Traumreise auf die Sommerwiese

Es wird ruhig auf der Sommerwiese

Lege dich ganz bequem in dein Bett. Kuschel dich in deine Decke. Spüre, wie schwer du auf deiner Matratze liegst, den Blick nach oben, die Beine ausgestreckt und die Arme daneben. Du musst jetzt gar nichts mehr tun. Bleib einfach liegen, schließe die Augen oder blinzele etwas durch die Augenlieder hindurch. Damit du entspannt auf die Reise gehen kannst, atmen wir dreimal intensiv ein und jedesmal ganz lange aus. (Hier eine gemeinsame Atemübung mit Betonung auf langes Ausatmen.)

Fantasie- und Traumreisen kennen keine Grenzen (erstellt mit KI 2026)

Stell dir vor, du liegst auf einer warmen Sommerwiese. Die Sonne geht unter und die Wiese wird ganz ruhig. Deine kleinen Freunde aus dem Insektenreich suchen nach einem Schlafplatz und einige von ihnen kommen nacheinander zu dir, um nach ihrem langen Tag zur Ruhe zu kommen.

Ferdinand ist die fleißigste Ameise im ganzen Wald. Er trägt Stöcke, die zehnmal schwerer sind als er selbst, läuft kilometerweit und ist immer in Bewegung – genau wie deine Füße heute. Aber Ferdinand weiß ganz genau, wann Feierabend ist. Er krabbelt auf deine Fußsohlen, legt seinen Rucksack ab und streckt alle sechs Beine von sich. Er atmet tief aus. Seine wohlige Müdigkeit fließt direkt in deine Füße. Sie werden ganz warm und schwer und träge. (Hier sanften Druck auf die Füße über der Decke ausüben.) 

Da kommen Mila und Maike aus einem Baum angebrummt. Die beiden sind ganz besonderer Maikäfer. Sie fliegen nicht hektisch von Blume zu Blume, sondern lieben es, einfach stundenlang auf einem Blatt zu sitzen und auf die Abendsonne zu warten. Die beiden landen auf deinen Schienbeinen, Mila links und Maike rechts. Sie krabbeln mit ihren weichen Füßchen ganz langsam deine Waden hoch bis zu den Knien. Sie zählen ganz leise ihre Schritte auf dem Weg zu deinen Knien: Eins... Zwei... Drei... Hörst du sie? Bei jedem ihrer Schritte entspannt sich ein Muskel in deinen Beinen. Mila und Maike decken ihre Flügel über ihre Körper und schlafen ein. Deine Beine fühlen sich an wie schwere, warme Betten für Maikäfer. (Hier die Hände ruhig auf die Unterschenkel legen.)

Da kommt Balthasar, eine dicke, flauschige Hummel. Er hat den ganzen Tag laut gebrummt und hart von Blüte zu Blüte gearbeitet. Jetzt ist er vollkommen erschöpft und glücklich. Er landet butterweich auf deinem Bauch. Sein Pelz berührt deine Haut ganz sanft. Balthasar summt nicht mehr, er verströmt nur noch eine tiefe, wohlige Wärme. Mit jedem Einatmen hebt er sich ein Stückchen mit deinem Bauch nach oben. Mit jedem Ausatmen sinkt er wieder tief nach unten. Spürst du seinen Pelz an deinem Bauch? Balthasar flüstert zu sich selbst: ‚Du hast heute dein Bestes gegeben, Balthasar! Jetzt darfst du einfach nur sein und ausruhen.‘ Dein Bauch wird ganz weich und ruhig. (Je nach Kind Berührung am Bauch oder nur den Atemrhythmus anpassen.) 

Lumina und Colora sind die Königinnen der Lüfte. Sie können in der Luft stehenbleiben, rückwärts fliegen und sind unglaublich flink. Ihre großen Libellenflügel mussten heute viel arbeiten, genau wie deine Hände beim Spielen, Malen und Gestikulieren. Nun landen Lumina und Colora ganz sanft auf deinen Fingerspitzen. Sie legen ihre schimmernden Flügel eng an ihre Körper und schalten in den Energiesparmodus. Ihre tiefe Ruhe fließt über deine Unterarme bis in die Schultern. Die beiden Libellen machen deine Arme so schwer, dass sie tief ins Gras der Wiese sinken. (Hier die Hände des Kindes ganz sanft umschließen oder Druck auf die Unterarme geben.) 

Als letztes kommt Gideon. Er ist das älteste Glühwürmchen der Wiese und hat die Gabe, mit seinem Licht alle Sorgen wegzubrennen. Gideon fliegt ganz leise zu deinem Gesicht und schwebt über deiner Stirn. Er knipst sein warmes, goldenes Licht an und löscht damit alle Gedanken. Du kannst das kleine goldene Licht über dir sehen, aber nur, wenn du die Augen geschlossen hast. In diesem schönen Licht siehst du die Bilder des vergangenen Tages – ein schöner und manchmal auch schwerer Tag. Gideons Wärme streicht über deine Wangen und lockert deinen Kiefer. Deine Augenlider werden schwer wie dicke Vorhänge aus Samt oder Brokat. Mit einem tiefen Atemzug knipst Gideon sein Licht aus – es ist jetzt auch für ihn die Zeit zu schlafen. (Je nach Kind das Gesagte mit Streicheln über das Gesicht, leichtem Druck auf die Augen begleiten.)

(Alternativ:) Da kommen Flyer und Flux, die beiden Teenager unter den Glühwürmchen. Sie haben immer gute Laune, selbst spät am Abend, und wollen diese gute Laune mit anderen teilen. Dazu knipsen sie ihre Lichter im Hinterleib an und lassen sie bunt und flackernd aufleuchten. Du kannst das Licht von Flyer über deinem linken Auge und das Licht von Flux über deinem rechten Auge sehen… Aber nur, wenn du deine Augen geschlossen hast… Siehst du die beiden Lichter? In den Lichtern kannst du den ganzen Spaß des vergangenen Tages sehen und deine Freunde, wie sie mit dir lachen. Mit einem Kichern knipsen Flyer und Flux ihre Lichter aus. Du lächselst ein bisschen, dein Mund wird ganz locker und deine Augenlider ganz schwer. Flyer legt sich auf dein linkes Augenlid und Flux auf dein rechtes. Lass die Augen jetzt schön zu, damit die beiden in Ruhe schlafen können. (Je nach Kind das Gesagte mit Streicheln über das Gesicht, leichtem Druck auf die Augen begleiten.)

Deine kleinen Freunde halten die ganze Nacht Wache an deinem Wiesenbett. Du spürst sie noch manchmal, wenn sie im Traum mit den Beinchen zucken oder ein langer Libellenflügel sanft über dein Bein streicht. Du bist bei ihnen absolut sicher und geborgen. Atme jetzt noch dreimal ganz tief und lass dich in deine Träume sinken.

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