19. September 2014

Mag ich, mag ich nicht - Freiheit trotz Facebook!

Wie unfrei und unglücklich macht uns das soziale Netzwerk?

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Facebook. Ich mag es, um dort Neues und Links zu interessanten Artikeln zu entdecken (obwohl sich Twitter und Google Plus viel besser dazu eignen) und ich mag es um selbst Neues aus meinem Blog zu posten. Für Geist und Gegenwart nutze ich Facebook sehr aktiv, mein privates Konto habe ich allerdings stillgelegt. Privat mag ich Facebook gar nicht. Warum? Ein Aha-Moment war für mich, als ich eines Tages auf das Profil einer ehemaligen Kollegin stieß. Ich sah mir an, was sie in den letzten Wochen dort hinterlassen hatte und es war alles toll, bunt und gute Laune. Man sah sie beim Ski-Fahren, in Restaurants, mit Freundinnen, Babys und Katzen und man musste den Eindruck haben, sie habe das beste Leben, das man sich vorstellen kann. Auf der anderen Seite kenne ich ihr "wahres" Leben und weiß, dass es schwierig ist, so wie das Leben der meisten Menschen. Dieses Schwierige hat aber auf Facebook keinen Platz. Ist ja auch klar, man will schließlich Positives zeigen, Urlaubsbilder und so weiter. Was aber macht das mit jemandem, der sich das anschaut? Ich sehe die ganzen Profile von Bekannten, die alle ein sorgenfreies Leben voller Spaß und Freude spiegeln und im Vergleich dazu sieht mein Leben mit Stress auf der Arbeit, mit Problemen in der Beziehung, vielleicht Krankheit und materiellem Verzicht ganz mies aus.




Wir leben ohnehin in einer Gesellschaft, die uns durch das Vergleichen und den Neid anspornt. Wir haben permanent das Gefühl, den anderen geht es besser als uns, wir selbst sollten noch glücklicher werden, mehr besitzen, den nächsten Karriereschritt machen, ein noch schöneres Hotel an einem noch entfernteren Strand besuchen und wir sollten Katzen und Kinder haben, denn alle haben Katzen und Kinder. Wir kennen das zwar schon länger aus der Werbung mit den durchgstylten Vorzeigefamilien. Das hatte immer noch eine ganz große Anmutung von Fiktion, die Milchschnitte-Familie sah nicht echt aus. Wenn wir jetzt aber das Gefühl bekommen, dass unsere Freunde und Bekannten zu solchen Vorzeigefamilien mutiert sind und wir die einzigen sind, die einen Sack voller Probleme haben, dann muss das entweder über den Neid in einen Zwang zum Wettbewerb führen oder - wenn wir nicht mithalten können - in die Depression. Ich sehe das auch an Menschen um mich herum, wie sie geradezu süchtig nach diesem Stalking von "Freunden" auf Facebook sind und wie sie richtig mies drauf kommen, weil ihre alten Studienkollegen angeblich alle so erfolgreich in Karriere und Familie sind. Mit anderen Worten: Ich habe schlechte Laune bekommen und mein Profil auf Eis gelegt. Manchmal, wenn ich etwas ganz tolles erlebe, fällt es mir sehr schwer, das nicht auf Facebook zu posten. Aber ich halte durch.

Kein Ying und Yang im Internet

Warum klicken wir eigentlich den Like-Button? Wenn ich überlege, wann ich selbst mal mit meinem Geist und Gegenwart Profil Like klicke, dann sind das folgende Situationen:

  • Ich sage "Danke" für einen netten Kommentar
  • Ich mag tatsächlich einen Link beziehungsweise den Inhalt dahinter
  • Ich will zeigen, dass es mich überhaupt gibt, bzw. dass ich noch aktiv (am Leben) bin
  • Ich will zeigen, dass ich etwas zur Kenntnis genommen habe, ohne jedoch zu kommentieren

Manchmal halte ich mich davon ab zu klicken, weil ich denke, dass ich eigentlich kommentieren müsste, aber kommentieren wäre dann schon wieder zu viel des Guten, also mach ich gar nichts.

Alle diese Beispiele zeigen, dass das "Liken" unsere Kommunikation verkürzt. Man muss nichts mehr sagen, sondern macht nur noch eine Geste, den Daumen hoch eben. Das ist sehr effizient, aber es geht auch etwas verloren. Wir meinen schon, durch die Geste das Wesentliche gesagt zu haben, aber wir müssen nicht mehr formulieren und damit nicht mehr nachdenken, was genau und warum es uns gefällt. Und was natürlich wirklich eigenartig ist: Es fehlt das Gegenteil, das "Dislike". Das ist doch eigentlich wichtig. Ying und Yang und so weiter! Es gibt also diesen Imperativ oder eine Voreinstellung in der Social-Media-Kommunikation: Positiv muss alles sein. Aber warum denn? Schränkt uns das nicht zu sehr ein? Es gibt doch vieles, das ich nicht mag. Byung-Chul Han sagt:

Wir leben in einem Zeitalter des "Like". Es gibt keinen "Dislike"-Button bei Facebook, es gibt nur "Like". Und dieses "Like" beschleunigt Kommunikation, während "Dislike" die Kommunikation stocken lässt. (Die ZEIT: Tut mir leid, aber das sind Tatsachen)

Das ist eine gute Erklärung, finde ich: Das Nicht-Mögen würde zu einem Dissenz führen, zu einer Dissonanz, einer Auseinandersetzung vielleicht. Es würde den Flow an positiven Status-Updates ins Stocken bringen oder gar Zwist und Zwietracht in die schöne heile Welt tragen. Im Internet war es von jeher schwer, mit Kritik oder abweichenden Meinungen umzugehen. Der Kampf gegen die Trolle endete vorerst im Zwang zur Registrierung des Nutzers unter seinem Klarnamen (weil man meint, dass Menschen unter ihrem wahren Namen netter sind als unter LordHelmchen1984 und weil Klarnamen auch die Identifizierung für personalisierte Werbung ermöglichen) und eben in der Installation des Like-Buttons, der ohne sein Pendant erst gar keine Diskussion aufkommen lässt. Das Risiko, jemanden in der Kommunikation zu verletzen, wird vermindert. Übrigens hatte Zuckerberg in der Harvard University mit Facemash einen Vorgänger von Facebook programmiert, der sehr wohl den Daumen runter kannte: "Hot or Not" war das Prinzip, mit dem man die Datenbankbilder von Kommilitonen bewerten konnte. "Not hot" ist dann irgendwie verloren gegangen.



Ich kann mir auch vorstellen, dass man zum Zweck der relevanten Werbung - und das ist nun einmal der heilige Gral, um den sich die freie, kostenlose Nutzung von Inhalten im Internet dreht - dass man zu dem Zweck also wirklich wissen muss, was jemand mag. Erst dann kann man dieser Person auch in der Werbung anzeigen, was sie vermutlich mag und noch erwerben muss. Was sie nicht mag, ist zwar auch interessant, aber nicht so schnell zielführend.

Facebook Feudalismus und das Ende der Freiheit?

Apropos "freie Nutzung" von Inhalten. In mehreren Hinsichten ist die Nutzung natürlich nicht frei. Zum einen geben wir etwas dafür: unsere Aufmerksamkeit, unsere Daten. Und zum anderen scheint für viele die Nutzung zwanghaft zu sein. Byung-Chul Han, Philosoph der aufgeklärten Finsternis, meint sogar:

...von der Struktur unterscheidet sich diese Gesellschaft nicht vom Feudalismus des Mittelalters. Wir befinden uns in einer Leibeigenschaft. Die digitalen Feudalherren wie Facebook geben uns Land, sagen: Beackert es, ihr bekommt es kostenlos. Und wir beackern es wie verrückt, dieses Land. Am Ende kommen die Lehnsherren und holen die Ernte. Das ist eine Ausbeutung der Kommunikation. Wir kommunizieren miteinander, und wir fühlen uns dabei frei. Die Lehnsherren schlagen Kapital aus dieser Kommunikation. Und Geheimdienste überwachen sie. Dieses System ist extrem effizient. Es gibt keinen Protest dagegen, weil wir in einem System leben, das die Freiheit ausbeutet. (Tut mir leid, aber das sind Tatsachen)

Ich finde dieses Zitat symptomatisch für einen fatalistischen Pessimismus, der sich hier ins Gewand der Philosophie kleidet und den Eindruck absoluter Alternativlosigkeit vermittelt. Es ist natürlich ein riesen Humbug, unsere zugegebenermaßen problematische Mediennutzung mit einem mittelalterlichen Leben in Leibeigenschaft gleichzusetzen. Ein Bauer im Feudalismus hatte schlicht keine Wahl, wenn er sich und seine Familie ernähren wollte. Er musste sich in diese Strukturen fügen. Heute finden wir Strukturen vor, die wir dankend annehmen, weil wir vielleicht nicht genug darüber nachdenken, weil sie uns etwas zu geben scheinen, das uns gefällt, weil wir vielleicht meinen, das mitmachen zu müssen, was alle unsere Kollegen und Freunde tun. Und ja - unsere Naivität wird ausgenutzt. Aber diese selbstverschuldete Unmündigkeit, in die wir uns hier begeben, hat nichts gemein mit dem Zwang bei Strafe des Verhungerns ein Leben in Leibeigenschaft zu führen. Wenn wir wollen, können wir unsere Mediennutzung reflektieren und ändern, ja wir können sogar ganz aus Facebook und Co. aussteigen, ohne zu verhungern.

Han sagt, dass die Freiheit, die wir für uns reklamieren, vom "System" instrumentalisiert wird und dass wir uns deswegen nicht dagegen wehren, weil wir meinen, frei zu sein. Die Freiwilligkeit, mit der wir uns "ausspionieren lassen", ist eben genau das Gegenteil von "sich dagegen wehren".

Freiheit ist eine Gegenfigur des Zwanges. Wenn man den Zwang, dem man unbewusst unterworfen ist, als Freiheit empfindet, ist das das Ende der Freiheit. Deshalb sind wir in einer Krise. Die Krise der Freiheit besteht darin, dass wir den Zwang als Freiheit wahrnehmen. Da ist kein Widerstand möglich. Wenn Sie mich zu etwas zwingen, kann ich mich gegen diesen äußeren Zwang wehren. Aber wenn kein Gegenüber mehr da ist, das mich zu etwas zwingt, dann ist kein Widerstand möglich. (Tut mir leid, aber das sind Tatsachen)

Es stimmt schon rein logisch, dass wir uns solange nicht wehren werden, solange wir etwas freiwillig tun. Das ändert aber nichts an der Freiwilligkeit. Wir können es eben jederzeit auch lassen. Den logische Fehler, den Han hier macht, nennt man "performativer Widerspruch": Durch das, was hier gesagt wird, tritt ganz klar sein Gegenteil zutage. Die Tatsache, dass Han meint, das Ende der Freiheit im Zwang gefunden zu haben (leider sagt er nicht, wer hier wen zu was und wodurch zwingt), zeigt gerade das die Freiheit nicht zum Ende gekommen ist, denn es eröffnet ihm und uns allen die Möglichkeit, sich diesem vermeintlichen Zwang zu entziehen und die Freiheit wieder herzustellen. Danke, Professor Han! Tut mir leid, aber das sind alles KEINE Tatsachen, sondern Meinungen.

Wo ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit?

Mich nervt an solchen angeblichen Philosophien, die in Wirklichkeit nur raunende Verdunklungen dessen sind, was man auch mit klarem Blick analysieren könnte, dass sie die zumindest auf individueller Ebene lösbaren Probleme zu riesigen Schreckgespenstern aufbauschen, vor denen wir dann kuschen, weil wir suggeriert bekommen, dass wir sowieso machtlos sind, ohne Freiheit und von höheren Mächten fremdbestimmt. Zum anderen ist es einfach intellektuell unredlich, wenn beispielsweise solche Vergleiche zwischen Feudalismus und Facebook gezogen werden. Es ist ja nicht so, dass Han nicht wüsste, wie populistisch er hier formuliert. Nebenbei: Ich finde es auch eine Schande, dass Journalisten der ZEIT nicht den Arsch in der Hose oder den Geist im Schädel haben, ihre Interviewpartner festzunageln, ihnen unbequeme Fragen zu stellen und zu hinterfragen, was sie behaupten.

Ist aber auch ganz gut, denn da zeigen sich die Allianzen zwischen dem Philosophen und dem Zeitgeist, gegen den er sich angeblich auflehnt. Ich hingegen sage: Machen wir, was uns gut tut! Reflektieren wir, was Facebook mit uns macht! Beobachten wir uns selbst, wenn wir diese Medien nutzen. Was bringen sie uns? Wann machen sie Spaß und wann frustrieren sie uns? Erweitern sie unser Bewusstsein, unser Verständnis und unsere Liebesfähigkeit? Unter welchen Umständen tragen sie zu unserer Entfaltung bei und wann behindern sie uns und fressen nur Zeit und Energie? Mit den Antworten darauf können wir doch selbst die Nutzung einschätzen und steuern. Wir sind frei genug!



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Kommentare:

  1. Irgendwie erinnert mich das an mich selbst von vor etwa drei Wochen: http://zwei.drni.de/archives/1464-Mein-Facebook-ist-kaputt.html

    Normalerweise mach ich ja nicht reine Trommel-Kommentare, aber ich würde mich da dieses Mal hier nur wiederholen. :-)

    Facebook-Kommunikation ist am Ende sehr defizitär. Wie so vieles, das durch einen Hype nach oben gespült wurde.

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    1. Hi Toc6,

      geiler Artikel, dein Mein Facebook ist kaputt! Und es stimmt, vieles deckt sich ganz genau, ohne - ich schwöre - dass ich deinen Artikel vorher gelesen habe. Das ist doppelt seltsam, weil ich ja öfter mal bei dir lese. Danke jedenfalls, dass du ihn hier verlinkt hast.

      Siehste, solche Sachen, wie die Anatomöse entgehen mir leider. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass Twitter eigentlich für dich als intel­lektuel­ler Idio­synkrat echt passend sein sollte (vielleicht nicht für die Band). Auch da tröpfeln jetzt leider immer mehr "empfohlene Tweets" in die Timeline, aber das geht. Ansonsten ist mein Stream voll von schrägen Menschen mit seltsamen Einfällen. Es ist - die richtigen Follower vorausgesetzt - viel intellektueller als Facebook. Hast du einen Account? Würde mich freuen, wenn wir uns da verbinden können.

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    2. Du bist nicht der erste, der mich zum Twittern auffordert. So langsam fang ich an, das ernst zu nehmen. 8-) Vielleicht muss ich das in (m)einem neuen Job sowieso bald tun. Was mich als Schaffender beschäftigt: Wie schaffe ich es, dass all dieses Meta-Gedöns meine Zeit nicht auffrisst? Ich versuche immer mehr, Kosten und Nutzen abzuwägen. Wobei Kosten vor allem Zeit bedeutet, in der ich nicht an meinen Instrumenten übe, nicht auf Bühnen stehe, nicht irgendwelche Ideen aufschreibe oder gar ausarbeite. Deswegen bin auch bei Google+ auch nicht aktiv. Je mehr man macht, desto weniger macht man tendenziell gut.

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    3. Völlig klar! Ich will dich auch nicht auffordern. Für mic war so ein Ökonomie-Schritt, Facebook als Privatperson einfach nicht mehr zu nutzen. Das gab unheimlich viel Zeit frei. Außerdem nutze ich das Netz zum überwiegenden Teil, um zu schreiben, nicht aber um zu lesen oder zu irgend etwas zu konsumieren. Ich lese nach wie vor offline am meisten. Man muss sich fokussieren, um in irgend etwas gut zu sein, Und genau diese Kunst des Fokussierens ist den meisten abhanden gekommen. Dabei ist das gar nicht neu, sondern war schon Anfang des letzten Jahrhunderts ein Problem: "Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für ALLES zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als KEINE Zeit für alles zu haben." Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, S. 1055)

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    4. Seit kurzem bin ich persönlich auf Twitter als @NielsKaepsele unterwegs. Was draus werden wird, weiß ich noch nicht - aber ich hab seit kurzem auch einen neuen Job und dort bin ich u.a. Diensttwitterer. Sachen gibt's!

      Dieses ganze Social Media ist halt auch eine einzige Ablenkung. Im Prinzip ist es glaub ich so eine Art Fernsehen für mich. (Ich hab keinen Fernseher.) Zerstreuung... und schlecht ist das ja nicht, aber ich spüre auch, wie es oft meine Kreativität blockiert. Die kommt nämlich am meisten im "Leerlauf", wenn ich die Gedanken ohne Stress (und auch ohne zu große Gefühlsregungen in egal welche Richtung) laufen lassen kann.

      Dieses "Fokussieren durch Nichtfokussieren" beschäftigt mich schon länger.

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  2. Wie nutze ich Fb? Eigentlich bin ich dort, um mich mit meiner weltweit verstreuten Familie und mit alten und neuen Freunden zu vernetzen. Auch deswegen ist es für mich nicht so schlimm, dass ich wenige Likes kriege, auf jeden Fall viel weniger Likes als früher, als ich noch "beliebter" war. Was mich stört, sind die vielen Leute, die nicht wirkliches Interesse haben, deswegen hinterlässt der Begriff "Freundschaft" manchmal doch ein schales Gefühl. Seitdem ich das bemerkt habe, bin ich vorsichtiger mit meinem "Netzwerk" und frage bei "Freundschafts"anfragen lieber einmal mehr nach. Ansonsten finde ich an Fb praktisch, dass ich da interessante Links finden kann.

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    1. Das ist sicher ein guter Grund, Facebook zu nutzen: In Kontakt bleiben mit entfernt wohnenden Freunden und Familie. Aber auch da frage ich mich: Ist das nicht zu einseitig "positiv"? Die Dinge, über die man sich wirklich emotional austauschen will, kann man doch auf FB gar nicht bringen, da gilt man doch gleich als Patient.

      Was mich überleiten lässt zu dem Thema Interesse: Ich weiß nicht, ob dieses Stalken von "Freunden" wirklich Interesse ist oder ob es nicht viel mehr der gescheiterte Versuch der Selbstaffirmation in Abgrenzung/Vergleich zu den anderen ist.

      Aber wie gesagt: Ich will es nicht kaputtreden. Solange es Gutes im Leben bewirkt, sollte man es ruhig nutzen.

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  3. Hallo! Und ganz grotesk wird es, wenn Leute super getunt auf Facebook gepostet und tot sind...

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  4. Super Artikel, ich denke auch, dass man FB Ambivalent sehen muss. Es bietet extrem viele Möglichkeiten und schafft, wie in deinem Artikel beschrieben, viel Negatives. Dennoch ist jeder frei genug das Medium so zu nutzen, wie es ihm passt. Im Prinzip verhält es sich gleich wie bei Fernsehen das kann auch Dumme dümmer machen und Kluge klüger. Reflexion kann da schon helfen.
    Bg Karl

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    1. Danke, Karl! Das ist genau der Punkt: Es wird immer Technologien geben, die Dumme dümmer machen und Kluge klüger. Mit ein bisschen mehr Umsicht, schaffen wir es vielleicht sogar, alle ein bisschen klüger zu werden ;)

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  5. Facebook... Facebook... hab ich schon mal gehört... was war das gleich wieder?
    Obwohl, wirklich wichtig kanns ja nicht sein, sonst hätt ichs ja... ;)
    Guter Beitrag!

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  6. Danke für den anregenden Artikel. Ich bin in Facebook und merke zunehmend welche Zeit es frisst. Ich habe aber auch schon gute Bekanntschaften über Facebook gemacht. Bei allem bin ich mir aber bewußt, dass meine vermeintliche Freiheit für dem Betreiber von Facebook reines Geschäft ist. Da ich zur Zeit im Ausland lebe nutze ich viel liebe Threema (WhatsApp habe ich verlassen! nachdem es verkauft war), um mit meinen Freunden über Freud und Leid zu kommunizieren. Deine Artikel liebe ich, weil sie mich, wie der über Facebook zum Beispiel, immer wieder anregen nachzudenken und mich und meine Gewohnheiten zu hinterfragen. Ich bin gerade dabei meine Internetpräsenz über meinen Blog auszubauen und und merke, dass da die sozialen Medien eine große Rolle spielen. Aber auch da geht es oft ja nur darum wieviel likes man hat, damit auch die kommerziellen Interessenten und letztlich Geldgeber bedient werden. An diesen Stellen wird für mich das ganze Internetgeschäft mit Blogs schon wieder fraglich und ich muss einfach hellwach sein, um auch nicht da zum 'hirnlosen' Konsumenten zu werden.

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    1. Danke, Gila, für den schönen Kommentar! So ist es ja genau richtig: Man muss nicht dogmatisch sein, sondern reflektieren, was man selbst möchte, wo einem die Technik hilft und wo nicht. Ich mach mir ehrlich nicht so viele Gedanken, ob Google oder Facebook mit meinen Aktivitäten ein Geschäft machen. Sollen sie ruhig. Ich erwarte auch nicht, dass all diese doch wirklich tollen neuen Möglichkeiten (z.B. in Kontakt bleiben, Zugang zu Informationen oder selbst ganz einfach etwas über Blogs publizieren) kostenfrei sind. Und ich gönne den Erfindern, Entwicklern, Unternehmern und all den Tausenden Mitarbeitern auch ihren Lohn für diese Mühen. Solange wir hellwach bleiben, wie du schreibst, und uns nicht zu hirnlosem Blödsinn verführen lassen, ist das aus meiner Sicht ok.

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