14. Januar 2016

Das törichte Verlangen nach Gerechtigkeit

Es gibt etwas größeres als Fairness im Leben

Gute Vorsätze sind etwas schönes. Ich gratuliere, wem es gelingt, gute Vorsätze im neuen Jahr zu etablieren. Ich nehme mir eigentlich nie etwas Konkretes - "weniger essen" oder "aufhören zu rauchen" - vor. Aber ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um mir Gedanken zu machen, was gut ist und was noch besser sein könnte. Für 2013 nahm ich mir zum Beispiel vor, mehr Mut zu zeigen und mehr Gelegenheiten zu nutzen, etwas zu unternehmen. Für 2014 nahm ich mir vor, ein gesünderes Verhältnis zur Arbeit und der Probleme, die sie manchmal mitbrachte, zu etablieren. In der zweiten Jahreshälfte hatte ich dann sogar gekündigt... man könnte meinen, ich sei übers Ziel hinausgeschossen.

Gerecht? Der Tod des Socrates von Jacques-Louis David (Gemeinfrei über Wikimedia Commons)

2015 war voll mit neuen Erlebnissen und einem neuen Anfang mit einer neuen Arbeit. Am Ende des Jahres habe ich mich also gefragt, worin ich noch besser werden könnte. Mir war aufgefallen, dass ich vor allem in meinen privaten Beziehungen ein großes Verlangen nach Gerechtigkeit verspüre. Das klingt ja erst einmal nicht so verkehrt. Ich will mir nichts gefallen lassen. Ich will, dass wir uns alle gegenseitig fair behandeln. Was kann daran falsch sein? Mein Verlangen nach Fairness schien mehr Probleme zu verursachen, als Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Wie kann das sein?

Zwei Fallen der Gerechtigkeit

Zum einen ist unser Gerechtigkeitsempfinden immer sehr individuell und selten objektivierbar. Wir überschätzen Ungerechtigkeiten, die uns selbst widerfahren und unterschätzen Ungerechtigkeiten, die wir anderen widerfahren lassen. Was uns in den Kram passt, dass rationalisieren wir, erklären die Ungerechtigkeit weg: "Klar hatte der andere Vorfahrt, aber so langsam wie der fuhr, musste ich ihm die Vorfahrt nehmen, sonst stehen wir bald alle nur noch an Kreuzungen."

Zum anderen ist mir aufgefallen, dass das Verlangen nach Gerechtigkeit blind machen kann. Was für religiöse Fanatiker gilt, gilt auch für uns: Wenn wir meinen, im Namen der Gerechtigkeit zu kämpfen, dann kann das Vergehen des anderen noch so gering sein, wir müssen Gerechtigkeit um seiner selbst Willen herstellen, selbst wenn das den anderen vernichtet. Ich kann beispielsweise in Auseinandersetzungen mit meiner Frau geradezu fanatisch darauf bestehen, dass die "objektive" Gerechtigkeit wieder hergestellt wird. Ich kann mich dann kaum beruhigen, bevor sie nicht zugibt, dass sie ungerecht war.

Und jetzt schließen wir den Kreis zur Subjektivität von Gerechtigkeit: Aus der Perspektive meiner Frau muss ich in so einer Situation geradezu irre wirken, denn die von mir erlebte Ungerechtigkeit ist aus ihrer Perspektive vielleicht so winzig, dass sie kaum wahrnehmbar ist. Oder sie fühlte sich zuvor selbst von mir ungerecht behandelt und hat so nun wieder für sich Gerechtigkeit hergestellt. Dieses Spiel hat doch also gar keinen Sinn!

Weisheit statt Gerechtigkeit!

Drittens und letztens muss man wohl sagen, dass es keine Garantie im Leben für Gerechtigkeit gibt. Ich kann Gerechtigkeit also gar nicht erwarten. Wer weise ist, erwartet, in seinem Leben mit vielen Ungerechtigkeiten konfrontiert zu werden. Wie aber kann man sich mit den kleinen persönlichen Ungerechtigkeiten abfinden?

In unserer Anleitung zur Weisheit in 10 Punkten lautet der Punkt Nummer sechs, Vergebung: "Weise Menschen sind auch realistisch in ihren Erwartungen gegenüber Mitmenschen. Sie verstehen den großen Druck, den viele verspüren, um ihren eigenen Ambitionen gerecht zu werden, um ihre Interessen zu verteidigen oder ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Wir können dadurch extrem gemein und bösartig wirken. Aber meist ist es gar nicht so persönlich gegen andere gerichtet. Wer weise ist, versteht, dass wir uns die meisten gegenseitigen Verletzungen nicht absichtlich zufügen. Es sind eher Kollateralschäden der blind konkurrierenden Egos in einer Welt der begrenzten Ressourcen." Und die Regel Nummer eins der 17 Wege, anhaltend schlecht gelaunt zu sein, lautet: "Vergiss, das du jemals selbst etwas falsch gemacht hast!"

Mann muss ja nicht so weit gehen wie Sokrates und ein ungerechtes Todesurteil aus vollem Herzen willig an sich selbst vollstrecken. Aber wenn wir diese zwei Regeln beherzigen, also erstens den anderen ihre kleinen Ungerechtigkeiten zu vergeben und zweitens nicht zu vergessen, dass wir selbst auch Fehler machen, die andere als Ungerechtigkeit erleben, dann können wir mit der alltäglichen Unfairness besser umgehen und so zu etwas größerem gelangen, als zu einer kleinen Gerechtigkeit: Unsere Weisheit und damit mehr Frieden und Gelassenheit im Umgang mit unseren Mitmenschen.



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Kommentare:

  1. Das größte Problem bei der Gerechtigkeit, dass sie oft sich nicht anders begründet als aus einem bloßen Gerechtigkeitsempfinden. Das klassische Bild der Justitia mit ihrer Waage trifft zwar die Theorie der Gerechtigkeit sehr gut, aber z.B. in sozialen Fragen wird Gerechtigkeit oft völlig willkürlich gesetzt, z.B. in Steuerfragen oder bei Sozialhilfeleistungen. Dementsprechend sollte man immer sehr aufmerksam sein, wenn Politiker das Wort "gerecht" in den Mund nehmen - das ist zu allermeist nur ein Propagandawort zur Verinfachung der Argumentation und zur Emotionalisierung des Themas. Denn, da stimme ich völlig zu, Gerechtigkeitsforderungen haben tatsächlich mit den höchsten politischen Emotionswert überhaupt. Vor einiger Zeit eine Untersuchung gelsen, die das sogar quasi empirisch bestätigt: Debatten werden umso unversöhnlicher, länger und drastischer geführt, je mehr beide Seiten sich auf einen Rechtsanspruch(auf ein Gesetz) beziehen können. Erleben wir auch jetzt gerade wieder in der Flüchtlingsdebatte - eines der Kernargumente der Fremdenfeinde ist der "massenweise Rechtsbruch", der durch das Überschreiten der Grenze begangen werden würde. Deshalb sei auch Merkel Rechtbrecherin etc etc etc. Es ist wirklich hoch interessant zu beobachten, wie Bezugnahmen auf Recht, Gesetz und Gerechtigkeit regelmäßig den Sach- und Problemgehalt von Debatten unterspülen. Um es etwas überspitzt auszudrücken: Gerechtigkeit ist oft praktisch unwichtig. "Der Klügere gibt nach" stimmt sicherlich nicht immer, trifft es manchmal aber ganz gut. Bekanntlich sind ja auch dies die 3 Zauberworte für eine lange Ehe: "Du hast recht." ;))

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    1. Danke für diese Ergänzungen zum Thema und die Anbindung ans Politische. Das ist sehr interessant und birgt die Frage, wie man politisch redlich mit dem Thema Gerechtigkeit umgehen kann. Kann man es überhaupt?

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  2. "Es sind eher Kollateralschäden der blind konkurrierenden Egos in einer Welt der begrenzten Ressourcen."

    Nach meiner Facon spricht einiges dagegen, die Welt als durch und durch begrenzt in den Ressourcen wahrzunehmen und ergo auch nicht als eine solche Fliegenfalle für Egos.

    Ich stimme zu, dass alles willkürlich gesetzt ist. Es gibt keine Regeln. Regeln sind von vornherein solche, die sich manche herausnehmen, und die Verträglichsten solcher Regeln werden als soziale Grundregeln mehr oder weniger akzeptiert. Es ist ein maximales Ego-Prinzip. Wir konkurrieren aber nicht blind, sondern meist und durch die Hintertür für die Aller-Nächsten, die wir zu schützen trachten. Und da ist ungeheure Energie drin. Dafür würden wir Ressourcen freimachen, die wir sonst nicht sehen. Man müsste diese Energie nutzen und auf eine allgemeine Menschlichkeit - im Sinne einer spürbaren Wärme und Liebe aller zueinander - übertragen. Ein bisschen Adorno-Romantik eben.

    Zur Kernfrage, der Gerechtigkeit:
    Wenn die Gerechtigkeit nicht der Weisheit letzter Schluss ist, dann waren wohl sämtliche Metaphysiker keine weisen Leute. Denn obschon sie alle wussten, dass die Erde kein Paradies ist, hatten sie doch umso höhere Prinzipien, umso mehr Hoffnung auf eine Seelenfahrt in das Reich der Toten, wo den frommen Seelen Genugtuung widerfährt. Es sollte also doch der Weisheit letzter Schluss sein. Auch in diesem Vertrauen erst konnte doch Sokrates den Becher trinken. Das moderne Gerechtigkeitsempfinden mag überzogen, ja, bigott in vielen Fällen sein. Es ist oft sogar ein Mittel zum Zweck bewusster Ungerechtigkeit. Aber Gerechtigkeit liegt der Weisheit doch irgendwie zu Grunde. Doch nicht im Sinne einer Gerechtigkeit im Sinne der Masse, im Sinne einer politischen Gerechtigkeit schon verfeindeter oder befreundeter Gruppierungen. Sondern gerade wie im Anfang angeklungen: Die individuelle, nicht objektivierbare Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit ist kein defizienter Typ, wo es nur Interpretation, Emotionswert usw. gibt. Sie ist keine Substitution für erlittenes Unrecht, oder überhaupt für den Leidensweg des Lebendigseins. Sie ist eher das irrationale, nichts auf der Welt aufwiegende Moment der Hoffnung. Sie lässt uns doch reifen. Die Weisheit lässt uns nicht reifen (das wäre zirkulär!), sondern bloß Reife erkennen. Die Dinge im Universum stehen nicht unter einem schlechten Stern, sagt die Weisheit. Allein, von selbst darauf gekommen ist sie nicht, sie glaubt daran. Und warum? Es ist eben die individuelle Neigung zum Gerechten, worunter eben auch die Versühnung der Sünden oder Missetaten der Ungerechten gefasst wird.

    Zugegeben: Unter dem heutigen Eindruck der Politisierung jedweder Gerechtigkeitskonzeption ist mir das Thema zwar nicht praktisch unwichtig geworden, aber genauso verleidet, wie dem Autor.

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    1. Danke, Jax! Das sind interessante Anstöße.

      Verstehe ich deinen Begriff von Gerechtigkeit richtig, wenn er auf einen umfassenden Ausgleich aller am Ende der Tage abzielt? Wenn man so will der Tod als Gleichmacher oder das Treten vor Gott als dem weisesten aller Richter?

      Die individuelle Gerechtigkeit als Moment der Hoffnung ist ein guter Gedanke. Hat jeder das und ist jede dieser Hoffnungen gleichberechtigt? Steht Hitlers individuelle (und, ja, irrationale) Hoffnung der alles aufwiegenden Gerechtigkeit gleichberechtigt neben Mutter Theresas Hoffnung? Die meisten Menschen würden wohl sagen "nein". Was macht den Unterschied aus? Doch ein objektives Kriterium oder eines, auf das wir uns geeinigt haben?

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    2. Ja, diese Art der Gerechtigkeit meinte ich, allerdings ohne dafür religiöse Momente einbinden zu müssen. Es ist die Vorstellung, dass das Gute siegt, aber nicht, weil es, wie das Böse, sein Gegenteil verdrängt. Sondern einfach so. Darin steckt ein irrationales Moment.

      Die Hoffnung auf diese Gerechtigkeit kann sehr individuell sein, aber ihr Ergebnis ist doch nicht vorhersehbar. Nicht umsonst glaubt man, dass es ein Wesen mit unendlicher Weisheit bedarf. So ist sichergestellt, dass wir unsere persönlichen Tugenden nicht für die einzige, endgültige Tugend halten. In dem Prozess gegen Oskar Gröning letzten Jahres hat er gesagt, es stehe ihm nach all dem was er getan hat nicht zu, bei den Opfern und Angehörigen um Vergebung zu bitten, nur sein Herrgott könne er noch darum bitten. Er versucht, Teil dieser allgemeinen Gerechtigkeit zu sein, in seiner ganz persönlichen Hoffnung - obwohl er geradezu das Unrecht verkörpert. Es ist ein eher widerlicher Fall, und deshalb meine ich, dass nicht alle dieser Hoffnungen gleichberechtigt sind. Ich stelle nur fest: Jemand, der die Verantwortung für so viel Unrecht hat, hat dennoch diese seltsame Neigung zum guten Abschluss. Es ist notwendiger Teil seiner Reue. Manche erleben das vielleicht erst auf dem Sterbebett.

      Es ist weniger Gott, als die Zukunft, die ich hier als universelle Richterin anrufen würde. Die Zukunft vergisst nicht, was einmal war - die Künftigen richten über die Gewesenen. Wenn es Erstere ganz anders machen, ist das für die letzteren ein Todesurteil. Über Mutter Theresa ist ein solches Urteil noch nicht unterschrieben. :)

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  3. Unser Verlangen nach Gerechtigkeit ist doch eine Triebfeder für alle schwelenden Konflikte dieser Welt, auch für die ganz großen.
    Als 2014 drei israelische Jugendliche entführt und ermordet wurden, folgte die Rache auf dem Fuße, indem ein palästinenischer Teenager ermordet wurde. Warum das, wenn nicht, um der "Gerechtigkeit" zu ihrem Recht zu verhelfen?

    Kinofilme sind voll von solchen Rachegeschichten, in denen der sympathietragende Hauptdarsteller allzu oft in der Rolle des Rächenden kämpft. Und nach vollzogener Rache atmet der Kinosaal befriedigt durch, da die Gerechtigkeit wiederhergestellt wurde.

    Rache ist für mich das eine Zauberwort. Vergebung ist das andere.

    Welche Rolle spielt in unserer Gesellschaft die Vergebung, also der bewusste Verzicht auf Gerechtigkeit (in der Rolle des Unterlegenen)? Und wer bringt seinen Kindern bei, anderen zu vergeben, selbst wenn diese ihre Tat gar nicht bereuen? So etwas würde so mancher als absurd ansehen.
    Sandra und Reinhard Schlitter finden das nicht absurd. Ihr Sohn Mirco wurde 2010 ermordet. Sie haben dem Täter vergeben. Ich habe sie in einer Diskussionsrunde erlebt und bin schwer beeindruckt, wie viel innerer Frieden entstehen kann, wenn vergeben wird (Du, Gilbert, nennst es in Deinem letzten Artikel-Satz: "Weisheit und damit mehr Frieden und Gelassenheit im Umgang mit unseren Mitmenschen").

    Und in diesem Zusammenhang sind auch die beiden Regeln in Deinem letzten Absatz oben Gold wert :-)

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    1. Wow, das sind wirklich die großen Fragen, auf die ich es gar nicht abgesehen habe. Rache und Vergebung. Gut, dass sie jetzt aufkommen.

      Ich könnte mir gar nicht anmaßen zu sagen, dass ich in solchen krassen Situationen nicht auch einfach nach Rache gieren würde.

      Auch im Kino bin ich einer, der sich von Rache sehr schnell einnehmen lässt. Ich glaube, es ist wichtig seine Schwächen zu kennen, damit sie einen nicht überraschen, wenn es darauf ankommt.

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  4. Mir will einfach nichts einfallen, wobei das Thema "Gerechtigkeit" in einer Beziehung / Partnerschaft eine Rolle spielen könnte. Evtl. fehlt mir da ein Beispiel aus dem Leben, um zu verstehen, was du meinst.

    Als eine von drei Töchtern kenne ich das Thema "Gerechtigkeit" aus der Kindheit, nämlich immer wenn es darum ging, eine Ressource "gerecht" unter uns dreien zu verteilen. Es gab dafür trickreiche Verfahren, die sicher stellten, dass niemand zu wenig abbekam.

    Aber in einer erwachsenen Partnerschaft? Was könnte da Streit um "Gerechtigkeit" auslösen? Natürlich kann ich mir Konflikte vorstellen, doch sind das dann eben auseinander driftende Wünsche, die man löst, indem man einen Kompromiss findet oder sich auf "jede/r macht seins" einigt.

    Für mich geht es in Beziehungen nicht um Gerechtigkeit - es gelten auch keine Gesetze ausser Gewaltverzicht und der unausgesprochene Konsens, dass man ehrlich ist und sagt, "wenn was ist". Wir haben keine Rechte aufeinander und keine irgendwie "verbrieften" Ansprüche aneinander - sondern allenfalls Erwartungen und Wünsche. Deren Umsetzung im Einzelfall ZU VERHANDELN ist. Oder etwa nicht?

    Den Wünschen meines Partners komme ich - im Einzelfall - nicht etwa nach, weil es gerecht ist, sondern weil ich ihn liebe und ihm gerne auch mal etwas "zu Liebe" tue. Und wenn ich etwas partout nicht möchte, passiert das eben auch nicht. Vielleicht fände er das nicht toll, aber gewiss nicht "ungerecht".

    Na, vermutlich verstehe ich den Artikel einfach nicht, sorry!

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    1. Hm, noch nie einen Streit gehabt, wo du das Gefühl hattest, die Vorwürfe seien ungerecht? Eigentlich unvorstellbar in romantischen Beziehungen.

      Ganz einfaches Beispiel: "Nie hörst du mir zu!" Das kann gar nicht gerecht sein, schon weil es generalisiert ist.

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    2. Danke für das Beispiel! Aber bezeichnend, dass ich die Bewertung "ungerecht" tatsächlich nicht nutzen würde. Es käme mir FALSCH (=Wahrheit) bzw. unaufmerksam vor, wenn jemand sowas zu mir sagt, aber nicht ungerecht. Hat er mich aber dabei erwischt, tatsächlich nicht zuzuhören, täte es mir leid und ich würde mich entschuldigen - nicht darauf verweisen, dass ich ja MANCHMAL oder MEIST doch zuhöre. Das "nie" also gar nicht ernst nehmen...

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    3. Das klingt alles sehr nach kühlem Kopf ;) Gratulation, mir gelingt es nicht immer in privaten Konflikten, alles so analysiert durchzuarbeiten. Die Praxis ist ja eher, dass es nicht bei solchen harmlosen Beispielen bleibt. Sind bei dir noch nie die Fetzen geflogen? Wenn doch, dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sich beide oder einer der beiden im Zuge der Auseinandersetzung ungerecht behandelt gefühlt hat.

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