27. Februar 2013

Das ist (nicht) alles dein Problem

Von der Kunst, erst einmal nichts zu tun


Klar ist das alles dein Problem! Das sagen die um dich herum, die über dir. Sagst du sogar selbst. Das hast du dir eingeredet seit du 12 bist oder so. Im Folgenden lernen wir:
  1. Probleme zu ignorieren
  2. Erfolge wahrzunehmen und unseren Optimismus zu bewahren
  3. die eigene Kontrollillusion zu zügeln
  4. Kollegen zu erziehen
  5. und uns zu konzentrieren

Innere Kontrollüberzeugung

Menschen, die Verantwortung übernehmen, die nicht alles auf die anderen schieben, auf die Umstände, die Chefs, sondern davon ausgehen, dass sie selbst Kontrolle haben, dass sie die Umstände schaffen und nicht deren Opfer sind, solche Leute sind gemeinhin erfolgreicher im Beruf und sogar glücklicher. Sie haben das Gefühl zu leben, zu gestalten und nicht gelebt und manipuliert zu werden. Damit einher gehen ein gutes Selbstwertgefühl, ein Gefühl von Erfolg und Selbstbestimmung. Und auch ihre Mitmenschen erleben solche Macher als erfolgreich und produktiv.

In fast jeder Hinsicht ist es wünschenswert, diese innere Kontrollüberzeugung zu haben, aber man muss auch wissen, wie man mit ihr umzugehen hat, denn gerät diese Überzeugung selbst mal außer Kontrolle, wird sie zum Selbstläufer, dann kann das enorm stressen.

23. Februar 2013

Was ist die Landschaft meiner Seele?

Die Wüste, das Rätsel ohne Herz
Ich bin überzeugt, dass die Wüste kein Herz hat, dass sie ein Rätsel ohne Antwort ist und dass dieses Rätsel selbst eine Schöpfung unseres begrenzten oder grenzenlosen, verirrten menschlichen Bewusstseins ist.

Das ist jedenfalls, was ich mir sage, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das richte, was rational, wahrnehmbar und realistisch ist, wenn ich glaube, dass ich das vornehme Siechtum, dass man Romantik nennt, überkommen habe - dieses Leiden, diese Krankheit, diese heimtückische Bösartigkeit, die wir für immer aus unseren Herzen heraushacken müssen, pulverisieren, zerkochen, zu Asche verbrennen... schließlich verzehren müssen.

Übersetzt nach Edward Abbey, Desert Solitaire, New York, 1971, S. 304

Ein Rätsel ohne Antwort, eine Schöpfung unseres verirrten Bewusstseins (Foto von Gilbert Dietrich)

19. Februar 2013

Work-Life-Balance gibt es nicht

Die Balance muss jeder für sich finden und immer wieder neu



Work-Life-Balance ist für mich erst mal ein Schlagwort. Es ist gut, dass auch deutsche Firmen solche Schlagworte in ihr Employer-Branding-Vokabular aufnehmen. Das ist für sie immer erst mal besser, als gesetzliche Reglementierung, z.B. eine festgelegte 35 Stunden Woche.

15. Februar 2013

Ein Hoch auf die Streber, Arschkriecher und Karrieristen

Was können wir von den unangenehm Ambitionierten lernen?

Ich muss etwas gestehen. Etwas, das mir unangenehm ist. Kennen Sie die Mitschüler, Kommilitonen oder Kollegen, die man abwertend Streber, Arschkriecher oder Karrieristen nennt? Lange hasste ich sie. Geht es Ihnen auch so? Und wissen Sie noch was: Unsere Abneigung ändert nichts, die Streber werden trotzdem bevorzugt, befördert und an die Spitze katapultiert. Sie hassen diese Menschen nicht? Gut so... dazu später mehr.

teacher's pet
Nerv! Es gibt sie in jeder Klasse: Streber (Foto von  ~BostonBill~ via Flickr)

11. Februar 2013

Geschlechterklischees? Männer und Frauen kommen von der Erde

Sind Männer und Frauen doch nicht so unterschiedlich, wie wir denken? Lars Lorber, Autor von Typentest.de, sagt uns heute, was die Unterschiede zwischen Männern und Frauen wirklich sind. Aber lesen Sie selbst...

Jeder kennt den Spruch "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" und die diversen Klischees, die damit einhergehen. Neueste Forschungen zeigen jedoch, dass beide Geschlechter weitaus mehr Gemeinsamkeiten haben, als Unterschiede.

Schwule- und Lesben haben dieselben Beziehungsprobleme wie Heteros (Bild von Smart Chicks Commune)

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