30. Oktober 2010

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

Das ist nun einmal ein schlaues Sprichwort! Auf den ersten Blick jedenfalls: Ziemlich evident, praktisch und es weist auf den ganz wichtigen Umstand hin, dass Nichtwissen auch ein Segen sein kann...

20. September 2010

Meditieren in der Sauna

In der Sauna fällt mir immer wieder auf, wie schwer es ist, abzuschalten, einfach an nichts zu denken. Im Kopf rasen Gedanken, Gesprächsfetzen, Erinnerungen und Vorhaben durcheinander. Das ist fast verrückt. Man selbst kann kaum mithalten und die durcheinanderschießenden Gedankenfragmente bearbeiten und einordnen.

18. September 2010

Die richtige Arbeit gibt es nicht, nur richtiges Arbeiten

Eine der häufigsten Problemstellungen, die mir im Arbeitsumfeld und im Coaching begegnen, ist die der Motivation im Berufsleben. Wenn man jemanden fragt, was die perfekte Arbeit wäre, dann hört man oft: "Mit meinem Hobby Geld verdienen!" Das heißt, die Arbeit soll unmittelbar mit den eigenen Interessen verbunden sein. Da das mehrheitlich nicht realisierbar zu sein scheint, stellt sich die Frage, wie wir trotzdem Spaß bei der Arbeit haben können.

Wie geht richtige Arbeit? (Quelle: Eigenes Bild)

9. Mai 2010

Logbuch der Emotionen

Gestern las ich einen Artikel in der New York Times mit dem Titel The Data-Driven Life. Darin ging es um die Vorzüge des Erfassens von Daten des alltäglichen Lebens. Offensichtlich ist das für Sportler von Bedeutung. Dazu gibt es bereits alle möglichen Gadgets, z.B. Geschwindigkeitsmesser an den Handgelenken oder in den Schuhen. Für Diabetiker ist das leben auch leichter geworden, seit sie handliche Geräte zur Erfassung des Blutzuckerspiegels dabei haben. Der zehnjährige Sohn eines Freundes von mir ist daran schon so gewöhnt, dass er ganz selbstverständlich jede Brotscheibe in sein Gerät eintippt. Unsere Mobil-Telefone machen inzwischen aber auch das Erfassen anderer Daten immer einfacher, z.B. wo ich mich wann aufhalte, welche Musik ich höre oder auch - mit Hilfe von Twitter und Co. - was ich gerade denke oder mache. Ein anderer spaßiger Umgang mit dem Erfassen von Daten scheint die Android-Applikation "Mood Phone" zu sein, die den Entwicklern zu Folge die Stimmung des Handy-Nutzers zu bestimmen vermag.

18. April 2010

Freude - Bewusstsein der Gegenwart

John Whitmore sagt in Coaching for Performance (Coaching für die Praxis: Wesentliches für jede Führungskraft) zu Recht, Freude werde vor allem über unsere Sinne erlebt. Wenn man bedenkt, wie einfach und preiswert es heute für die meisten von uns ist, die Sinne zu stimulieren (Trüffel und Champagner gibt es heute schon bei Aldi), wird klar, dass es immer schwieriger wird, Ausnahmesituationen für unsere Sinne herzustellen. Also gehen wir zum Bungee-Jumping oder zum Bizarre & Bondage Weekend.

Statt nach immer größeren Reizen zu suchen, die unsere Sinne von außen stimulieren, können wir jedoch auch unsere Sinne schärfen und für die eher alltäglichen Reize wieder empfänglicher machen. Der Tee am Morgen, der Blick vom Balkon oder sogar die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit können dann zu großer Freude führen, wenn wir uns auf diese Tätigkeiten konzentrieren, unsere Sinne durch sie bewusst stimulieren lassen.

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