28. September 2014

So viel Urlaub, wie du nur kannst

Von den Tücken zunehmender Freiheit bei der Arbeit

A: Wie fühlt es sich an, so frisch zurück aus dem Urlaub?
B: Komisch... Ich weiß nicht, was im Büro los ist, wichtige Projekte laufen ohne mich und alle Kollegen sind sauer, weil ich ihre E-Mails nicht beantwortet habe.
A: Klingt ja genau wie vor dem Urlaub!
B: Ja, nur dass ich jetzt weniger Urlaub habe.

Ein Witz aus alten Zeiten. Aber langsam nehmen wir Fahrt auf: Immer mehr internationale Firmen, aber auch kleinere Start-Ups und IT-Firmen in Deutschland gehen kulturell voran, demokratisieren ihre Betriebe und definieren nebenher den mündigen Mitarbeiter neu. Eine ganz frische Idee: Der Arbeitnehmer bestimmt selbst, wie viel Urlaub er machen möchte... beziehungsweise machen kann. Das wäre ein großer Schritt weg von der Bevormundung, die viele Arbeitgeber - selbst im Umfeld der Knowledge Work - heute noch für nötig halten.

Arbeit oder Urlaub? (Bild von David Reid via CC)

Wie ich immer wieder sage: Ich glaube prinzipiell daran, dass Menschen souverän und eigenverantwortlich handeln sollen. Leider konterkarieren viele Prozesse in den meisten Firmen das total. Anstatt die Mitarbeiter wie Erwachsene zu behandeln, werden sie kontrolliert, gegängelt und gemaßregelt. [...] Jeder kann ein Auto kaufen, Kinder erziehen und wählen gehen, aber niemandem trauen wir zu, eigenverantwortlich zu entscheiden, wann sie ihre Aufgaben erledigen können und wie viel Zeit sie dazu benötigen (siehe das Interview Philosophie und Führungsverantwortung, 29.06.2013).

Deshalb gefällt mir erstmal die neue Urlaubs-Reglung, die Richard Branson in Teilen seiner Unternehmensgruppe Virgin ausgerufen hat: Überhaupt keine Reglung. Die Urlaubstage werden nicht einmal gezählt. Allerdings gibt es einen kleinen Haken, der auf exemplarische Weise sehr moderne Problematiken der liberalisierten Arbeit andeutet: Den Urlaub werden die Mitarbeiter eigenverantwortlich und prinzipiell unbegrenzt dann nehmen, "wenn sie hundertprozentig sicher sind, dass sie und ihr Team mit allen ihren Projekten auf dem laufenden sind und ihre Abwesenheit dem Unternehmen nicht schadet – und auch nicht ihrer Karriere" (Übersetzung der FAZ).

Hoppla! Das ist fett. Wer ist sich schon jemals hundertprozentig sicher, dass alles auf dem Laufenden ist und die Abwesenheit nicht irgendwie dem Unternehmen und der Karriere schadet? Was passiert hier? Ganz klar: Die Entscheidung darüber, wie viel Urlaub dem Mitarbeiter zusteht, wird von außen (dir stehen unabhängig von den Entwicklungen des Geschäfts 25 Tage zu) nach innen verlagert (mach Urlaub, wenn du es verantworten kannst). Von außen wird der Einzelne freier und die Entscheidung muss nun aus ihm selbst kommen.

Nur das Ergebnis zählt, der Aufwand wird vernachlässigt

Das ist wie bei selbständig Beschäftigten: Es zählt nur, was unten rauskommt (das Ergebnis) und nicht, was man oben reinsteckt (Zeit und Energie). Das liegt ganz klar auf der Linie, auf der sich Arbeitszeiten mit Home-Office und Vertrauensarbeitszeit generell flexibilisieren. Branson fragt völlig zurecht: Warum überwachen wir Urlaubszeiten, wenn wir die Zeiten an Arbeitstagen nicht überwachen? Und er sagt auch ganz klar, was er sich vom ungeregelten Urlaub verspricht: Mehr Arbeitsmoral, mehr Kreativität und eine höhere Produktivität. Ich glaube, die höhere Produktivität wird er auf jeden Fall bekommen. Wie es den Mitarbeiten dabei aber ergeht, wird individuell verschieden sein. Und ich frage mich auch, ob damit nicht eine Art der Achtsamkeit gegenüber der von Mitarbeitern investierten Lebenszeit verschwindet. Denn wenn nur noch das Ergebnis gemessen wird, aber nicht mehr die aufgewandte Zeit, dann zeigt das auch, dass es dem Arbeitgeber egal ist, was an Zeit investiert wird. Ein Abgleich, ob die gesteckten Ziele in einem vertretbaren Zeitaufwand überhaupt leistbar sind, ist kaum noch möglich.

Das Verschwinden der Zeit

Es ist interessant, dass die Zeit aus unserer Arbeitszeit mehr und mehr verschwindet. Arbeitszeit geht in der Lebenszeit mit auf: Wir können von unterwegs arbeiten, von zu Hause und auch Urlaub und Arbeit verschwimmen ineinander. Das wird vor allem von denen als positiv erlebt, die lieben, was sie tun und bei denen Arbeit ein schöpferischer Vorgang ist, der vom Leben ohnehin nicht zu trennen ist. Es gibt aber auch jene, die zwar (bestenfalls) ihre Arbeit mögen, aber nicht unbedingt lieben, was sie dort tun, die aber irgendwie unter Druck stehen, immer weiter zu strampeln, bloß nichts liegen zu lassen und die den Gedanken nicht ertragen, dass ein Problem entstehen könnte und sie nicht erreichbar sind.

Gleichzeitig sind - wie mir Prof. Dr. Bernd Okun letzte Woche anschaulich erklärte - die vormals horizontalen Zeitfenster in die Vertikale gekippt. Das heißt, durch die verdichtete Kommunikation haben wir heute in einer kürzeren Zeit mehr Aufgaben zu erledigen, die Zeitfenster werden enger und der Berg an Aufgaben, der durch dieses Fenster hindurch muss, wird immer höher. Auch das ist ein Grund, warum das Messen der Zeit für den Auftraggeber unattraktiv wird. Solch eine Messung zeigte höchstens ein Problem auf, das über die Konzentration auf die Leistung viel besser auf das Individuum abgewälzt werden kann. Das klingt jetzt alles sehr klassenkämpferisch, ist aber so nicht gemeint. Es soll lediglich zeigen, welche anderen Seiten, neben den unbestreitbar zeitgemäßen, solch eine zunehmende Liberalisierung in der Arbeitswelt hat.

Paradoxien zunehmender Freiheit

Apropos Klassenkampf: Die Huffington Post fragt den HR-Guru Thomas Sattelberger wieso Themen wie Burnout und Work-Life-Balance gerade jetzt aufkommen, die Freiheit von Arbeitnehmern war doch noch nie so groß wie heute. Und Sattelberger sagt darauf: "Die äußere Freiheit ja, die innere nein." Das passt ganz genau auf unser Beispiel vom ungeregelten Urlaub. Die äußere Freiheit nimmt so sehr zu, dass die ganze Verantwortung für die Frage, ob der Urlaub dem Mitarbeiter nun zusteht oder nicht ins Individuum verlegt wird. Die zunehmende äußere Freiheit schafft also interne Zwänge bei jedem einzelnen. Nun kommt alles darauf an, wie kompetent jeder einzelne im Umgang mit solchen äußeren Freiheiten und inneren Zwängen ist. Gegen äußere Zwänge kann man sich auflehnen, wenn der Zwang von innen kommt, dann gibt es kein Gegenüber, gegen das man sich auflehnen könnte.

Solch eine diffuse aber dennoch verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, ob er Urlaub gerechtfertigt ist oder nicht, kann sehr schwer sein. Zum einen ist das abhängig von der Persönlichkeit, besonders perfektionistische Menschen werden beispielsweise kaum einen Zeitpunkt finden, wo sie sagen können: Jetzt ist alles super, ich bin dann mal weg. Zum anderen stehen sehr viele auch innerhalb der Firmen, in denen sie arbeiten, unter einer Art Wettbewerbsdruck. Das heißt am Ende, dass natürlich jede Minute Abwesenheit auch meiner Karriere schaden kann. Der Philosoph Byung-Chul Han meint, dass mit dieser äußeren Freiheit und der Verlagerung der Verantwortung nach innen, ein jeder ein "Unternehmer seiner selbst wird" und sich daher ständig neu erfinden und optimieren muss, um in der Gesellschaft konkurrenzfähig zu bleiben. Er werde vom Subjekt zum Projekt (siehe Das Paradox unserer Freiheit).

Aber zurück zum Urlaub. In meiner Firma gibt es einige Führungskräfte, die ich jedes Jahr wieder daran erinnern muss, dass sie ihren Urlaub noch nicht genommen haben und dass er verfällt, wenn sie das nicht bis März gemacht haben. Die fragen dann regelmäßig, ob ich die nicht genommene Urlaubszeit auch in Form von Lohn auszahlen könne. Nein! Natürlich nicht, denn der Urlaubsanspruch hat seinen Sinn zum Beispiel in der Regeneration der Leistungsfähigkeit. Warum gehen diese Leute nicht in den Urlaub? Weil sie das Gefühl haben, dass es ohne sie nicht geht, dass ein Projekt gerade mal wieder in einer kritischen Phase steckt (wie immer) und sowieso immer irgend etwas dringendes ist. Ich stelle mir jetzt vor, wie das ist, wenn wir Urlaubstage nicht mehr zählen. Solche Leute arbeiten dann, bis sie umfallen. Vom Urlaub aus arbeiten sie sowieso schon. Da scheinen Zwänge zu wirken, die mit noch mehr äußerer Freiheit gerade nicht zu beheben sind.

Ich bin hin und her gerissen: Mitarbeitern mehr Verantwortung und Freiheit für die Erledigung ihrer Aufgaben zu geben, ist vollkommen richtig. Nur bleibt es abzuwarten, was sich in der Praxis daraus entwickelt. Führt es zu einem entspannten und nachhaltigem Umgang mit der Zeit, indem wir Arbeits- und Lebenszeit auf schöpferische Weise integrieren werden? Oder führt es zu vermehrter Selbstausbeutung der zu Projekten degradierten Subjekte, wie es etwa Byung-Chul Han kommen sieht? Ich meine, wir werden beides beobachten können. Inzwischen bleibt uns nur, selbst ganz bewusst Stellung zu beziehen, den Umgang mit unserer Lebenszeit aktiv zu gestalten und Kompetenzen im Umgang mit der äußeren Freiheiten und den inneren Zwänge zu erlangen.



Das sollte Sie auch interessieren:

Kommentare:

  1. "Die Zeit verschwindet aus unserer Arbeitszeit. Das ist ein toller Satz. Danke dafür. Und dass die Zeit verschwindet, das ist nicht nur ein Phänomen bei Angestellten. Bei mir ist sie auch weg, bei meinem ebenfalls selbstständigen Partner verschwand sie ebenfalls, es muss kurz nach dem Ableben der New Economy gewesen sein. Meinem Sohn wünsche ich, dass er sich die Zeit wieder zurückerobert. Indem er die Arbeit aus seinem Leben verscheucht, diese Arbeit, die daher kommt in Form von angeblich intrinsischer Motivation und Traumjobs. liebe Grüße Svenja Hofert

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieben Dank für Ihren Kommentar! Ich arbeite gerade an einem Artikel zur "Dauer". Denn - so die These - die Zeit kommt uns abhanden, weil wir nur noch Zeitpunkte kennen (Termine z.B. oder Milestones), aber keine Dauer und keinen Aufenthalt mehr.

      "Arbeit verscheuchen" klingt radikal. Ich kann mir noch nicht vorstellen, was das konkret heißt. Hartz IV ja sicher nicht, oder?

      Beste Grüße!

      Löschen
  2. Sehr guter Artikel, der zum Nachdenken anregt. Viele Dank dafür. Ich bin der Überzeugung, dass man Maßnahmen wie die Selbstbestimmung desUrlaubs nicht losgelöst betrachten darf. Sicher bringt es nur PR und wenig Gutes, wenn Mitarbeiter plötzlich ihren Urlaub näheren dürfen wann und wie viel sie wollen, der Rest des Systems aber so bleibt, wie vor 30 Jahren. Zwingend notwendig ist das ganzheitliche Umdenken bei Arbeitgebern und Führungskräften. Dann werden Mitarbeiter weder äußere noch innere Zwänge verspüren. Leider ist da oft noch ein langer Weg zu gehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das scheint mir genau der Punkt zu sein! Solch eine Maßnahme kann nur eingebettet in die entsprechende Firmenkultur funktionieren, auf keinen Fall in einem "Up-or-out-Umfeld".

      Löschen
  3. Wieder ein starker Artikel, vielen Dank! Es stimmt, auf dem ersten Blick sieht es nach neuer Freitheit aus. Aber damit bricht wieder eine "Regel" weg, die uns Leitlinien gibt. Und so sehr ich meine Freiheit auch schätze - wir Menschen suchen nach Regeln, nach Orientierung. Die Zeit wird zeigen, wie gut es den Mitarbeitern tun, wenn Arbeitgeber ihre Fürsorgepflicht immer mehr abgeben. Hängt wahrscheinlich auch sehr von der eigenen Persönlichkeit hab.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Absolut und Persönlichkeit ist relativ stabil, das heißt: Wir können nicht alle zu Arbeitnehmer3.0 umerziehen.

      Löschen
  4. Sehr gut analysiert - und für mich überwiegt ganz klar der negative Aspekt! Es war bisher die Aufgabe des Unternehmers, dafür Sorge zu tragen, dass aufgrund der Urlaubstage der Beschäftigten kein Schaden fürs Unternehmen und die Projekte entsteht. Nun wird das einfach auf die Arbeitnehmer abgewälzt und die Arbeitgeber sind fein raus: Warum sollen sie noch dafür sorgen, dass genug Leute da sind, die auch mal jemanden vertreten?
    Da die Realeinkommen vieler Arbeitnehmer in den letzten 20 Jahren gesunken sind bzw. mindestens stagnierten, ist das im Grunde ein weiterer Baustein der auseinander klaffenden Einkommensschere. Die Arbeit wird verdichtet, Arbeitnehmern wird soviel Verantwortung wie Selbständigen auferlegt, ohne dass die Löhne diese gesteigerte Leistung auch abbilden.

    AntwortenLöschen
  5. ...und noch etwas: Eltern müssen den Familienurlaub oft weit im voraus planen können, die fallen bei der Regelung total durch den Rost. Denn schließlich weiß man nie auf viele Monate im voraus, ob sich ein Projekt dann im Stadium "ich kann mal weg" befindet.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das ist ein guter Punkt... all die kleinen praktischen Fragen, die da so mit dran hängen und die unser Leben und solche "Regeln" überhaupt erst von der Idee in Praxis verwandeln. Man muss das mit denken.

      Löschen
  6. Han macht deutlich, dass wir zunehmend von der Fremdausbeutung in die Selbstausbeutung kommen und dabei ausbrennen. Gute Frage also, wie schützen wir uns. In einem System der Konkurrenz und der Sklavenpeitsche Hartz IV im Rücken wird das für die Meisten, die meinen, dass Hamsterrad von innen aussieht wie eine Karriereleiter, sehr übel ausgehen.

    Magst Du den Artikel, weil er so gut passt, auf dem Blog der Initiative Wirtschaftsdemokratie veröffentlichen?

    Viele Grüße
    Martin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Han ist aber auch ein Ideologe - und darin kein Philosoph - der seine Erkenntnisse und Beobachtungen von seiner fixen Idee leiten lässt. Insbesondere von seinem Fatalismus bin ich überhaupt nicht überzeugt. Er tut immer so, als seien wir alle zu blöd, um zu verstehen, was um uns passiert, zu blöd, um unsere eigene Lebenspraxis zu ändern und damit eben genau diese von ihm entdeckten vermeintlichen Mechanismen auszuhebeln. Han ist eine Marke und er tut alles dafür, sich selbst als Marke treu zu bleiben. Schade.

      Ja, wir können das gern auszugsweise auf Wirdemo bringen.

      PS: Wer im Zusammenhang mit sozialstaatlichen Konstrukten wie Hartz IV von "Sklavenpeitsche" spricht, macht sich ebenfalls als Demagoge verdächtig. Hartz IV mag demotivierend sein oder Menschen in prekären Lebenslagen binden, aber Sklavenhaltung ist wirklich etwas ganz anderes! Hartz IV mit Sklaventum zu vergleichen ist eine unerträgliche Verharmlosung dessen, was wirklichen Sklaven widerfuhr und widerfährt.

      Löschen
  7. Vielen Dank für den Artikel und die Erkenntnisse von Urlaub3.0. Ich schließe mich den vorigen Kommentaren an und denke, dass dies eine gut getarnte Möglichkeit ist den Druck auf seine Mitarbeiter zu erhöhen. Viele Menschen haben finanzielle Verpflichtungen und niemand möchte sei Haus der Bank überlassen. Deshalb heißt es, durcharbeiten um nicht den Job zu verlieren. Das Hamsterrad dreht sich nur schneller. Das eine oder andere Burnout wird sich dazugesellen – leider.
    Bg Karl

    AntwortenLöschen
  8. Hallo Gilbert,

    guter Artikel.
    Die Verinnerlichung des Rhythmus der Ökonomie ist, denke ich, einer der zentralen Umbrüche, die wir seit den 90er Jahren erleben. Ich selbst übe mich in dieser Ausweitung der Verwertungslogik - um im klassenkämpferischen Jargon zu bleiben - in immer neue Gefilden. Was als Freiheit und Autonomie daher kommt, ist die Okkupation immer neuer (Arbeits)Bereiche durch das Gesetz der totalen Effizienz. Wir nennen es Scrum, Kanban, agil, selbstbestimmte Teams, flache Hierarchien, Selbstverantwortung und so weiter. Wie Du sehr treffend beschrieben hast, werden hier letztlich alle zum Selbständigen. Wo vorher äußere Regeln standen, sind jetzt innere am Werke. Dies ist die effizientere Erziehung, denn ökonomisch handelt der Überzeugungstäter am stärksten. Karnevaleske Exzesse hingegen gönnt man sich bevorzugt in den Regionen, die von Regeln, Buße und Beichte geprägt sind. Der Klassiker zu diesem Thema: Max Weber und seine Protestantische Ethik. Und übrigens: auch ich, ein Überzeugungstäter.

    Ingo Komorowski

    AntwortenLöschen