8. April 2018

Gegen die Leichtigkeit des Seins

Das einfache Leben – ein navier Traum

Minimalismus, Askese, Authentizität: das seien die Zutaten zu einem einfachen Leben, steht im Philosophie Magazin (Nr. 3 / 2018). Man könnte auch sagen: Lebensflucht, Sinnesfeindlichkeit und Egozentrik. Wie man es auch nennt, der zeitgeistige Trend zur Einfachheit beginnt mit einem Überforderungsgefühl, dem bei priviligierten Zeitgenossen Umstände wie diese drei zugrunde liegen:

  1. Zu viele Dinge umgeben uns und verlangen unsere Aufmerksamkeit und unser tägliches Management.
  2. Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem unsere Begierden jederzeit erfüllt werden können. Das ist sehr anstrengend, denn es erfordert ständige Organisation, Evaluation und Investition.
  3. Wir spielen zu viele Rollen jeden Tag: Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, Lebens- oder Ehepartner, Elternteil, Autor, Künstler, Bandmitglied, Bodybuilder oder Vereinsmitglied – das grenzt an Persönlichkeitsspaltung und frisst jede Menge Energie.

Das sind Überforderungszenarien, deren Kombinationen eine wohlhabene, mitteleuropäische Existenz heute beinahe dauernd ausgesetzt ist. Das ist immer noch besser, als Hunger zu leiden oder von Krankheiten und Kriegen bedroht zu sein, aber das haben wir schon lange vergessen, deswegen kommt uns unser Leid auf hohem Niveau nicht weniger furchtbar vor.


1.) Vom Minimalismus zum souveränen Umgang mit den Dingen

Für die erste Überforderung gibt es den Minimalismus – Dinge wegwerfen, die wir nicht brauchen und dann Dinge gar nicht erst anschaffen, denn mal ehrlich: Was brauchen wir denn noch, um glücklich zu sein? Weniger Kram, weniger Müll, weniger Ressourcenverbrauch – all das ist völlig richtig und so ein Minimalismus sollte ruhig von noch viel mehr Menschen als Prinzip übernommen werden.

Am Minimalismus fällt aber immer auch auf, dass er eine umgekehrte Fetischisierung des Materiellen ist. Warum diese Obsession mit den Dingen? Warum kann man nicht einfach ohne sich einem "Ismus" zu verschreiben ganz enstpannt mit den Objekten anfreunden, die einen umgeben und eben einfach etwas wählerischer in der Anschaffung sein? Muss man denn eine istische Zahl wie z.B. 100 vergöttern. Der durchschnittliche Deutsche hat 10.000 Dinge. Wer nur 100 hat, hat es geschafft, sich loszusagen. Albern. Noch wahnwitziger wird es dann, wenn solche Minimalisten Unsummen für ein angeblich minimalistisches Technologieobjekt wie ein MacBook ausgeben. Wahrscheinlich muss man es sich leisten können, solch ein Minimalist zu sein.

Vielleicht unterliegen Minimalisten einfach einem Missverständnis, dass es irgendwie auf die Zahl der Dinge ankäme, um ein konzentriertes Leben zu führen. Unbestreitbar besitzen wir in der Regel zu viel und etwas weniger täte uns gut. Aber sich darauf zu versteifen und zu meinen, dass unser Glück vom Materiellen oder eben seiner Abwesenheit abhinge, ist ein Missverständnis. Dinge können schließlich auch bereichern und zwar meine ich dabei nicht mnateriell bereichern, sondern zum Beispiel ästhetisch oder sie können mir helfen, meine Potenziale zu entfalten, mich ermächtigen am Leben teil zu haben und meine Verantwortung zu übernehmen. Anstatt auf eine zahlenmäßige Reduzierung kommt es vielmehr darauf an, unsere eigenen Bedürfnisse zu kennen und einen souveränen Umgang mit den Dingen zu finden, die uns umgeben.

2.) Von der Askese zum souveränen Umgang mit sich selbst

Apropos Bedürfnisse: Wer seine Bedürfnisse von seinem Begehren unterscheiden kann, der hat keine Askese mehr nötig. Gernot Böhme unterscheidet im letzten Philosophie Magazin (S. 56.) das Bedürfnis, das zur Ruhe kommt, wenn man es gestillt hat vom Begehren, das gesteigert wird, wenn man ihm nachgibt. Askese – also das Auskommen ohne Annehmlichkeiten – hatte früher einen naheliegenden Grund: Wer das gelernt hat, dem kann man nichts mehr nehmen, der war unbestechlich, hatte keine Angst mehr vor dem Verlust des Weltlichen. Solch ein Verlust droht heute kaum noch einem. Und man muss sich auch die Frage stellen, ob man nun eigentlich leben will und damit auch genießen, begehren und leiden oder ob man nicht einfach lieber tot sein möchte, denn der Tod ist der Olymp der Askese, noch weniger Verzicht geht nicht.

3.) Von der Authentizität zum wahren Leben

Der Wunsch, authentisch zu sein ist ein einziges großes Missverständnis. Es hat da seinen Ursprung, wo man glaubt, es gäbe so etwas wie den Kern der eigenen Existenz. Man will irgendiwie autonom entscheiden und nur aus den eigenen Beweggründen und der Verpflichtung gegenüber seinen eigenen Werten handeln. Warum ist das ein Missverständnis? Weil wir nicht wir selbst sind, es gibt keinen Kern des Ich, keine unbeeinflusste Subjektivität. Wir wurden von anderen in einer schon mit Werten aufgeladenen Umwelt sozialisiert, haben eigentlich alles, was wir glauben von anderen übernommen und können unsere Bedürfnisse und unser Begehren gar nicht von dem entkoppeln, was andere sagen, wollen, verlangen.

Wir spielen immer eine Rolle und je mehr Rollen wir spielen können, desto größer wird unser Repertoire, desto versierter finden wir uns in der Welt und unter den Menschen zurecht. Wer nur seinen eigenen Bedürfnissen und Werten verpflichtet sein möchte, wer dem Pragmatismus und dem Opportunismus ausweichen will, der wird sich kaum in zwischenmenschlichen Beziehungen, seien sie romantischer oder gesellschaftlicher Natur, souverän bewegen können. Wer vor allem athentisch sein will, läuft Gefahr, das Leben zu verpassen, denn das Leben passiert zwischen den Bedürfnissen, zwischen den Menschen, zwischen allen Rollen. Nur aus dem Spannungsverhältnis aus der Treue zu dem, was man für sich selbst hält und der Hingabe an das was die Welt von uns verlangt, entsteht so etwas wie Vitalität.

Wir werden uns dem Leben stellen müssen

Wer das einfache Leben sucht, wird sich auf Dauer überfordert fühlen und das Gegenteil von Ruhe finden: Stress. Das liegt ganz einfach daran, dass die Einfachheit für die meisten von uns in dieser Welt kein passendes Umfeld findet, höchstens mal eine Nische. Nach allem, was wir beobachten können, nimmt die Komplexität in unseren gesellschaftlichen Beziehungen genauso zu wie die Geschwindigkeit des gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels und die damit einhergehenden Anforderungen an jedes Individuum. Wer da meint, bremsen und vereinfachen zu wollen, erinnert an einen Fahrgast, der am rasenden Zug hängt und versucht einen Fuß auf den Erdboden zu bekommen. Ein besserer Rat wäre, entweder im Zug und dessen Eigengeschwindigkeit zurecht zu kommen oder am nächsten Bahnhof auszusteigen und dann in eigener Geschwindigkeit weiterzureisen.

Jede Komplexitätsreduzierung läuft immer auch Gefahr, das große Ganze misszuverstehen und den Anschluss zu verlieren. Natürlich kann man aussteigen, wenn man zum Beispiel keine großen Verpflichtungen gegenüber anderen Menschen hat. Man kann sicher auch beispielsweise als ganze Familie aussteigen, wenn man entweder das Risiko und die Unannehmlichkeiten nicht scheut, die das mit sich bringen kann oder wenn man es sich einfach leisten kann, weil man den Broterwerb nicht nötig hat.

Es sind von vornherein Randgruppen, für die der Ausstieg und damit die radikale Vereinfachung wirkliche Optionen sind. Für alle anderen heißt es, sich mit dem Leben und seiner Komplexität zu arrangieren. Auch hier kann und sollte man Elemente von Minimalismus, Askese und Authentizität mitnehmen, um in die Balance zu kommen, die die eigenen Bedürfnissen mit den Herausforderung verknüpft, die jedes moderne Leben nun einmal hat. Dogmen oder Ismen sind dazu nicht biegsam und anpassungsfähig genug. Mit rigiden Konzepten als Anspruch an sich und sein Leben wird man immer wieder an den Realitäten scheitern, die geradewegs in die andere Richtung zeigen: zunehmende Komplexität, Agilität und Geschwindigkeit. Wer damit zurechtkommen will, sollte sich andere Fragen als die der Vereinfachung stellen. Etwa: Wie richte ich mein Leben, Lernen, Lieben so aus, dass ich auch in einer sich ständige ändernden, sich weiterentwickelnden Welt Freude daran habe?

Für mich ist dabei eine große Offenheit die beste Strategie: Neugier und der Wille mein Leben fortwährend zu ändern und mich dabei weiter zu entwickeln, scheinen mir gangbare Wege in solch einer volatilen Welt zu sein.



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Kommentare:

  1. Gilbert, dem kann kann ich uneingeschränkt beipflichten.

    Minimalismus ist mir ein Greul. Zwar wird mir manchmal alles zuviel, aber ich geniesse in der Regel die unzähligen Facetten und Anforderungen des Lebens.
    Irgendwo auf meinem Blog schrieb ich einst, daß ich gerne Boxer, Literat, Handwerker, Wissenschaftler, Frauenliebling, Reisender, Philosoph, Weinkenner, Läufer ect sein möchte.
    Jetzt, wo ich in Vorruhestand bin, kaufe ich viel mehr Bücher als ich lesen kann. Ich weiß das, will aber nicht davon abweichen. Es gibt soviel Interessantes.
    Ebenso verhält es sich mit Musik.
    Ich möchte auch keine Neigung und Vermögen aus Rationalitätsgründen wegstecken müssen.
    Askese schaffe ich nicht, d.h. Beschränkung auf nur notwendige Lebensmittel. Ich trinke öfters mal über den Durst und verfalle auch ab und an, Süssigkeiten in mich hineinzuschlingen.
    15 Monate lebte ich "trocken und ohne Süssigkeiten", das war dann doch etwas zuviel der Askese. Auch wenn ich mit einer leichten Gewichtszunahme gerne hadere, schaffe ich den grundsätzlichen Verzicht nicht.

    Authentizität ist fürwahr ein Modewort (gewesen).
    Ein Freund von mir kam mit anderen jüngst zu mir zu Besuch und brachte, wie es sich zeigte, reichlich Obst und Nüsse mit.Diese waren aber bei mir vorhanden.
    Als ich mich anschickte, drei rechteckige Pizzableche zu belegen, meinte er, er esse nicht mit. Weißmehl vermeide er. Jetzt verstand ich das mit den Nüssen. Als ich ihm sagte, daß ich nicht vorhatte, keine gekauften Pizzen zu verwenden, war er beim Essen dabei.
    Ihm war es also wichtig gewesen, authentisch zu sein und einen Freund notfalls zu brüskieren.

    Das mit den Rollen, die wir spielen und zu spielen haben, ist eigentlich eine geläufige Weisheit, meine ich. Auds dieser Sicht erübrigt sich doch die Frage, wer ich eigentlich bin.
    Unlängst hat eine Freundon von einem Verstorbenen erzählt: "Der war so und so".
    Mir schwoll der Kamm. Diese Freundin kannte ihn doch eigentlich nur oberflächlich und wagt es, solche Aussagen zu machen.
    Wie gehst denn Du damit um, Gilbert, wenn Du vielleicht mitbekommst, daß jemand über Dich sagt: "Der Gilbert, der ist so und so!"??
    Gut, darüber haben wir keinerlei Macht. Sollen Geschichten über uns kursieren.
    Wenn es dient!

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    1. Gute Fragen, die du da aufwirfst, Gerhard!

      Ehrlich gesagt, ist mir das oft egal, wan andere Leute für ein Bild haben oder was sie sagen, wie ich sei. Das sind nur Worte und wenn diese Lete keine große Macht über mich haben, können sie sich gern ein Bild von mir machen, das ich selbst nicht teile. So funktionieren wir Menschen ja auch: Wir müssen uns alles und jeden irgendwie erklären, um das Gefühl zu haben, wir sind nicht verloren. Ich übe da Nachsicht, wenn ich kann.

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  2. ""Frei ist, wer in Ketten tanzen kann"

    Der Spruch von Nietzsche passt ja auch hier ganz gut. Dennoch sollte man sich "die Ketten" irgendwie auch versuchen bequemer zu gestalten ohne sich, wie bei Saw, das Bein abzusäbeln ;)

    Denn das ist doch meiner Ansicht nach auch eines der Probleme der "-ismen": Etwas ansich' oder in sich zu verleugnen und abzutrennen. Wenn man etwas will, aber sich ständig einredet ich will das nicht, dann erzeugt das tatsächlich Stress. Verzicht kann daher sehr anstrengend sein. Aber ist es denn auch Verzicht oder Askese wenn man etwas gar nicht will und dementsprechend auch nicht kauft oder in Anspruch nimmt? Das ist eben bei mir eher der Fall. Ich will vieles einfach nicht, habe aber dennoch den Eindruck bzw. das Gefühl das die Gesellschaft das einfach nicht akzeptieren kann ... Leistungskultur usw.
    Wobei ich in gewisser Hinsicht ja sogar der Leistungskultur zustumme: Wer viel leistet, soll viel bekommen. Von mir aus. Wer wenig leistet, bekommt wenig. Gut! Ich WILL wenig und will auch in gewisser Hinsicht wenig leisten (in einem ökonomischen Kontext). Das ich daher nur wenig, eben das was ich brauch und etwas mehr bekomme, ist für mich in Ordnung. Aber häufig ist es ja so das die, die sehr viel (insbesondere zeitlich) leisten dennoch sehr wenig bekommen. Einen halbwegs anspruchsvollen Teilzeitjob (max 25 Std.) die Woche zu bekommen zu 15 Euro Brutto/Std. ist echt schwer. Wenigstens meiner Erfahrung nach.

    "Ein besserer Rat wäre, entweder im Zug und dessen Eigengeschwindigkeit zurecht zu kommen oder am nächsten Bahnhof auszusteigen und dann in eigener Geschwindigkeit weiterzureisen."

    Genau. Das würde aber voraussetzten das "der Zug" auch mal anhält um jemanden aussteigen (eben im Sinne von Aussteiger) zu lassen. Tut er das denn?

    Bei mir ist es einfach so, ohne irgendeinem Trend oder einer Mode zu folgen, das ich über das was ich brauche gar nicht viel will. Das hat wohlmöglich was mit so einem schizoiden Autonomiebedürfnis zu tun. Jede Form von Abhängigkeit ist störend. Daher will man manches gar nicht brauchen. Es entsteht gar kein Verlangen oder Begehren ... man will gar nichts gewinnen, damit man weiterhin nichts zu verlieren hat.

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    1. Das, was du als "schizoides Autonomiebedürfnis" beschreibst, kenne ich gut und ich denke, das triff es ganz gut. Mir geht es ähnlich, und ich wollte auch nie etwas, auch wenn ich letztlich "ganz gut angekommen bin" in der Leistungskultur und eigentlich mehr leiste und mehr habe, als ich will. Die Abhängigkeiten versuche ich trotzdem zu vermeiden, wo es geht. Danke auch für die Differenzierung "zeitlich etwas leisten" vs das, was die Leistungskultur anerkennt. Das sind letztlich verschiedene Dinge.

      Ja, der Zug hält für mich zumindest immer wieder mal an, so an den Umbrüchen des Lebens: nach der Schule, nach dem Studium, nach dem Kündigen (oder gekündigt werden), nach dem Eltern werden, nachdem die Kinder weg sind, mit der Rente etc.

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  3. Minimalismus ist ganz einfach, wenn man genug Geld hat, sich jederzeit das Benötigte zu kaufen und es nach Gebrauch weiter zu schenken, zu spenden, zu "teilen"....

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  4. "Noch wahnwitziger wird es dann, wenn solche Minimalisten Unsummen für ein angeblich minimalistisches Technologieobjekt wie ein MacBook ausgeben. Wahrscheinlich muss man es sich leisten können, solch ein Minimalist zu sein."

    Ich dachte schon, ich sei alleine mit meiner Beobachtung, dass Minimalismus und Postmaterialismus meist nicht gerade von solchen Leuten gepredigt wird, die wirklich arm sind. Es ist wohl nur logisch, denn um damit zu protzen, wie viele Dinge man weggegeben hat, muss man diese Dinge erst einmal haben.

    Danke jedenfalls für diesen Artikel, ich fand ihn wirklich erleuchtend. Ich bin heute zum ersten Mal auf diesen Blog gelangt, und ich denke, ich werde öfters mal vorbeikommen.

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    1. Danke für deinen Kommentar! Freut mich, dass der Artikel und der Blog dir etwas bringen. Komm gern wieder und teile deine Meinung. Das ist heute wichtiger als je zuvor.

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  5. Danke für den sehr tollen Artikel.

    Finde ich sehr gut, dass du erwähnst, dass es in der "Minimalismus-Szene" teilweise diese "Obsession mit den Dingen" gibt. Dieses ständige Beschäftigung mit den materiellen Besitztümern. Persönlich fand ich den Minimalismus sehr inspirierend, aber dieses Dogmatische habe ich auch nie nachvollziehen können. Wichtiger finde ich es herauszufinden, was man wirklich für materielle Bedürfnisse hat und sich gegen Werbung/Sonderangebote usw. zu immunisieren.
    Das finde ich, ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Ob auf der Straße oder online - überall ist Werbung präsent. Und diese Werbung erzeugt (Konsum-)Bedürfnisse - u.a. für suchterzeugende Drogen (Bier, Zigaretten). Auch Schönheitsideale werden ständig und von klein auf präsentiert, z.B. um für Fitness-Studios oder Kosmetik/Mode-Produkte zu bewerben. Oder einfach, weil sex sells. Sich dagegen zu immunisieren, finde ich wichtig, ist aber sehr schwierig, weil die Werbung eine sehr lukrative Branche ist, mit gut ausgebildeten Fachmenschen (u.a. Psycholog*innen) - ich stopp mal lieber hier, ich schweife ab und es klingt langsam wie Werbung (ja) für eine bestimmte Petition - aber vielleicht auch für ein Bewusstsein, wie schlimm diese Omnipräsenz der Werbung ist. (Ganze Stadtbilder sind geprägt durch Werbung und damit durch Großkonzerne)

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    1. Ich habe gar nochts dagegen, wenn du Werbung gegen Werbung machst :) Es kommt eben immer nich darauf an, wofür man wirbt. Tabackwerbung ist detwas anderes als Werbung für Blutspende oder ähnliches. Aber du hast völlig Recht: Die Werbemacht ist ungleich verteilt, dort wo das Geld hinfließt, hat man eben auch mehr Ressourcen für Werbung. Psychologinnen verdienen in der Tabackwerbung mit Sicherheit, als wenn sie fürs Rote Kreuz werben.

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