Traumreise in den Regenwald

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Es tröpfelt leise im tropischen Regenwald

Lege dich ganz bequem in dein Bett. Kuschel dich in deine Decke. Spüre, wie schwer du auf deiner Matratze liegst. Du musst jetzt gar nichts mehr tun. Bleib einfach liegen, atme tief, schließe die Augen oder blinzele etwas durch die Augenlider hindurch. Atme dreimal tief ein und wieder aus. (Hier eine gemeinsame Atemübung mit Betonung auf langes Ausatmen.) Stell dir nun vor, du liegst auf einer weichen, gemütlichen Hängematte mitten im tropischen Regenwald.

Fantasie- und Traumreisen kennen keine Grenzen (erstellt mit KI 2026)


Letzte Sonnenstrahlen schimmern vereinzelt durch die Blätter der riesigen Urwaldbäume. Im Dschungel wird es abends nicht einfach still, sondern die Geräusche verändern sich. Das Quaken der Frösche wird zu einer sanften Melodie, irgendwo in den Wipfeln ruft ein Brüllaffe leise Gute-Nacht. Im dichten Blätterdach rauscht ein warmer Abendwind. Deine kleinen Dschungelfreunde kommen nacheinander zu dir, um gemeinsam mit dir dem Abendkonzert zu lauschen.

Flash ist das gemütlichste Faultier im ganzen Urwald. Absolut nichts bringt ihn aus der Ruhe. Er bewegt sich den ganzen Tag so langsam, als würde die Zeit für ihn stillstehen. Nun hangelt er sich gaaanz langsam zu dir herunter und kuschelt sich wie ein kleines, warmes Wollknäuel an deine Fußsohlen. Flash rollt sich unendlich langsam zusammen, lässt alle Muskeln locker und schnauft einmal tief aus. Seine unvergleichliche Gemütlichkeit wandert direkt in deine Füße. Sie werden ganz warm, unendlich schwer und sinken tief in die Hängematte. (Hier sanften Druck auf die Füße über der Decke ausüben.)

Unten am Boden fangen Kiki und Coco an zu singen. Die beiden kleinen bunten Baumsteigerfröschchen machen ein sanftes, rhythmisches „Rripp-rripp... rripp-rripp...“. Sie hüpfen mit ihren klebrigen Zehenpolstern vorsichtig auf deine Schienbeine und wippen im Takt ihrer Musik langsam deine Waden hoch bis zu den Knien. Rripp-rripp… rripp-rripp… Bei jedem Ton entspannt sich ein Muskel in deinen Beinen. Schließlich setzen sich Kiki und Coco zufrieden auf deine Kniescheiben und lassen ihr leises Quaken in ein sanftes Schnurren übergehen. Deine Beine fühlen sich an wie schwere und tief verwurzelte Urwaldbäume. (Hier die Hände ruhig auf die Unterschenkel legen.)

Da kommt Libriko angesaust, ein winziger Kolibri mit schimmerndem Gefieder. Den ganzen Tag sind seine kleinen Flügel blitzschnell geflogen, um Süßes aus den schönsten Dschungelblumen zu naschen. Jetzt braucht er eine Pause. Libriko landet federleicht auf deinem Bauch, zieht die Beinchen ein und schmiegt sein winziges Köpfchen an dich. Während du atmest, hebt er sich mit deinem Bauch nach oben und sinkt beim Ausatmen wieder tief nach unten. Das fühlt sich an wie ein sanftes Schaukeln auf einer großen Bromelienblüte im Wind. Libriko atmet mit dir im Takt und flüstert: „Alles darf jetzt ganz ruhig werden.“ Dein Bauch wird ganz weich und entspannt. (Je nach Kind Berührung am Bauch oder nur den Atemrhythmus anpassen.)

Oben in den Lianen schaukeln Sammy und Danny herbei. Die beiden sind kleine, neugierige Totenkopfaffen. Ihre winzigen Pfoten haben heute viel geklettert, gehangelt, Früchte gesammelt und getollt. Jetzt greifen Sammy und Danny ganz sanft nach deinen Fingerspitzen, wandern mit ihren weichen Tatzen deine Unterarme entlang bis zu deinen Schultern und geben deinen Muskeln eine kleine, entspannende Klopfmassage. Danach legen sie sich in deine Arme, lassen ihre Beinchen baumeln und gähnen herzhaft. Die tiefe Entspannung der beiden Äffchen macht deine Arme so schwer, dass sie ganz tief in die Hängematte sinken. (Hier die Hände des Kindes ganz sanft umschließen und/oder Druck auf die Unterarme geben.)

Als letztes krabbelt Trula herbei. Sie ist eine stattliche Tarantel mit zwei großen und sechs kleineren Augen. Ihrem Blick entgeht gar nichts. Trula hat sogar die Gabe, damit alle deine Gedanken zu stoppen. Sie setzt sich ganz leise auf deine Stirn und streicht mit ihren acht Beinen sanft über dein Gesicht. Jedes Mal, wenn eines der Beinchen über deine Haut streicht, wischt es einen Gedanken des letzten Tages fort. Du spürst eine wohlige Wärme auf deinen Wangen, während dein Kiefer vollkommen locker wird. Trula streicht deine Augenenlider ganz sanft mit ihren Beinen. Die Augenlider werden schwer wie dicke, schützende Dschungelblätter, und wie von alleine schließen sie sich. (Je nach Kind das Gesagte mit Streicheln über das Gesicht, leichtem Druck auf die Augen begleiten.)

Deine Freunde aus dem Regenwald liegen nun ganz nah bei dir. Rundherum rauscht das sanfte Nachtkonzert des Dschungels – ein leises Zirpen, der Wind in den Baumwipfeln und das ferne, beruhigende Quaken und Unken. Irgendwo gähnt ein Gorilla, bevor auch er einschläft. Ein Tukan schüttelt noch einmal seine Federn und schläft mit einem letzten leisen Krächtzer ein. Du bist bei deinen Freunden im Urwald vollkommen sicher, geschützt und geborgen. Atme noch dreimal ganz tief ein und aus und gleite hinüber in deine Träume. (Atemübung mit langem Ausatmen gemeinsam wiederholen.)

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