26. Juli 2014

Was ist dran am Mythos von Genie und Wahnsinn?

Geister zwischen Kreativität und Psychose

Anders, als wir uns gern glauben machen, vertragen sich Kreativität und psychische Störungen nicht ohne weiteres. Mein Verdacht ist, dass wir als durchschnittlich begabte Menschen das Haar in der Suppe der überdurchschnittlich Begabten suchen. Da fällt es leicht, sie als etwas sonderbar hinzustellen und zu glauben, dass sie nicht ganz richtig im Kopf sind. Wir sind dann lieber "gesund" und dafür weniger kreativ.

Kreativität und Wahnsinn haben einiges gemein (Bild von figlioDiOrfeo via Flickr CC)

Die amerikanische Psychiaterin und Neurowissenschaftlerin Nancy Andreasen beschreibt in ihrem Buch The Creating Brain: The Neuroscience of Genius die viel komplexeren Zusammenhänge, die hinter der kreativen Psyche und dem Wahn stehen. Dabei wird deutlich, dass psychische Störungen wie Schizophrenie oder Depressionen dem kreativen Schaffen etwa in der Literatur oder auch in den Wissenschaften eher im Wege stehen. Wer beispielsweise unter Schizophrenie leidet, wird kognitiv zu "durcheinander" sein, um etwas sinnvolles hervorzubringen. Für viele kreative Arbeiten wie das Schreiben benötigen wir einen Geist, der ordnen, strukturieren und konstruieren kann. Schizophrenie kann zwar zu künstlerischen Tätigkeiten passen, die auf plötzliche Eingebungen bauen, sie passt aber nicht zu konzeptionellen Arbeiten. Häufig seien laut Andreasen unter den konzeptionell Kreativen jedoch affektive Störungen wie Depressionen oder Manien zu beobachten.

"Die Persönlichkeitseigenschaften kreativer Menschen wie Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen, eine große Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeiten, ein Verständnis der Realität als relativ und eine vorurteilsfreie Herangehensweise machen diese Menschen anfällig. Zwar erlauben ihnen diese Eigenschaften, die Dinge in einem neuen Licht zu sehen, aber es bedeutet auch, dass ihre innere Welt komplex und mehrdeutig ist und dass Grautöne vorherrschen, wo anderen die Klarheit eines Schwarz-Weiß-Denkens gegeben ist. Sie leben in einer Welt mit vielen Fragen und wenigen Antworten. Weniger kreative Menschen können durch den Rückgriff auf die Wahrheiten ihrer Autoritäten (z.B. Eltern, Lehrer, Priester) sehr schnell auf jede Situation reagieren, während die Optionen für Kreative weniger vorausgewählt sind. Sie werden daher schnell als zu zögerlich oder zu unkonventionell kritisiert und abgelehnt. Nicht selten kann das zu Gefühlen von sozialer Entfremdung und Depressionen führen. Eine zu große Offenheit bedeutet ein Leben am Rand und manche stürzen über diesen Rand hinaus in eine Depression, eine Manie oder sogar eine Schizophrenie."*

Andreasens Studien zufolge sind psychischen Störungen unter Kreativen tatsächlich deutlich häufiger, als unter weniger kreativen Menschen. Jedoch widersprechen ihre Erkenntnisse dem Mythos von Genie und Wahnsinn: Diese Künstler waren nicht wegen, sondern trotz ihrer psychischen Störungen erfolgreich. Alle berichteten in den systematischen Interviews, dass sie in depressiven oder manischen Phasen gerade nicht kreativ waren, sondern dass ihre Schaffensphasen dann stattfanden, wenn sie frei von diesen affektiven Störungen waren. Die durchlebten Phasen emotionaler Schwierigkeiten mögen ihnen jedoch eine Quelle der Inspiration für spätere Schaffensperioden sein. Und psychotisches und kreatives Denken haben deutliche Gemeinsamkeiten:

"Kreative Ideen entstehen als Teil von potenziell gefährlichen mentalen Prozessen, zum Beispiel wenn Gedanken zeitweise desorganisiert werden und den Assoziationen freien Lauf lassen, bevor alles in neu organisierte Gedanken übergeht. Solch ein Prozess ist den psychotischen Zuständen von Manien, Depressionen und Schizophrenien sehr ähnlich."*

Der schweizer Psychiater Eugen Bleuler, der der Schizophrenie ihren Namen gab, beschrieb in seiner Arbeit Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien die Assoziative Lockerung als das charakteristischste Merkmal von Schizophrenie:

"Die Assoziationen verlieren ihren Zusammenhang. Von den tausend Fäden, die unsere Gedanken leiten, unterbricht die Krankheit in unregelmäßiger Weise da und dort bald einzelne, bald mehrere, bald einen großen Teil. Dadurch wird das Denkresultat ungewöhnlich und oft logisch falsch. Ferner schlagen die Assoziationen neue Bahnen ein, [...]. Zwei zufällig zusammentreffende Ideen werden miteinander in einem Gedanken verbunden, wobei die logische Form der Verknüpfung durch die Umstände bestimmt wird." (Quelle: Wikipedia)

Dieses "verrückte" Spiel der Assoziationen ist natürlich genau der zugrunde liegende Mechanismus der Kreativität, das kombinatorische Spiel, wie Einstein es nannte. Die freien Assoziationen formen sich zu neuen Ideen, viele davon unbrauchbar, einige wenige aber brilliant. Wenn die Assoziationen nicht in einen Zustand der Organisation kommen oder uns die Möglichkeit abhanden kommt, die vielen unbrauchbaren Kombinationen von den brillianten zu unterscheiden, kommt es zu Psychosen. 

Kreative Menschen haben ein Filterproblem

Wir sind als mental gesunde Menschen sehr stark davon abhängig, dass unser Hirn die vielen nicht unmittelbar notwendigen Assoziationen und Sinneseindrücke, die uns in jedem Moment erreichen, mehrheitlich herausfiltert. Wenn das nicht gelingt, wird jede Organisation dieser Eindrücke und damit jeder ordentliche Gedanke unmöglich. Kreative Menschen haben ein Filterproblem und sind so eher von der Menge der Eindrücke überfordert und abgelenkt, weshalb viele Schriftsteller ihre eigenen Rituale und Hilfsmittel finden, sich von den Stimuli anzuschirmen. Von Thomas Mann ist bekannt, dass er seine festen Zeiten hatte, in denen er sich stundenlang in sein Schreibzimmer zurückzog und sich jede Störung oder auch nur das Spielen seiner Kinder vor der Bürotür verbat. Und der Autor Jonathan Franzen zieht sich zum Schreiben in einen Raum zurück, der nur einen Stuhl, einen Computer und einen Schreibtisch hat. Das Modem hat er aus seinem Computer ausgebaut, um nicht vom Internet abgelenkt zu werden.

Ich bemerke auf der Arbeit oft, wie unterschiedlich am Computer arbeitende Menschen reagieren, wenn man an ihrer Bürotür vorbei läuft. Viele schauen gar nicht auf, sondern sind konzentriert bei der Arbeit. Andere können gar nicht anders und müssen aufblicken, wenn etwas durch ihr "sensorisches Feld" läuft. Diese armen Seelen haben es - gerade in Großraumbüros - naturgemäß schwer, sich zu konzentrieren, sind aber dafür eher die Kreativen unter uns. Ihnen muss man andere Arbeitsbedingungen geben, als den Menschen ohne Filterproblemen. Selbst dann: Die Kreativität zu nutzen und im Zusammenspiel mit Konzentration und Ordnung zu etwas wirklichem zu gestalten, ist freilich noch ein andere Sache. 

Wie ist das nun, mit Genie und Wahnsinn: Gibt es da einen Zusammenhang? Offenbar schon, wenn man Andreasens Studien trauen kann. Ohne die Offenheit gegenüber dem Unwahrscheinlichen, ohne die freien Assoziationen, ohne die Gefahr des Wahnsinns kommt es zu keiner Neukombination von Ideen und Gedanken. Hat sich jedoch der Wahnsinn tatsächlich in einer Person dauerhaft manifestiert, dann fehlt einfach die Ordnung und die Konzentration, um die Assoziationen zu strukturieren und in Form zu bringen. Und die Form ist bekanntlich die Essenz aller Kunst.

Kommentare:

  1. Daran stimmt einiges nicht.
    Vor allem wird nicht gesehen, daß die zivilisierte Gesellschaft nicht etwa mehrheitlich - geistig-seelisch, mental, psychisch - gesund ist und eine kleine Minderheit "psychisch krank", sondern die ganze Gesellschaft ist krank und nur ein kleiner Teil zeigt Symptome, die aus der "Normalität" auffällig hervorstechen.
    Symptome zeigen in Wahrheit die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft, aber die meisten Symptome werden innerhalb der "Normalität" toleriert bzw. als "normal" eingestuft. Die "Normalität" der zivilisierten Gesellschaft ist - nur - eine Mehrheits-Normalität und hat nichts mit "Gesundsein" zu tun. Die "Normalität" der zivilisierten Gesellschaft ist einfach nur der "(mehrheits-)normale Wahnsinn". Siehe "Der Wahnsinn der Normalität" von Arno Gruen oder 'Die Pathologie der Normalität" aus dem Nachlaß von Erich Fromm.

    ***

    Viele Menschen, die Diagnosen aus dem "schizophrenen Formenkreis" bekommen, sind in Wahrheit gesünder als die große Mehrheit der Psychiater, die die Symptome der wahren, evolutionären, Gesundheit nicht erkennen, nicht einordnen, können.
    "Grundlose Freude" zum Beispiel kann als Symptom gewertet werden, während es sich doch nur um die "reine Lebensfreude" handelt, die keinen Anlaß, keinen Grund, braucht.

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    1. Ich glaube nicht, dass Sie schon mal längere Zeit mit psychisch kranken Menschen gearbeitet haben. Natürlich ist es so, dass "psychisch normal" eine schwierige Definition ist - aber was Sie zu meinen scheinen sind die kleinen Abweichungen, die in jedem von uns vorliegen und die manchmal Leute auch irgendwie kauzig machen. Wenn Sie die großen Abweichungen mal erlebt haben, dann sieht es anders aus. Menschen, die Dinge "wahr"-nehmen, die einfach faktisch nicht da sind, zum Beispiel.

      Nichtsdestotrotz hat natürlich die Psychologie das "Normalitäts-Problem" schon oft gehabt, z.B. in Zeiten, in denen Homosexualität als krank eingestuft wurde.

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    2. Lieber anonymer Leser,

      wie Toc6 bereits sagt, sind Normal-Definitionen immer schwierig. Ich möchte aber hinzufügen, dass Krankheit auch immer Leidensdruck bedeutet. Jeder der behauptet, psychisch krank sei normal, spielt das Leid der Betroffenen herunter, offenbar ohne es selbst einschätzen zu können. Sprechen Sie mal mit einem/einer Betroffenen! Oder lesen Sie das Buch Sturz in die Nacht, dann verstehen Sie vielleicht das Leid solcher Krankheiten ein bisschen besser.

      Mindestens genauso perfide sind natürlich die Versuche, anders tickende Menschen sofort als psychisch krank hinzustellen, aber das ist eine andere Diskussion.

      Viele Grüße und bleiben Sie gesund!

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  2. Was mich jetzt noch interessiert hätte: Gibt es Studien zum Zusammenhang von Intelligenz und psychischen Störungen?

    Was den Kreativen angeht, so finde ich diesen Post erhellend. Ein Stück weit finde ich mich wieder: Aus unsortierten Gedanken entsteht Neues. Oder, eigentlich präziser: Es sortiert sich alles unterbewusst zu einem neuen Gedanken. Ich glaube, dass das als Kind viel leichter geht, weil das eigene Denken noch so sehr Normen unterworfen ist. Für einige verschwindet die Kreativität irgendwo zwischen 20 und 30, so erlebe ich das zumindest im Umfeld. Andere suchen sie immer wieder aufs Neue, schaffen sich Räume und Platz für unorganisierte Gedanken und bleiben so Schaffende.

    Vermutlich sind Künstler einfach deswegen "verrückt", weil sie oft ein bisschen eigen sind. Der passionierte Autoschrauber sieht überall geile Autos (oder Schrottautos) - ich als Musiker gehe gerne beim Discounter einkaufen, weil da keine Musik läuft. Ich höre überall Musik wo sie (selbst sehr leise) läuft und das auf andere Art als viele andere und es strengt mich an. Und schon damit bin ich verrückt. Einfach mal ausprobieren: Zu jemandem ins Auto steigen und sagen: Mach bitte die Musik aus, wenn wir uns unterhalten wollen, das lenkt mich zu sehr ab.

    Spannend ist dann das fortführende Thema, wie der "Konsument" der Kreationen mit den Kreativen umgeht. Solange man auf einer Bühne ist, ist alles erlaubt. Die Dinge, die dazu gehören, um auf dieser Bühne tun zu können, was man tun kann, die sind jedoch nicht erlaubt (im Sinne von: Gesellschaftlich nicht anerkannt). Zum Beispiel nicht Vollzeit arbeiten, um Zeit für die Musik zu haben. So viel gefährliche Offenheit ist dem Konsumenten nicht zuzumuten.

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  3. Eine sehr interessante Sichtweise, die der Beitrag zeigt und damit ja gleich Legenden zum Wackeln bringt.
    Besonders beeindruckt hat mich der Absatz über fehlende Filter bei besonders kreativen Menschen und die Auswirkung auf ihre Arbeitsweise. Ich würde dies zweiteilig sehen:
    1. Für konzentriertes und produktives Arbeiten (also "Abarbeiten" etc.) brauchen kreative Menschen eine reizarme Umgebung, um nicht ständig abgelenkt zu werden. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und das würde sicher auch nicht besonders kreativen Menschen gut tun - im Gegensatz zum Arbeiten in einem Großraumbüro.
    2. Gerade die Reize von außen befördern die Kreativität und bringen die Gedanken in Unordnung. Für kreatives Arbeiten ist also eher eine Umgebung notwendig, die viel Input bietet.
    Ich finde, dass dies für die Gestaltung von Arbeitsumgebungen sehr interessant ist und vielleicht erklärt, wieso Mitarbeiter manchmal nicht so funktionieren, wie sie sollten und auch könnten.

    Ich finde die Diskussion über "krank" oder "normal" sehr schwierig. Die Unterscheidung liegt zum einen im Leiden, das man als Außenstehender nicht beurteilen kann (s. Kommentare von Toc6 und Gilbert Dietrich) und normal kann es eigentlich als Definition nicht geben, da wir das selbst und individuell für uns definieren, aber nicht allgemeingültig für alle.

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  4. Mich erinnert das alles ein wenig an Hochsensibilität (Elaine Aron), die beschriebenen Probleme der Hochsensiblen sind ganz ähnlich denen, die hier als "Kreative" beschrieben werden.

    Allerdings wird Hochsensibilität auch mit Hochbegabung assoziiert - insofern ist das vielleicht ein doppelt ähnlicher Ansatz.

    lg
    Maria

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  5. So jetzt melde ich mich nochmal zu Wort, nachdem ich schon einmal kurz bei Facebook etwas geschrieben habe.

    Der Text ist wirklich interessant geschrieben.
    Warum? Weil Fragen augestellt werden und das finde ich gut. Was zunächst am Anfang den Anschein macht, dass Kreativität wirklich entsteht, durch einen Art Wahnsinn (Psychose) wird später in Frage gestellt. Ich finde das auch wichtig, dies zu tun, sonst besteht die Gefahr einseitig zu denken und das ist ja gerade bei einem Titel, wie "Geist und Gegenwart" etwas unpassend. Ich glaube mitunter, dass Kreativität, sowie Problemlösungen entstehen können, durch das Eingehen von anderen Sichtweisen, folglich von einem flexiblen Denken, wo auch die eigene Selbstreflexion eine große Rolle spielt.

    Und zu dem Thema "Normalität": Was ist schon "normal"? Was "gesund"? Und wenn es so etwas wirklich gibt, wer bestimmt das? Die Gesellschaft? Die Mehrheit? Kann die Mehrheit nicht auch mal irren?

    Alles in allem lesenswert und wie gesagt, was ich gut finde, sind Fragen und verschiedene Sichtweisen auf das Thema, denn am Schlimmsten finde ich ein Denken, welches nur in Extremen erfolgt.

    Wichtig sind auch nicht immer Antworten, schon gar nicht "Pseudo-Antworten", sondern einfach sich zu wagen, Fragen zu stellen und damit auch zu polarisieren oder zum Denken anzuregen, denn keiner (auch ich nicht ;) ) kann von einer Homepage erwarten alle Antworten des Lebens direkt schwarz auf weiß im Internet (gerade da?) zu finden. Es bleibt die eigene Erfahrung und Selbstreflexion.

    Das Wort zum Sonntag.
    Maria S.

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    1. Hallo Maria S.

      Vielen Dank für diesen Kommentar. Ich denke auch, dass gerade für Philosophen die Fragen im Vordergrund stehen.

      Freut mich, dass diese Fragen zur Reflexion verleiten. Aber wichtiger ist tatsächlich die Reflexion über sich selbst und die eigenen Erfahrungen.

      Viele Grüße!

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  6. Zufällig passt auch eine Stelle in dem Buch "Die narzisstische Gesellschaft" von Hans-Joachim Maaz zu der Debatte, was "normal" ist oder "pathologisch".

    Zitat: " Die Grenzen zwischen "noch normal" und "schon pathologisch" sind fließend, und durch das, was "alle" machen, ist ihre Bewertung verzerrt. So kann die Mehrheit einer Bevölkerung extrem selbstentfremdet und hochpathologisch leben, ohne dass das wahrgenommen wird, weil eben "alle" so sind."

    Es weicht vielleicht etwas vom eigentlichen Thema der "Kreativität" etc. ab, aber irgendwie fand ich die Stelle passend.

    Liebe Grüße!
    Maria S.

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  7. Bukowski hat sich eingehend mit einem meiner Lieblingsbilder befasst, weil er selbst das beste Beispiel dafür war. Es ist das Bild vom leidenden Künstler. In Faktotum schreibt er, das es sich dabei um einen Mythos handelt. Ein satter, ausgeschlafener Geist, arbeitet besser als ein hungerndes Wrack und ich muss ihm aus meiner Erfahrung zustimmen. Je höher der Stresslevel, desto schwerer ist es, kreativ zu sein. Und da trifft der Artikel voll ins Schwarze. Die Zeiten der Belastung / Krankheit, sind keine guten Schaffensphasen. Die Inspiration die daraus entsteht, scheint aber für manche nötig zu sein, um Werke anzufertigen, die nah am Leben sind und somit inspirieren und emotional ansprechen. Für mich einer der Schlüsselfaktoren der Kunst schlechthin. Also nicht Kunst um der Kunst willen, sondern Kunst um der Wirkung willen. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.

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  8. .......ich kann erst einmal nur soviel sagen...ich halte mich für das größte genie von allen und hatte in meiner vergangenheit massivste psychische probleme. ......überprüfen Sie mich. ......das sollten Sie. .in jedem fall ................... ..... ...... . . .

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