6. April 2026

Abschiede, Wiedergeburten, innere Welten, äußere Welten

Ostern und mein Kind fragt mit Schokolandenmund: "Wie ist es denn, wenn ich tot bin? Ich kann es mir nicht vorstellen." Ich frage zurück: "Wie war es denn, bevor du geboren warst?"
 
Kürzlich habe ich eine Anämie gepaart mit Mangel an essentiellen Vitaminen und Mineralien erst erkannt und dann überwunden. Zum Tod hat es also nicht gereicht. Ich konnte sich einschleichende und manifestierende Jahre damit überleben, aber schön war es nicht. 
 
 
Lesen, habe ich kürzlich in einem Gespräch gehört, lesen ist eine ziemlich wichtige Praxis, um nicht schon zu sterben, während man doch noch lebt. Durchs Lesen bekommt man essentielle Nährstoffe für den Geist, auf die man nicht ohne Nebenwirkungen verzichten kann. Geschichten nähren die innere Welt. Musikhören würde ich noch ergänzen. Klar kann man auch mit Instagramm und Tiktok und ohne Bücher leben.

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