathology. Journal of affective disorders, 207, 251-259. doi: 10.1016/j.jad.2016.08.030
  • Lepp, A., Barkley, J. E., & Karpinski, A. C. (2013). The relationship between cell phone use, academic performance, anxiety, and Satisfaction with Life in college students. Computers in Human Behavior, 31, 343-350. doi: 10.1016/j.chb.2013.10.049
  • Myers, D. G. (2000). The funds, friends, and faith of happy people. American psychologist, 55(1), 56. doi: 10.1037//0003-066X.55,1.56



Das passt dazu:

Kommentare:

  1. Interessant, wie macht man eine Studie und welche Fragen gehören da hinein. Smartphone ist für mich ja nicht relevant. Relevant wäre ja was anderes, was aber nur mal für mich betrachtet so ist. Ich habe nur gesehen, dass die Möglichkeit einer Studie gar nicht so uninteressant für mich ist.
    Vornewegschicken muss ich, dass ich zu den Wenigen gehöre, die das Smartphone noch nicht nutzen. Warum schreibe ich dann einen Kommentar? Weil ja das Smartphone auch mit Kommunikation zu tun hat. Ich mir natürlich auch schon überlegt habe, mir ein solches zuzulegen, aber ob ich der Typ dazu bin?

    Selfis kann ich auch mit der Digitalkamera machen. Man kann sich ja auch zum Kleinkind machen, ich will das sofort haben und man kann nicht mehr warten. Warum nicht am nächsten Tag im Internet teilen, wenn man möchte. Und was für ein Zeitgewinn auch? Man glaubt, man hätte einen Zeitgewinn, dabei dreht man doch nur an der Spirale. Nehmt Euch doch die Zeit, sie gehört Euch, und muss alles sofort passieren, dann hat man nicht genügend Zeit. Das ist das Problem. Eigentlich denke ich, das Smartphone ist ja auch nützlich, aber es ist mir zu teuer. Ist ja auch ein Aspekt, dass es ja unterschiedliche Netze sind. Und auf Computer und Internet will ich auf gar keinen Fall verzichten. Da habe ich sogar einen großen Schirm und bekomme keinen "Augenkrebs", wenn ich mir so das Display von Smartphones im Vergleich zum Computer oder Laptop anschaue. Auch Tablets sind ja kleiner. Und geht man eigentlich nur noch raus, um sich via Smartphone mit Leuten zu unterhalten? Brauche ich das auch noch? Dieser Anreiz ist mir zu gering, macht mich zu wenig neugierig.

    AntwortenLöschen
  2. Fortsetzung:
    Es ist auch die Vernetzung unter den Leuten. Es kommt darauf an, was man postet und wie man sich miteinander unterhält. Auf die Art der Kommunikation. Und da zeigen sich sicherlich Unterschiede, aber das wäre dann ein Ausspionieren.

    Also was bringt ein Smartphone wirklich? Es ist kein Unterschied, das Problem haben wir auch in der analogen Kommunikation. Sobald ein Kreis da ist, ist immer einer im Kreis, oder Mitglieder des Kreises, wo andere Mitglieder nicht wissen, was die anderen Mitglieder alles so zu bequatschen haben. Was schon im Kleinen ein Problem ist, das zeigt sich dann im Großen, weil die Vernetzung via Smartphone schnelle und weite Kreise zieht, was nur zu einer noch größeren Anonymisierung und auch Verwirrung führt.

    Nicht wer kennt wen, sondern wer weiß was wer mit wem kommuniziert, der gerade an dieser, ich nenne es mal "virtuellen Sitzung oder inspirative Treffen oder ich könnte frech auch sagen konspirative Treffen via Smartphone" nicht teilnimmt, also außerhalb dieses Netzes mal ist, was ja vorkommen kann. Und wer kennt hier wen eigentlich wirklich noch, wenn man auch per Pseudonymen unterwegs ist. Aber das ist eigentlich auch egal, denn entweder man kennt sich eben oder man kennt sich nicht.

    Ich finde eben diese beschleunigte Kommunikation gefährlich, zieht weite Kreise. Und wie gesagt, das war auch sogar absehbar in analoger Kommunikation. Wie ist das in sogar kleinen Klitschen, die sich Firma nennen. Es geht doch eher darum auch, wer schließt hier wen aus. Und was im Kleinen schon das Problem war oder ist, das zeigt sich jetzt im Großen, weil kleine Vernetzungen schon schwer überschaubar/durchschaubar sind, sind es größere Vernetzungen noch weitaus mehr. Ich meine diese Hintergrundgespräche, wenn man vernetzt ist, was analog auch so abläuft.

    Was tuscheln oder planen die Leute, wenn sie sich in ihren tollen Communities sogar gegenseitig einander ausschließen, weil das ja keine Dauerbesprechungen sind mit allen Beteiligten zur selben Zeit. Und nochmal: Die Art, wie miteinander kommuniziert wird, das liegt nicht am Smartphone, sondern daran, inwieweit eine Gruppe auch wirklich an einem Strang zieht. Aber das Problem sehe ich eben dann doch auch beim Smartphone, dass es noch viel unüberschaubarer wird, was ja schon bei ganz kleinen Gruppen oder Gesprächen vor Ort in kleinen Gruppen ein Problem sein kann. Was immer mit unehrlichen Unterhaltungen zusammenhängt, wenn mal gerade ein Mitglied nicht anwesend ist. Aber die Kreise die das dann zieht, führen eben dazu, dass der Unterschied deutlich wird. Denn in kleinen Gruppen sehe ich die Chance schon als schwach an, da reichen mir schon drei unehrliche Leute.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du hast kein Smartphone und deshalb offenbar ziemlich falsche Vorstellungen davon:
      "...weil die Vernetzung via Smartphone schnelle und weite Kreise zieht, was nur zu einer noch größeren Anonymisierung und auch Verwirrung führt."
      Kein Smartphone zwingt dazu, mit "weiten Kreisen" oder anonym zu kommunizieren. Ich habe seit Jahren eins und nutze es, um mit Einzelpersonen zu kommunizieren, im Netz zu surfen / mich zu informieren, spontane Fragen beantwortet zu bekommen und ab und an zur Orientierung (Bus-Zeiten etc.). Das "Kommunizieren mit weiten Kreisen" ist etwas, das ich am PC mache, in Blogs, auf Twitter, selten auf FB. Dafür muss ich die Leute auch nicht kennen, habe und brauche auch keine Kontrolle darüber, wer meine Sachen liest. Je mehr je besser, ist der Grundtenor, denn wer schreibt schon gerne in eine Schublade?

      "Konspirative Treffen" sind etwas ganz normales, egal wo und mit welchen Medien sie stattfinden. Wenn ich mit meinem Gartenverein über die Gestaltung der Homepage spreche, muss da niemand dabei sein, der daran nicht beteiligt ist. Und es gibt zig Anlässe, kleine Aktivengruppen zu bilden, in meinen Kreisen (darunter auch viele junge Menschen) ist dafür eher noch die klassische Mailingliste in Gebrauch. WhatsUp-Gruppen sind auch nichts anderes...

      Durchs Smartphone wird nichts "unüberschaubar", jedenfalls nicht in der Kommunikation selbst. Unüberschaubar ist jedoch der Kreis jener, die mit den von diversen Apps eingesammelten Daten umgehen. DAS ist das eigentliche Problem der Smartphones: der Kontrollverlust über die Daten (Kontakte etc.) und die ständige Überwachung bzw. deren Möglichkeit und Auswertung. Etwas, das die meisten nicht schreckt, aus der Haltung heraus: ich tu ja nix Böses....

      Löschen






  3. Fortsetzung:
    Aber wie ist das dann erst in weit verzweigten Netzen und Communities, wo man doch eigentlich noch weniger einschätzen kann, wer gerade mit wem welche Unterhaltung hat. Ich stelle hier nur diese eine Problematik heraus. Natürlich ist es kein Problem, wenn alle immer ehrlich sind und es lassen sich aber auch Personen täuschen, die glauben, dass sie zu einer Gruppe gehören, wobei solche "falsche" Gruppen ihre Themen nur suggerieren mit Scheinunterhaltungen, die diesen Anschein geben.

    Im Hintergrund, wenn man gerade mal nicht in der Gruppe ist, führen sie dann ihre eigentlichen Gespräche, da geht es dann aber um ganz andere Themen, von denen man sogar nichts wissen darf, soll und auch nicht kann. Weil man zwar an einem Thema dran ist, das aber nur so vorgegeben wird, aber man merkt gar nicht, dass das nur so ein Lockmittel ist, um eine Gruppenstärke zu demonstrieren, damit ist es ja nach außen die Gruppe, aber innen laufen die Gespräche diametral auseinander. Das merkt man aber nicht sofort, sondern erst mit der Zeit, dass es in solchen Gruppen einen Kern gibt, von dem der Apfel aber gar nichts weiß.

    Also lassen sich da Leute verarschen und wissen es nicht mal. Ich habe meinen Beitrag etwas schlecht platziert, denn das Smartphone gab mir nur die Inspiration zum Thema Kommunikation. Und noch genauer gesagt zum Thema Problematiken bei Kommunikation. Ich meine ja nicht die Gespräche, die ja völlig in Ordnung sind, das merkt man ja dann auch, wenn man sich trifft und die Gruppenmitglieder sich gut verstehen. Und ich möchte damit auch den zusätzlichen Vorteil des Smartphones nicht schmälern, dass es, hätte ich eines, auch mir mal Spaß macht, sofort ein schönes Foto zu teilen oder auch mal Nachrichten zu schicken, wenn man unterwegs ist oder einen Kurztrip macht, die vielen neuen Bilder und sonst, was man dort erlebt.

    Aber ich freue mich genauso auch darauf, wenn ich wieder zurück bin und die komplette Geschichte noch im Kopf habe und am Stück erzähle und nicht in Teilen. Was dann natürlich auch Zeit braucht, denn dafür muss man ja noch einmal die komplette Geschichte sozusagen abspulen und ob man dann nicht den Leuten sogar auf die Nerven geht, weil das dann so wirkt wie ein Vortrag oder eine Präsentation? Also ich weiß nicht. Früher war das alles für mich noch ganz normal und so selbstverständlich. Dann redet eben einer mal eine Stunde am Stück und der andere darf das ja auch tun, hat ja sicherlich auch so einiges inzwischen erlebt, was aber heute so erscheint, als ob das Tage und Wochen dauern könnte.

    Wo ist dann die Zeit eigentlich geblieben. Oder ist es eine Frage der Konzentration auf ein Thema und nicht auf mehrere? War aber für mich früher auch kein Problem. Allerdings war es auch insofern einfach, dass ich mit wenigen Leuten, aber dafür regelmäßig in sehr langen Zeitabschnitten immer zusammen war und nicht mal da und mal dort. Also ich will sagen, ich war ja auch noch nie der Gruppentyp, der in mehreren Gruppen unterwegs war. Und das Interesse an Gruppen war bei mir schon immer so gut auch wie gar nicht vorhanden. 

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "wer gerade mit wem welche Unterhaltung hat" ist mir in Communities recht egal, da ich die Leute sowieso mehrheitlich nicht kenne. Communities suche man meist auf, um sich über bestimmte Themen auszutauschen, was ja auch gut gelingt, wenn man sich entsprechend themenzentrierte Gruppen sucht (ich bin z.B. in Foren/Gruppen zu den Themen Garten, Abnehmen, Dampfen, und diversen weiteren). Was irgendwelche Teilneher "im Hintergrund" oder sonstwo besprechen, ist einfach nur irrelevant. Keine Ahnung, was du für Erlebnisse hattest, dass du dich da "verarscht" gefühlt hast - das muss ja etwas anderes sein als das bloße Kommunizieren irgendwelcher Aktiven "unter sich".

      Löschen
  4. Umfrage gemacht, meine "Lebenszufriedenheit" liegt bei 31, wow! (Meine Handy-Abhängigkeit bei 0).
    Ich halte solche Umfragen allerdings für nur begrenzt aussagekräftig, da vorausgesetzt wird, dass die Leute tatsächlich von alledem / von sich wissen, was da gefragt wird. Besser finde ich Umfragen, die nicht so direkt Selbsteinschätzung abfragen, sondern über Beispiele aus dem Alltag heraus finden, was Sache ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo, hier ist Sara. Deine Kritik ist sehr berechtigt, gilt aber leider für fast alle Studien, die mit Fragebögen arbeiten.
      Die Fragebögen habe ich ausgewählt, weil sie auch in anderen Studien verwendet werden (um die Vergleichbarkeit zu erhöhen), wegen ihrer Verständlichkeit und der Inhaltsvalidität. Alles ist ein Kompromis. ;)
      Glückwunsch zur hohen Lebenszufriedenheit!

      Löschen
    2. Danke CK, deine Teilnahme hilft hier auf jeden Fall. Ich bin schon gespannt, wenn später im Jahr die Auswertung vorliegt. Wir werden das dann hier ebenfalls veröffentlichen.

      Löschen
  5. Das hat mich nichtso angeturnt. Habe ausgefüllt, aber mit wenig Erkenntnisgewinn.
    Gerhard

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, das ist wichtiges Feedback... vielleicht noch konkreter, wenn du magst, das hilft sicher der Studie.

      Löschen
  6. Ich wusste ja schon beim ausfüllen, was das mein ausfüllen als Ergebnis zeitigen wird. Ich denke, ein Fragebogen sollte nicht so offensichtlich sein. Wenn ich etwa ankreuze, dass ich mich manchmal meinen emotionen ausgeliefert fühle, kommt das im Prinzip ebenso "raus". Ich vermisse auch Fangfragen,also Fragen, die abgegebene Fragen durchchecken.
    War das erhellend genug?
    Gerhard

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ich verstehe, was du meinst. Mir fiel etwas ähnliches auf: Ich ertappte mich dabei, etwas anzukreuzen, das dem am nächsten kam, wie ich mich gern selber sähe. Ich habe mich dann eines Besseren besonnen und versucht, das anzuklicken, was ich selbst am ehesten tue, auch wenn das mit meinem Idealbild von mir selbst kollidierte.

      Diese "Fangfragen" kenne ich vor allem aus Persönlichkeitstests, sie sind in der Tat hilfreich, um die Konsistenz des Gesagten zu überprüfen. Leider hat das immer zur Folge, das die Tests ewig lang werden.

      Ja, auch das Design von Tests ist immer ein Kompromiss :)

      Löschen
    2. Konsistenz abzuprüfen, finde ich ungemein wichtig. Zumal wir ja alle "lügen", vor anderen und vor uns selbst. Lüge, Täuschung gehört zu uns geradezu evolutionär dazu. Insofern mussss man das einbeziehen!

      Löschen

Top 5 der meist gelesenen Artikel dieser Woche